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Welche Masken gibt es und wie gut schützen sie wirklich?

Gast­beitrag der Fa. Artwizz // Wer­bung

Für die Men­schen in Jena und Hanau sind sie Pflicht. Allen anderen in Deutsch­land hat Angela Merkel sie im öffentlichen Leben „drin­gend emp­fohlen“: Masken. Aber wie sin­nvoll ist diese Fast-Vorschrift? Immer­hin emp­fiehlt die WHO bis heute auf ihrer Web­site, dass nur kranke Men­schen eine Maske tra­gen soll­ten oder diejeni­gen, die einen Erkrank­ten pfle­gen. Wir wollen es genau wis­sen: Welche Masken gibt es, wie gut schützen sie – und wann nicht.

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Kinder – Intensivpflege und Entlassung nach Hause mit Pflegedienst

Pflege­di­en­ste arbeit­en unter­schiedlich und weisen unter­schiedliche Qual­itätsmerk­male auf. Dies ist okay und es gibt erst­mal kein richtig oder falsch. Doch woran erkenne ich einen „guten“ Pflege­di­enst, wenn ich in einen Kinder­in­ten­sivpflege­di­enst suche? Diese Frage hat­te sich ergeben bei meinen Vor­trag in der Fach­weit­er­bil­dung pädi­a­trische Inten­sivpflege für Pflege­fachkräfte im Sep­tem­ber. Meine Frage wäre: Liefert der Pflege­di­enst die Qual­ität, welche gebraucht wird? Ich gehe diese Frage nach am Beispiel der Über­leitung von der Klinik nach Hause. Weit­er­lesen

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Hilfsmittelversorgung – Regelung für mehr Qualität

Die große Koali­tion im Bun­destag plant eine geset­zliche Regelung für die Verbesserung der Qual­ität in der Hil­f­s­mit­telver­sorgung, wie ich let­ztens auf Bib­liomed las. Ange­sprochen wurde zum Beispiel die Qual­ität der Inkon­ti­nen­zver­sorgung (Windeln, Ein­la­gen). Geplant sei es im Früh­jahr.
Wenn diese Regelung wirk­lich kommt, würde ich es als ein Erfolg der Beschw­er­den vom Patien­ten inter­pretieren. Diese hat­ten sich medi­en­wirk­sam den Patien­ten­beauf­tragten gewandt über die schlecht­en Windeln bei eini­gen Krankenkassen, wobei die Hil­f­s­mit­tel-Fir­men­lob­by ver­mut­lich auch auf die Bun­de­spoli­tik eingewirkt hat.
Ein Erfolg wäre es, wenn die Krankenkassen Stan­dards in der Qual­ität von Medi­z­in­pro­duk­ten absich­ern müssen und auch teurere Anbi­eter bezahlen müssen, da der Bil­lig­ste keine aus­re­ichende Qual­ität liefert. Doch bleibt für mich die Frage, wie dies gestal­tet wer­den kann und wer bes­timmt, was ein qual­itäts­gerecht­es Pro­dukt ist (Min­dest­stan­dard) und was wäre eine „Überver­sorgung“.

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Schmerz & Palliativ: Hilfsmittel und Medizinprodukt

Ampule FentanylNeben der Unruhe, der Epilep­sie sind die Schmerzen zum alltäglichen Begleit­er des Inten­sivkindes gewor­den. So richtig klar kön­nen wir die Ursache nicht benen­nen. Ist es die Sko­liose, welche im let­zten Jahr sich ver­schlechterte? Ver­mut­lich ja, ver­mut­lich … Deut­lich ist gewor­den, die „alten“ Schmerzmit­tel (Parac­eta­mol, Ibupro­fen) scheit­ern und somit wird jet­zt das Fen­tanyl pro­biert als Nasen­spray.
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HomeCare: Sauerstoff gibts nur Montags Vormittag

Das Inten­sivkind braucht eine neue Sauer­stoff­flasche wie auch einen Druck­min­der­er. Kein Prob­lem, so denke ich – ein Rezept über die bei­den Medi­z­in­pro­duk­te wird an “unseren” Sauer­stoff-Ver­sorg­er gesendet. Gestern hat­te sich endlich, nach gut 14 Tagen, die Home­Care ‑Fir­ma gemeldet. Der Herr am Tele­fon würde gerne am kom­menden Mon­tag zwis­chen 9 – 13 Uhr liefern. Meine Antwort: Geht nicht – unser Kind ist zum einen in der Schule und zum anderen hat es einen Arzt­ter­min. Er fragte, wie es am Nach­mit­tag aussieht. Da gin­ge es ab 15 oder 14 Uhr, war meine Aus­sage. Ich fragte, wie es denn an anderen Tagen aussieht. Seine Antwort war: Er wäre immer nur Mon­tags von 9 – 13 Uhr im Jenaer Raum. Er würde es dem Büro zurück­melden, dass es nicht klappt und diese melden sich und heute kam der näch­ste Anruf. Mor­gen kön­nten sie zwis­chen 12 – 15 Uhr liefern.

