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Tag der Kinderhospizarbeit: Das erste Jugendhospiz

Heute ist Tag der Kinder­hos­pizarbeit und dazu gibt es natür­lich auch etwas zu bericht­en: Das erste sta­tionäre Kinder­hos­piz (Balthasar in Olpe) eröffnet das erste Jugend­hos­piz. Ein Grund dafür ist, dass mit den heuti­gen Ther­a­pi­en  den lebensverkürzen­den und /oder abbauen­den Erkrankun­gen ein län­geres Leben ermöglichen wird, als früher. Damit wach­sen die Kinder aus dem Kinde­salter her­aus, wer­den über 18 Jahre alt, wom­it der Weg ins Kinder­hos­piz schwieriger wird oder eben nicht mehr passend ist. Die Idee des Jugend­hos­pizes hat Einzug gehal­ten. Neben Olpe baut unter anderem auch das Kinder­hos­piz Ster­nen­brücke in Ham­burg ein Jugend­hos­piz, was sich an das Haus anschließt. Doch nun zur Pressemit­teilung auf epd-sozial: Begleit­er für den let­zten Weg. Erstes deutsches Jugend­hos­piz in Olpe stellt sich am “Tag der Kinder­hos­pizarbeit” vor

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Kinderhospiz & Co.: ein Rückblick im Schatten

Die Erin­nerun­gen an Ham­burg, die Tage im Kinder­hos­piz, rück­en langsam in den Hin­ter­grund, sortieren sich neu und dabei taucht dann die Angst auf: Ver­gisst man nicht etwas? Eine Erfahrung, die vielle­icht wichtig sei fürs Leben. Und warum ist ein Aufen­thalt im Kinder­hos­piz nicht gle­ich gemein mit dem gängi­gen Begriff vom Urlaub?

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Kinderhospiz & Co.: Ein Zurück aus der Sternenbrücke

Ein Lächeln und ein trä­nen­des Auge. Dies ist immer der Abschied und gestern war er. Es ging vom Nor­den, dem Kinder­hos­piz “Ster­nen­brücke” zurück nach Jena. Wir roll­ten fast quer durch die Repub­lik und ver­ab­schiede­ten dabei nun endgültig den Som­mer durch den kalten Wind, der über die Auto­bahn fegte.

Ein trä­nen­des Auge, hätte man nicht länger dort ver­weilen kön­nen? Sicher­lich, man sah gle­ich wieder die Anstren­gung auf sich zu kom­men: Die Epilep­sie beim Kinde hat mal wieder gezeigt, was sie zu sagen hat, die Nase läuft unen­twegt und ein Tag vor der Abreise zeigte das Kind, dass es auch mal den ganzen Tag abwe­send sein kann, ohne erkennbare Ursache. Die Idee eines anhal­tenden Anfalls lag auf der Zunge. Ein Abschieds­gruß fürs Hos­piz vom Kinde, wohl um zu zeigen, wo wir im Leben ste­hen.

Eine Heim­fahrt und es ließ einem nicht der Gedanke los, ob denn nun der let­zte Wider­spruch zur Ablehnung der Hos­pizpflege bear­beit­et wurde. Doch der Briefkas­ten, wie auch die gesam­melte Post auf dem Küchen­tisch vernein­ten dies. Dafür gab es eine Antwort auf die Peti­tion an den deutschen Bun­destag zur Ablehnung der Hos­pizpflege, zusam­menge­fasst: Eine behör­den­fre­undliche Aus­sage; die Peti­tion ist gescheit­ert. Aber vielle­icht ist auch dies nicht umson­st, wenn man es als Spiel­ball sieht, welch­er dann an ein­er neuen Adresse gegeben wer­den muss. Schließlich, man möchte auch nicht, dass alle Mühen mit dem The­ma so ein­fach ver­sanden, als hätte man nur einen Auf­satz geschrieben, der kurz bew­ertet wird und dann für immer im Schrank ver­schwindet. Also für die Katz, wie es heißt, war es sicher­lich nicht. Denn wie son­st hätte ich die Möglichkeit gehabt, mich in dieses The­ma einzuar­beit­en, in dem man einen Dis­put einge­ht.

Ein Lächeln? Die Zeit von über vierzehn Tagen sagten einen auch, man möchte wieder mal die gesamte Kon­trolle über die Pflege beim Kinde haben. Nicht das man danach süchtig ist oder man keinen Sinn im Leben mehr hat, außer sein Inten­sivkind zu pfle­gen. Oh nein, aber wenn das Kind solche Krisen sich “leis­tet” wie den Tag der Abwe­sen­heit, sucht man die Ursachen und fragt sich auch, ob alles mit dem Medika­mentengaben so richtig läuft. Ein Mis­strauen? Als Antwort gebe ich ein halbes Ja, auf­grund mein­er eige­nen Erfahrung als Pflegeper­son, wie schnell man bei den Medika­menten etwas durcheinan­der brin­gen kann, indem man etwas ver­gisst, ein paar Tropfen zu viel in die Tasse fall­en kön­nen oder weil die Zeit­en für die Gabe nicht einge­hal­ten wer­den. Aber es ist nur ein halbes Ja, da man vom Ver­stand schon ein Ver­trauen hat gegenüber den Schwest­ern, doch das Gefühl, es nicht genau zu wis­sen, sich trotz­dem immer wieder ein­hakt.

