Stärkung der Hospizversorgung und der Einzelfall

Ob da der MDK Nord­rhein und unse­re Kran­ken­ver­si­che­rung, die BKK für Heil­be­ru­fe, in Düs­sel­dorf zustimmt? – Der Land­tag in Nord­rhein-West­fa­len möch­te die ambu­lan­te Pal­lia­tiv­ver­sor­gung und hos­piz­li­che Beglei­tung sichern und stär­ken. Gut, es geht um die ambu­lan­te Ver­sor­gung von Schwerst­kran­ken und Ster­ben­den, nicht um die sta­tio­nä­re, wel­che bei unse­rer Toch­ter von die Kran­ken­kas­se nicht finan­ziert wird, sprich die Hos­piz­pfle­ge wird nicht gezahlt. Eigent­lich war­ten wir die gan­ze Zeit auf das Ergeb­nis der ers­ten Instanz unse­rer Kla­ge vor dem Sozi­al­ge­richt in Alten­burg. Aber selbst hier lässt man sich wohl Zeit. Doch haben wir über­haupt Zeit? Gera­de ges­tern war wie­der eine schwe­re epi­lep­ti­sche Kri­se, in der wir die Angst hat­ten, ob unse­re Lady es dies­mal gut meis­tert, ob die Not­fall-Medi­ka­men­te grei­fen. Zeit – schließ­lich muss man bei einem nega­ti­ven Urteil auch dar­an den­ken, die zwei­te Instanz zu bemühen.

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Kinderhospizarbeit und das Leid der Finanzierung

Es ist wohl schon ein lei­di­ges The­ma, wie es um die Finan­zie­rung der Kin­der­hos­piz­ar­beit aus­sieht. Nicht nur dass unse­re Kran­ken­kas­se, die BKK für Heil­be­ru­fe, die Hos­piz­pfle­ge für unse­re Toch­ter ablehnt … 

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Kinderhospiz Regenbogenland: Mit Presse und Klinik gefüllt

Aus dem Kin­der­hos­piz zurück und von Erho­lung kann kei­ne Rede sein. Das spricht jetzt nicht gegen die Qua­li­tät des Hau­ses, der Pfle­ge und Betreu­ung. Man konn­te, wie auch letz­tes Jahr, sie nur antes­ten. Nun, zu voll gepackt war die Woche mit Din­gen der Nicht-Erho­lung. Mon­tag war Pres­se­tag, da die Bot­schaf­te­rin des Bun­des­stif­tung Kin­der­hos­piz und Schau­spie­le­rin Ann-Kath­rin Kra­mer das Haus besuch­te. Bekannt ist sie durch Pro­duk­tio­nen im Fern­se­hen wie der ARD „Tat­ort“. Sie war natür­lich nicht allein gekom­men, son­dern mit dabei war Frau Kraft, Vor­sit­zen­de der Bun­des­stif­tung Kin­der­hos­piz, und die regio­na­len „Spit­zen“ des Kin­der­hos­pi­zes und des­sen Stiftung.

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Es spart sich gut beim sterbenden Patient

Ich wuss­te gar nicht, dass man soviel spa­ren kann, aber man kann es, zumin­dest in der Pal­lia­tiv­ver­sor­gung bei Men­schen auf ihren letz­ten Lebens­weg: Im ers­ten Halb­jahr 2008 haben die Gesetzlichen … 

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Gewohntes Arbeitstempo und Ablehnung der Hospizpflege

Ja, jetzt gewinnt die Sache ein Stück Iro­nie, oder auch nicht, je nach dem, wie ernst man das The­ma “Hos­piz­pfle­ge und Wider­spruch” betrach­tet. Für uns ist es schon ernst, ins­be­son­de­re wenn die Unlust an einem nagt, die sich bedingt durch die Erschöp­fung, nach einem Infekt erst recht kein Wun­der. Aber zurück zur Ableh­nung der Hos­piz­pfle­ge für den Auf­ent­halt im Kin­der­hos­piz “Regen­bo­gen­land” (Düs­sel­dorf). Hier hat die betref­fen­de, unse­re BKK wie­der ihr gewohn­tes Arbeits­tem­po zurück. Kei­ne Woche, wo ich den Wider­spruch ein­ge­legt habe gegen die Ableh­nung, so war heu­te schon das Ergeb­nis von mei­ner klei­nen “Gegen­re­de” im Brief­kas­ten: Dem Wider­spruch konn­te nicht abge­hol­fen wer­den, also die Ableh­nung besteht wei­ter­hin und, wie nett, wir kön­nen noch­mal Stel­lung beziehen. 

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Ein Nein, Widerspruch und die Hospizpflege

Ist es nicht nett? Unser letz­ter Antrag für die Hos­piz­pfle­ge (Kin­der­hos­piz Regen­bo­gen­land) wur­de bear­bei­tet und es gibt kei­ne Über­ra­schung. Er wur­de, wie alle Anträ­ge davor, abge­lehnt. Also nichts neu­es und ich fin­de, es reiht sich auch ganz gut ein zum gro­ßen Nein der Kran­ken­kas­sen beim SAPV. Denn wer braucht noch eine qua­li­ta­tiv gute Ver­sor­gung auf dem Ster­be­bett … Ein Nein, was für mich indi­rekt auch för­der­lich wirkt auf das star­ke „Ja“ zur Ster­be­hil­fe. Schließ­lich nur mit Wor­ten wird man die Angst vorm Ster­ben ohne Wür­de und Lebens­qua­li­tät nicht begeg­nen kön­nen, egal ob beim „Pal­lia­tiv­kind“ oder beim tod­kran­ken Erwach­se­nen. Es bedarf der Umset­zung einer Palliativversorgung.

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