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Tracheostomapflege: Handschuhe wieder im Programm

Übers Tele­fon hat die Kasse uns mit­geteilt: Die Ein­mal­hand­schuhe für die Tra­cheostom­apflege wür­den wieder über die Krankenkasse finanziert wer­den. Eine Erle­ichterung, eine Baustelle weniger. Sicher­lich, wir dür­fen darüber stre­it­en, ob man beim tra­chealen Absaugen mit Non-Touch auf Hand­schuhe verzicht­en könne. Aber, eh man es kann und dies in allen Lebensla­gen, es ist ein „gewagtes Spiel“ und bedarf viel Übung und dann kommt die Sit­u­a­tion, in der man tiefer absaugen möchte …

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Hilfsmittel: Homecare-Service ohne Kostenklärung?

Welchen Home­care-Ser­vice für die Tra­cheostom­aver­sorgung soll ich nehmen? Eine Frage, die sich eine Mut­ter in der Klinik nicht stellen musste, wie ich erfuhr. Statt, dass man ihr eine Liste von Fir­men gab, soll es geheißen haben, die Fir­ma XY mache es. Es fragte sie auch kein­er, von welchen San­ität­shäuser das Kind ver­sorgt werde.

Ein Weg, der für die Mut­ter nicht ohne Prob­leme ver­lief. Zum einen war das Kind ver­sorgt durch eine Fir­ma, die alles lieferte für das Absaugen. Denn das Kind wurde vor dem Luftröhren­schnitt mehrfach täglich oral abge­saugt. Zum anderen ver­traute sie auf das Sach­leis­tung­sprinzip der Krankenkassen.
Dies war fatal.  Im drit­ten Monat Zuhause nach dem Klinikaufen­thalt, eröffnete ihr der neue, anver­traute Home­care-Ser­vice, dass die Krankenkasse noch keine Rech­nung gezahlt hätte. Sie, die  Mut­ter, sei dran schuld, sie hätte nicht mit­geteilt, dass eine andere Fir­ma die Absaugung ver­sorge. Dadurch würde nicht die Fall­pauschale für das Tra­cheostoma greifen, was die Krankenkasse zahlen müsste.

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Kein Hilfsmittel von der Krankenkasse und keine Qualität

Lange herrschte hier Stille im Blog, aber es sollte nicht zum glauben ver­führen, die Ver­sorgung durch die Krankenkasse laufe pri­ma. Nein, warum sollte sie. Die Kasse unter­liegt einem Spar­wille, ver­mute ich ein­mal, und es wird auch beim Inten­sivkind so umge­set­zt, wenn man das Ver­hal­ten der Ver­sicherung inter­pretiert.

Denken wir zum Beispiel an die Hos­pizpflege, hier gibt es auch noch keine Lösung. Der let­zte Wider­spruch scheint erst gar nicht bear­beit­et zu sein, denn dieser liegt schon eine Zeit lang zurück. Aber auch das let­zte Hil­f­s­mit­tel­rezept für eine Liegeschale ist immer noch genehmigt. Diese ist wichtig, um das Fortschre­it­en der Sko­liose zu unterbinden. Ein Genehmi­gung­sprozess, der sich schon über gute zwei Monate hinzieht. Da frage ich mich schon, ob die Sach­bear­bei­t­erIn­nen auch ihr Fach ver­ste­hen. Ich denke zumin­d­est nicht im Sinne der Pro­phy­laxe, wenn die Ver­sorgung von Hil­f­s­mit­teln unter­bun­den wird durch eine fehlende Kostenüber­nahme und damit ein schw­er­er Krankheitsver­lauf provoziert wird. Weit­er­lesen

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500 Meter in zumutbarer Zeit

Nach dem Urteil emp­fiehlt es sich wirk­lich aufs Flach­land zu ziehen, doch acht­en Sie dabei auch darauf, dass Super­markt, der nette Gemüse­händler, Ihre Bank wie auch Ihr Arzt und Apothek­er gle­ich um die Ecke wohnen.

Denn wenn Sie am Berg wohn, dann wird es schw­er, wenn die Krankenkasse meint, ihnen ste­ht nur ein Stan­dard­roll­stuhl zu. Sie müssen dann erst­mal nach­weisen, den Berg kom­men Sie in zumut­bar­er Zeit nicht hoch.

