Mit Elternmentoren auf Augenhöhe

Eltern von Kin­dern mit Behin­de­rung oder anders, Eltern von einem Kind mit beson­de­ren För­der­be­darf, kön­nen schnell an «Augen­hö­he» ver­lie­ren in den Ämtern, Behör­den, Ein­rich­tun­gen (Kita, Schu­le) oder den Dienst­leis­tern. Eine fata­le Situa­ti­on, denn geht es den Eltern nicht gut, so kann sich dies auf das Kind auswirken.

Auf Augenhöhe

Sie ver­lie­ren die Augen­hö­he zum Gegen­über, etwas, was Sie viel­leicht aus dem All­tag ken­nen: Ein Kon­flikt eska­liert in einen Streit. Ein Wort gibt das ande­re, sie wer­den ange­klagt, wie ein Kind, eine unter­ge­ge­be­ne Per­son oder Bitt­stel­ler behan­delt. Sie den­ken, Sie sind weni­ger Wert, Sie haben einen gerin­ge­ren Sta­tus als ande­re, als das Gegen­über. Sie sind mit ihm nicht mehr auf einer Ebe­ne. Dies ist schwie­rig. Wenn ich mich als Bitt­stel­ler sehe, dann ver­lie­re ich mei­nen Glau­ben an mei­ne Wirk­sam­keit. Ich erle­be mich als schwach, abhän­gig und die Ver­sor­gung mei­nes Kin­des wird zu Last. Ich kann mei­ne Lebens­si­tua­ti­on und die mei­nes Kin­des nicht gestal­ten, ich bin unwirk­sam – ich ver­gra­be mich in mei­nen Selbst­mit­leid. Ich ver­lie­re den Blick, die Ideen, wel­che Wege ich für mein Kind eröff­nen kann, was ich bewerk­stel­li­gen und gestal­ten kann, damit es ihm gut und best­mög­lich gefördert.

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Stärkung der Eltern – Elternkompetenz

Es ist das Pro­jekt, was ich vor zehn Jah­ren sehr gut hät­te gebrau­chen kön­nen. Eltern­men­to­ren – in der Lebens­si­tua­ti­on mit einem behin­der­ten Kind erfah­re­ne Eltern beglei­ten ande­re betrof­fe­ne Eltern.

Die­se Woche war ich in Stutt­gart und ich war ein­ge­la­den, die Akteu­re der Eltern­stif­tung Baden-Würt­tem­berg ken­nen zu ler­nen. Sie schu­len Eltern zu Men­to­ren, die ande­re Eltern unter­stüt­zen und hel­fen ihre „rich­ti­ge“ Rol­le ken­nen zu ler­nen und anzu­neh­men, ver­kürzt gesagt. Dort mit dem beson­de­ren Blick auf die Schule.

Bei der Vor­stel­lung fand ich schnell die Ver­bin­dung, die Nähe zu den Fami­li­en­be­glei­tern von Kin­der­hos­piz­diens­ten. Doch haben Kin­der­hos­piz­diens­te eine Ein­schrän­kung. Ihr Ziel­kli­en­tel sind Fami­li­en mit einem lebens­ver­kürzt erkrank­tem Kind. Dies ist aber nur eine Grup­pe von Fami­li­en mit behin­der­ten Kin­dern. Vie­le Kin­der mit beson­de­ren Bedürf­nis­sen sind frei von einer lebens­b­re­grenz­ten Pro­gno­se. Auch für die­se Eltern kann eine ehren­amt­li­che Beglei­tung sehr hilf­reich sein. Sie kann die Kom­pe­tenz der Eltern stärken.

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Pflegeberater, Entscheider der Krankenkasse?

Ein Pfle­ge­be­ra­ter der Kran­ken­kas­se, der vor Ort die Fami­lie mit schwerst­kran­ken Kind betreut, kann hel­fen, dass die Betreu­ung der Kran­ken­kas­sen ein­fa­cher, zügi­ger und ziel­ge­nau­er ver­läuft. Ein Arti­kel in der Ärz­te­Zei­tung stell­te dies Pro­jekt vor.

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Kinderhospizdienst Jena vs. Epilepsiehund

Ges­tern lud der Kin­der­hos­piz­dienst Jena zum Film “Beim Leben mei­ner Schwes­ter” ein. Nach dem Film stell­te der Dienst kurz sei­ne Arbeit vor, denn es wer­den neue ehren­amt­li­che Fami­li­en­be­glei­te­rIn­nen gesucht.

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