Wenn der Windel-Lieferant, die Inkontinenz, ein Trauma füttert

Zwiebelblume neben Tubusadapter

Die Inkon­ti­nenz jag­te mir wie­der ein Stich in den Nacken. Zwei Mona­te, bevor unse­re Inten­siv-Lady 18 Jah­re alt wur­de, mel­det sich der Lie­fe­rant für die Win­deln, also dem geschlos­se­nen Inkon­ti­nenz­ma­te­ri­al, kurz IKM.

Kein Geschenk, kein Geburts­tags­gruß. Es war das Gegenteil.

Lies mehr!

Die Pflege, die Inkontinenz und meine PostTraumatisches WindelStörung

20210701 windeln feuchtuchbox krankenpflege

Das ist kein Witz. Ich habe die Post­Trau­ma­ti­sche Win­del­Stö­rung, kurz PTWS. Eini­ge ken­nen sicher­lich PTBS – die post­trau­ma­ti­sche Belas­tungs­stö­rung. Die PTWS ist ähn­lich und äußert sich, wenn ent­we­der die Kran­ken­kas­se an der Win­del­ver­sor­gung dreht oder der Win­del­lie­fe­rant meint, unser Ver­brauch sei zu hoch. 

Oder die­ser Lie­fe­rant, der Händ­ler für Inkon­ti­nenz- und Pfle­ge­be­darf, lie­fert nicht die ver­ein­bar­te Men­ge wie letz­te Woche oder der Win­del­typ soll geän­dert wer­den, wel­che unse­re Inte­nis­vLa­dy braucht.

Blö­des The­ma. Inkon­ti­nenz, dar­über wird nicht gespro­chen. Es ist pein­lich, es bedeckt sich mit Scham.

Und klar, es gibt die­se Dia­gno­se PTWS nicht. Oh! Doch?

Lies mehr!

Fünf Tipps für deine Gesundheit in der Pflege & Psychotherapie

20210530 hand monitor ueberwachung stuhl krankenpflege kl

Du steckst als Vater, als Mut­ter oder als „erwach­se­nes Kind“ in der häus­li­chen Pfle­ge fest, Mona­te. Dein Blick ver­engt sich und lang­sam ver­stärkt es sich das Gefühl: Ich bin allein.

Nutz­los und abgehängt.

Du hast für die Pfle­ge dei­nen Job auf­ge­ge­ben und spürst jetzt, wie schnell du ver­ges­sen wirst. Dein Arbeits­um­feld, dei­ne spo­ra­di­schen, aber wich­ti­gen Kon­tak­ten. Es fehlt dir das Feed­back über dein Schaf­fen, über das, was du für ande­re geleis­tet hast. 

Wie kom­me ich darauf?

Lies mehr!

Intensivpflege und tausche Angst gegen Glücksmomente oder umgedreht

Display vom Gerät der Rüttelweste in der Intensivpflege mit 12 Hz

In der Inten­siv­pfle­ge, ob ambu­lant oder sta­tio­när, ist die Angst für die Eltern ein gro­ßes The­ma. Die Angst­mo­men­te zäh­len mehr als Glücks­mo­men­te. Kann es auch anders sein?

Glücks­mo­men­te, wow, das klingt für mich nach Well­ness, nach einer Zeit, die weit weg liegt. Und letz­ten Frei­tag kam ein Brief vom Kin­der­hos­piz mit der Idee über Glücksmomente.

Lies mehr!

Ohnmacht oder Chef in der häuslichen Intensivpflege

202011 pflegerunde morgens intensivpflege

Willst du als Kerl und Vater die häus­li­che Inten­siv­pfle­ge gut umset­zen, dann brauchst du Unter­neh­mer­geist. Den­ke wie ein Chef. War­um und was das mit “ich blei­be fit in der Pfle­ge” zu tun hat, eine klei­ne gedank­li­che Reise. 

Lies mehr!

Holt die PflegeZeit aus der Depression?

Straße im Sonnenuntergang

Da hat es Peng gemacht, die Fal­le schnapp­te zu und schwups war ich in der Depres­si­on. Ich muss Dich, lie­be Leser­schaft, ent­täu­schen, so „ein­fach“ lief es nicht ab. Die Depres­si­on (oder das Burn-out) hat sich lang­sam ange­schli­chen, mich ver­än­dert, mich ver­dreht, wie ich auf die Welt schaue. Wenn ich auf die letz­ten Jah­re bli­cke, könn­te es vor drei oder vier Jah­re gestar­tet sein. 

Lies mehr!