Aber was heißt zumut­bare Zeit. Es ist die Frage, mit wem man den Ver­gle­ich zieht bzw. die Krankenkasse. Der alte Herr mit der Schaufen­sterkrankheit, da gut alle zehn Meter ste­hen bleiben muss oder der Junge von neben an, der die 500 Meter in gut fünf Minuten gelaufen ist.

Ich tippe mal auf 10 – 15 Minuten. Dann schaf­fen sie gute zwei bis drei Kilo­me­ter in der Stunde. Es ist nicht der Hit, wenn der näch­ste Super­markt etwas ent­fer­nt liegt. Dabei kann sich dann der Einkauf schon mal drei Stun­den hinziehen, wenn da nicht die Erschöp­fung kommt.

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Der fehlende Monitor

Das Inten­sivZ­im­mer zu Hause ist nicht kom­plett. Dies musste ich heute erfahren. Was fehlt? Ein Mon­i­tor fürs rek­tale Tem­per­aturmessen, sprich, ein Gerät, was rund um die Uhr die rek­tale Tem­per­atur misst und doku­men­tiert.

Wozu ein Temperatur-Monitor?

Gibt es ständig plöt­zlich ein­tre­tende größere Tem­per­aturschwanken nach oben, also ins Fieber, oder nach unten, in die Unterküh­lung, dann kön­nte eine ständi­ge Überwachung Sinn machen. Sinn heißt in diesem Fall, es lässt sich so eine Diag­nose fest­stellen und hof­fentlich auch eine Behand­lung oder eben die Möglichkeit eines schnellen Ein­greifens, dass zum Beispiel eine Fieber­mit­tel gegeben wird, wenn die Tem­per­atur steigt. Dies, um Spitzen zu ver­mei­den.

Ein Tem­per­atur-Mon­i­tor, in der Anäs­the­sie bekan­nt, ist im häus­lichen Bere­ich wohl schlecht zu find­en. Nicht nur dort, son­dern auch mit der Such­mas­chine. Doch wer sucht, wird find­ig: Zum Beispiel der Nell­cor H100 soll es bieten. Aber was nützt mir diese Info. Bish­er kön­nen wir auch ganz gut auf ein solch­es Gerät verzicht­en, denn inten­siv bezieht sich nicht auf eine inten­siv­en Ein­satz aller möglich­er Gerätemedi­zin, son­dern auf den Bedarf vom Kind, inten­siv gepflegt zu wer­den.

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Herr Hellmuth – Deine Nahrungspumpe

Nahrungspumpen brauchen einen Namen … Stopp, nein! Ken­nen Sie es auch, Sie müssen Ihrem Auto einen Namen geben? Es ist nicht mehr das jüng­ste Mod­ell und hat schon so seine paar Kratzer weg, wie auch merk­würdi­ge Repara­turen. Sie haben mit ihm oder ihr eine Beziehung, ganz klar, eine Ver­trauens­ba­sis. Es muss sie sich­er von A nach B geleit­en, fahren oder eben brin­gen. Ger­ade wenn Sie mal über 200 km fahren müssen, da wis­sen Sie, man muss ihm gut zu reden. Sie sagen nein, Ihr Auto, es wird gepflegt, aber einen Namen und das Gut-Zure­den. Dies gibt es nicht. Ich rede lieber dem Meis­ter mein­er Werk­statt zu, dass der Lehrling bitte die Fin­ger von meinem Wagen lässt. Weit­er­lesen

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Update im IntensivZimmer: Pflegebett

Kinder wach­sen, Kinder wer­den groß und das heißt bei uns: Das eine oder andere (Pflege-)Hilfsmittel ist irgend­wann nicht mehr pass­ge­nau. Aktuell ist es das Pflege­bett. Pass­ge­nau ist hier sog­ar noch milde aus­ge­druckt. Ohne ein „Update“ des Bettes wird die Pflege zu einem gefährlichen Unter­fan­gen. Dies nicht nur für die eigene Arbeitsweise, son­dern auch beim Lagern vom Kind. Ein­mal das Inten­sivkind von links nach rechts gedreht, so liegt es am Matratzen­rand.

