Inklusive Stadt und geöffnete Tür

Wir den­ken an Inklu­si­on und im Fern­se­hen wird berich­tet, da feh­len den einem die nöti­gen Hil­fen, um über­haupt gut sei­ne Woh­nung ver­las­sen zu kön­nen. Und heu­te war ich auf einem … 

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Intensivkind & Pflegedienst: Der Start II.

Der Pfle­ge­dienst klin­gelt bei Ihnen zu Hau­se, es ist soweit. Und jetzt taucht auch bei Ihnen die Fra­ge auf: wer ist denn nun der Boss beim Kind?

In der Kli­nik war es auch schon immer der Punkt, um dem sich die Kon­flik­ten auf­roll­ten. Wer hat das Sagen übers Kind?
Eine wich­ti­ge Fra­ge, denn wie viel Pfle­ge und auch Sor­ge sol­len Sie von ihrem Kind zu Hau­se abtre­ten. Ich habe mit Absicht das Wort „abtre­ten“ gewählt, denn abge­ben wür­de es nicht ganz pas­send for­mu­lie­ren. Es liegt ein Muss vor, Sie, Ihr Kind braucht die Schwes­ter oder eben den Pfle­ger. Sie kön­nen nicht ver­zich­ten, zumin­dest gehe ich davon aus, so wie ich die Fami­lie mit Dienst ken­ne. Ger­ne wür­den die­se ihr Kind nur für sich haben, ger­ne wür­den sie den All­tag selbst prä­gen, ihre eige­nen Ritua­le bas­teln und ohne einen drit­ten Part sagen, was wie gemacht wird.

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Intensivkind: Die gute, nein böse Schwester

Die böse Schwes­ter – die gute Schwes­ter, so wür­den oder könn­ten Eltern die Pfle­gen­den vom Inten­siv­kin­de ein­tei­len, liest man in einem Fach­ar­ti­kel der neu­en Zeit­schrift “beatmet leben”. Ob die­se Ein­tei­lung stimmt? Ich selbst kann dies nicht bezeu­gen bei ande­ren. Zumin­dest bei uns gibt es die­se Ein­tei­lung nicht. Obwohl, die gute Schwes­ter gibt es schon, doch ist eine Schwes­ter böse, dann wird ihr die Tür erst gar nicht geöffnet.

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Pflege in Rituale – über die Grenze

Die Last der Pfle­ge oder ist es eben die gesund­heit­li­che Situa­ti­on des schwer kran­ken Kin­des, die einem auf­zeigt, wo die per­sön­li­chen Gren­zen lie­gen? Bei­des zeigt nicht die Gren­zen, zumin­dest mir nicht. Bes­ser gesagt, man darf die Gren­ze gar nicht sehen, denn man muss über sie gehen. Oder eben anders: Die per­sön­li­che Gren­ze kommt einem vor wie ein Kon­strukt der Angst, einem Bild von dem, was man nicht ken­nen möch­te. Jah­re­lan­ge Pfle­ge eines schwer behin­der­ten Kin­des ist mög­lich, es ist mög­lich sich damit einen All­tag ein­zu­rich­ten, sich dar­an anzu­pas­sen. War­um auch nicht?

Einen All­tag ein­zu­rich­ten – nun dar­an könn­te es wohl schei­tern, wenn die Krank­heit oder eben die geblie­be­ne Gesund­heit jeden Tag mei­nen, heu­te zei­ge ich mal wie­der, wie nah das Kind am Tod ist oder eben, was für ein Geschenk es ist für uns, gesund zu sein.

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