Doch auch trägt man nach zwei Wochen eine Ahnung, eine Idee mit sich: So wichtig, wie die Sta­bil­isierung ist, die Gespräche und der pal­lia­tive “Blick” der Fach­leute, genau­so wichtig ist es wohl auch, nach ein­er Zeit wieder einen Abstand vom Kinder­hos­piz zu bekom­men. Der Ver­gle­ich eines solchen Aufen­thaltes mit dem all­ge­mein gülti­gen Begriff von Urlaub hinkt, milde gesagt. Doch dieser Frage werde ich dem­nächst erst eine Antwort geben kön­nen.

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8.000 – der Wert der aktiven Sterbehilfe!?

Hät­ten Sie es gedacht, für 8.000 Euro hil­ft Ihnen jemand, dass Sie endlich vom Leben loslassen kön­nen. Ich nicht. Dass der Tod nicht kosten­los ist, ist mir in ein­er Gesellschaft, wo das Geld ein wichtiger, wenn nicht sog­ar der wichtig­ste Maßstab ist, um Werte zu bes­tim­men, bekan­nt. Spätestens wenn man über den Vor­sor­ge­ord­ner vom Bestat­ter aus­füllt, stellt sich die Frage nach der Sterbeversicherung.Also 8.000 Euro, soviel soll die Sterbe- oder Suizid­hil­fe, form­schön auch “assistierten” Fre­itod benan­nt, beim ehe­ma­li­gen Innense­n­a­tor von Ham­burg, Dr. Kusch, kosten, im Prinzip für unheil­bare Kranke mit dem nichtkrankhaften Willen, Ster­ben zu wollen. Doch das Gift kann so teuer nicht sein. Kali­um­chlo­rid kostet ein paar Euro, nimmt man noch die Spritze, Kanüle und ein Schlafmit­tel dazu, dann sind es vielle­icht bei ein­er teuren Apotheke ins­ge­samt um die hun­dert Euro. Nun gut, ein bekan­ntes anderes Gift, das Bot­u­linum­tox­in (Botox) in rein­er Form, hat für eine tödliche Dosis ihren Preis im Tausender­bere­ich. Doch wird der Erstick­ungstod dort nicht ger­ade als angenehm beschrieben.
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Start ins Kinderhospiz – Ist es die Pflege?

Knappe sechs Stun­den dauert die Fahrt nach Ham­burg, wenn der Asphalt frei ist, die Baustellen den Fluss der fahren­den Karosse­rien nicht zu sehr zusam­men­drück­en, dass man darin steck­en bleibt. Wir blieben ver­schont vom Still­stand. Das Kinde hätte es uns auch auf ihre Weise übel genom­men, trotz eines kleinen Schnupfen, der sie etwas nieder­drück­te in den Schlaf. Und Ham­burg? Sie, liebe Leser, ken­nen sicher­lich die Antwort: Kinder­hos­piz.

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Kinderhospiz, Pflege und das Vierte

Gestern kam die Frage wieder auf bei einem Tele­fonat, wie es wohl all­ge­mein funk­tion­iert mit der Finanzierung der Kinder­hos­pize und der fehlen­den Genehmi­gung der Hos­pizpflege. Warum? Nun das Kinder­hos­piz in Tam­bach-Dietharz (Thürin­gen) hat jet­zt seine Bau­genehmi­gung bekom­men. Ein Kinder­hos­piz bei uns in der Nähe, keine zwei Stun­den in Rich­tung Thüringer Wald. Und unser “Begehren” für die sta­tionäre Hos­pizpflege für den kom­menden Aufen­thalt in Ham­burg wurde, wie zu erwarten, abgelehnt. Der vierte Antrag, die vierte Ablehnung. Soll­ten wir aufgeben?

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Palliativversorgung vs. Selbsttötung

Nun, was bewegt eigentlich einen Men­schen, der eine Mas­chine vorstellt für die Selb­st­tö­tung? Ist es die Angst, der eigene Tod würde qualvoll kom­men oder meint dieser Men­sch, er müsse etwas auf dem Markt brin­gen, was dem Gesund­heitswe­sen kosten spart? Dies, in dem die Selb­st­tö­tung als erstes Mit­tel propagiert wird, wenn ein Men­sch an ein­er unheil­baren und schw­eren Erkrankung lei­det. Schließlich, Kali­um­chlo­rid und ein Narkotikum, das sind die Sub­stanzen, die den Tod her­beiführen sollen, sind preiswert zu haben, dann braucht es noch eine Kanüle, eine Fachkraft, die diese in die Vene schiebt. Denn Rest macht die Mas­chine, deren Miete sicher­lich nur ein klein­er Teil des Ster­begeldes sein wird.
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