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Das perfekte Hilfsmittel

Die Erwartung­shal­tun­gen an ein Pro­dukt sind sicher­lich ganz unter­schiedlich und klar ist vie­len, egal was man erwirbt: Es ist häu­fig nicht per­fekt und man find­et sich damit ab. Anders sieht es wohl ein Vater, der heute in den Super­markt kam mit seinen Töchtern und eines dieser preiswerten Wörter­büch­er aus der Ange­botsware zurück brachte. Es fehlte ein Wort, damit könne man ja nicht arbeit­en. Ja, das Wörter­büch­er begren­zt sind, ergibt sich allein schon, wenn man sich tiefer mit der Sprache beschäftigt und beim Wörter­buch in den ersten Seit­en schaut, wie viele einzelne Wörter es meint zu ken­nen. 15.000 oder 20.000, eine Zahl, die eben meint: Ich bin begren­zt.

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Rehabuggy im Test und die Kritik

Man möchte sie nicht mis­sen, die Zeitschriften, welche sich den The­men rund um die Behin­derung wid­men. Es ist kein Medi­um für den Massen­markt, somit wird man eine solche Zeitung auch nicht im gut sortierten Zeitschriften­laden find­en. Doch habe ich auch so meine Bauch­schmerzen, wenn ich die eine oder andere Zeitung abon­nieren müsste. Let­ztens lag wieder die Hand­i­cap auf meinem Tisch, die Aus­gabe vom Früh­jahr 2009. Sechs Kinder­wa­gen im Test hieß auf der Vorder­seite, doch als ich die Artikel zu den einzel­nen Rehabug­gys las, kam die Ernüchterung. Die Beiträge lasen sich für mich eher wie eine Pro­duk­tvorstel­lung als eine aus­re­ichende kri­tis­che Auseinan­der­set­zung, ein wirk­lich­er Test. Zwei Bug­gys kan­nte ich schon von anderen Eltern, einen Typ haben wir selb­st im Gebrauch. Hier­bei merkt man, die inter­es­sante Kri­tik kommt häu­fig erst durch die län­gere Benutzung im All­t­ag, so unsere Erfahrung.

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Der Sauerstoffkonzentrator und die Kundennumer

61716196123 – Dies ist ihre Kun­den­num­mer, nicht ganz, sie ist schon etwas „gefälscht“, doch so eine Num­mer bekam ich damals gesagt von der Fir­ma, die „ein­st­mals“ den Ver­sorgungsauf­trag hat­te für den Sauer­stof­fkonzen­tra­tor. Sie erin­nern sich vielle­icht: Der Sauer­stof­fkonzen­tra­tor war defekt und ich meldete dies der Fir­ma und es passierte nichts inner­halb von 24 Stun­den. Somit über­gab ich dies der Krankenkasse samt dieser Kun­den­num­mer.

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Kinderhospiz & Sozialgericht: Klageabweisungsgründe II.

Let­zte Woche habe ich die Gründe der Krankenkasse vorgestellt, warum unsere Klage um die Hos­pizpflege für die Aufen­thalte in den Kinder­hos­pizen abgewiesen wer­den sollte vom Sozial­gericht. Jet­zt fol­gt unsere Mei­n­ung dazu, warum die Klage doch zu zuge­lassen wer­den sollte:

1. Warum werde ein Hos­piza­ufen­thalte einige Zeit im Voraus vere­in­bart? Gerne wür­den wir bei Krisen sofort ins Kinder­hos­piz fahren. Doch bei über 22.000 Kindern mit lebenslim­i­tieren­den Erkrankun­gen und aktuell 9 Kinder­hos­pizen mit 8 – 12 Bet­ten bun­desweit kann ein Hos­piza­ufen­thalt sel­ten ad hoc stat­tfind­en, hinzu kommt die ungek­lärte Finanzierung, Ablehnung der Hos­pizpflege.

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Kann man von Windeln abhängig werden?

Es gibt schon Fra­gen, da … also mal ganz im Ernst: Kann man von Windeln abhängig wer­den? Ich würde dem glatt ein Nein geben. Zumin­d­est sehe ich eine kör­per­liche Abhängigkeit als aus­geschlossen. Dem Kör­p­er ist es schlicht weg egal, ob eine Windel um die Gen­i­tal­ien drum ist oder nicht. Er, der Kör­p­er mal getren­nt vom men­schlichen Intellekt, empfind­et nur sein Bedürf­nis sich entleeren zu müssen und ver­sucht dieses dann auszuführen, egal wo und wann. Erst mit unserem „Kopf“ kön­nen wir uns eine so genan­nte „Sauberkeit“ anerziehen. Ob wir es müssen, soll­ten und welche Gründe es uns gebi­eten, spielt sicher­lich eine wichtige Rolle dabei. Wür­den wir uns die Kon­ti­nenz, das Kon­trol­lieren des Harn­drangs oder Stuhl­gangs, nicht antrainieren, so würde der Kör­p­er sich eben dort entleeren … Lassen wir das.<--break->

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Die Orthesen und die Druckstellen

Es hat schon seine Mühen, eine gute orthopädis­che Ver­sorgung zu find­en. Und hat man sie ein­mal, dann heißt noch lange nicht, dass auch das Kind damit gut hinkommt. Gegen oder eher in den jet­zi­gen “Stiefel” arbeit­et sie immer gegen die vordere Front, was zu Abdrück­en auf der Haut und geröteten Stellen führt.

Mag sie keine Orthe­sen? Schw­er zu sagen, viele Kinder mögen es nicht und dann wer­den sie kaum getra­gen. Nicht mögen heißt bei der Madame ein schmerzverz­er­rtes Gesicht. Zieht man daraufhin die Orthe­sen aus, so sieht man, wie die Span­nung aus dem Kör­p­er geht. Aber dies ist sel­ten. Sie akzep­tiert diese Ver­sorgung gut, trotz der Spastik, bis eben diese Druck­stellen. Deshalb gehen die jet­zi­gen und neuen Orthe­sen wieder in die Werk­statt. Dann hof­fen wir, dass mit der näch­sten Änderung das Kind klar kommt. Die vordere Lasche wird erset­zt vom Neo­prem zum Led­er.

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Die Windel, vom Müllproblem zur Müllverbrennung mit Energiegewinnung

Windeln, das Inkon­ti­nen­zpro­dukt Num­mer Eins, ist in sein­er Form als Ein­mal­pro­dukt beliebt, wenn nicht sog­ar notwendig in der Pflege von Größeren oder Erwach­se­nen. Hät­ten wir Stof­fwindeln, so hätte unser­er Haushalt min­destens ein oder zwei Waschmaschi­nen mehr zu bewälti­gen. Für eine ältere Frau, die ihren Mann pflegt, eine hohe Mehrbe­las­tung im All­t­ag. Die Plas­tik­windel dage­gen, sie ist bequem und für viele Sit­u­a­tio­nen sog­ar prak­tisch, doch gibt es auch die Bauch­schmerzen damit: Müll. Windel pro­duzieren einen hohen Teil an Haus­müll. Wer in kein­er Mieter­an­lage wohnt mit großen Müll­con­tain­er, der spürt es auch schnell bei den Müll­ge­bühren. Bei uns sind es min­destens zwei Mülleimer mit Windeln in der Woche, wo sich schnell die Frage stellt, wie kann es bil­liger gehen. Ein­rich­tun­gen wie Heime oder in Kranken­häuser ist die finanzielle Last dadurch sicher­lich hoch. Und es geht bil­liger: Windeln als Energieliefer­ant, so kon­nte ich heute imepd-sozial lesen. Also eine spezielle Mül­lver­bren­nungsan­lage für Windeln. Sicher­lich, ein Skep­sis bleibt beste­hen: Die Mül­lver­bren­nung und der Gif­tausstoß, ist dieser wirk­lich gegen Null, also ökol­o­gisch gut vertret­bar? Wenn ja und sich diese Winde­lentsorgung durch­set­zt, dann hat man wohl bald neben der Rest­müll­tonne seine Windel­tonne. Oder man kann seinen Windelmüll als Rohstoff für Energiegewin­nung im näch­sten Pflege­heim abgeben. Bei der Menge an Heimen, find­et man dies sicher­lich gle­ich um die Ecke. 😉

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Jena: Plenumsdiskussion zur aktuellen Hilfsmittel-Versorgung am 7. April

Der eine oder andere hat sicher­lich schon vom Bünd­nis “Meine Wahl” gehört oder gele­sen, welch­es sich gegen die geplanten Ein­schränkun­gen der Patien­ten wen­det in der Ver­sorgung von Hil­f­s­mit­tel wie bei Inkon­ti­nenz, also Windeln oder Katheter, oder an sich bei der Wahl des San­ität­shaus­es. Ein Ergeb­nis der Gesund­heit­sre­form. Doch sorgt diese Entwick­lung bei den Kassen, auf­grund auch erschreck­ender Medi­en­berichte wie bei Frontal 21, für Diskus­sion und Stoff nicht nur zum Nach­denken. Deshalb gibt es in Jena am 7. April 2009 eine öffentliche Ver­anstal­tung zum The­ma: Entspricht die Ver­sorgung mit Hil­f­s­mit­teln noch den Anforderun­gen von chro­nisch kranken und behin­derten Men­schen? Ort: Hör­saal 4 der Friedrich-Schiller-Uni­ver­sität Jena, Cam­pus auf dem Ernst-Abbe-Platz Zeit: 16.00 – 19.00