Pflegeaufwand

Windel und Co: Inkontinenzhilfe – ein Aus der passenden Windel

Neben dem Pflegenotstand trat im Sommer die nächste Änderung in unserem Intensivzimmer ein: Der Lieferant für die Windeln meinte, die Krankenkasse würde nicht mehr ausreichend für die benötigten Windeln zahlen. Die bedeutet, wir müssten zu den bisherigen Windeln der Intensivlady drauf zahlen. Also zu der Kostenübernahme der Krankenversicherung einen Eigenanteil entrichten, wenn wir bei der Windelmarke Euron form extra plus bleiben wollen. Alternativ und ohne Eigenanteil könnte der Windelprovider uns die Seni Basic liefern.

Seni Basic (rechts) vs. Euron extra plus befüllt
Seni Basic (rechts) vs. Euron extra plus befüllt

Lies Mehr!

Eingetragene Pflegeperson ist Ehrenamt gleich Doppellast

Sind Sie auch pflegende/r Angehörige/r und bei der Pflegekasse die eingetragene Pflegeperson. Ich bin es und letzte Woche brachte die Post einen Brief von der Pflegekasse. Sie wollten bestätigt bekommen, das ich noch die Pflegeperson für das Intensivkind  bin. Kein Problem und auf dem beigelegten Infoblatt lernte ich: Als Angehöriger in der Pflege führe ich diese Aufgabe im Ehrenamt aus. Aus dieser Perspektive, mit dieser Definition habe ich nie auf meine „Laienpflege“ geschaut.  Das Wort „Ehrenamt“ wertet diese häusliche Arbeit auf und zeigt:

Lies Mehr!

Behinderung & Krankenhaus: Belange der Betroffenen berücksichtigen!

Der deutsche Ethikrat hatte die Woche die vorkommende schlechte Krankenhausversorgung von Behinderten kritisiert. Zurecht und begrüßenswert, denn es ist ein Grund, warum wir und andere mit einem Intensivkind versuchen die Kliniken zu vermeiden: Was durch den Pflegedienst Zuhause geleistet wird, kann in der Klinik durch den Personalschlüssel in vielen Fällen nur unzureichend umgesetzt werden. Dieser Fakt wurde uns in der letzten Krise im Kinderhospiz vor 14 Tagen wieder bewusst.

Lies Mehr!

Die Magensonde und das Überleben

Sie kennen doch sicherlich auch die Aussage, dass die Magensonde eine lebensverlängernde Maßnahme sei. Dies ist vielleicht richtig bei Menschen, die nicht Schlucken oder über den Mund nur unzureichend Nahrung auf sich nehmen können. Sie würden sonst einfach verhungern. Ich würde es nicht als lebensverlängernde Maßnahme sehen, sondern als lebensnotwendige. Aber da wären wir wieder bei Definitionen, auf die ich gar nicht eingehen möchte, sondern nur einen Satz zitieren im Zusammenhang mit Demenzerkrankten:

„Studien kamen zu dem Ergebnis, dass durch Magensonden weder das Überleben der Patienten verlängert noch die Gefahr des Wundliegens verringert wird. Die Zeit, die eingespart wird, weil Patienten nicht mehr gefüttert werden, dient offenbar nicht dazu, ihnen mehr Bewegung zu verschaffen. Auch das Risiko einer Aspirationspneumonie wird erstaunlicherweise nicht geringer.“ aus: 11.02.10: Sondenernährung ist für Demenzkranke nachteilig. Bibliomed – News (1)

Lies Mehr!

Pflegestufe: MDK-Gutachten nächste Woche

So nun steht er fest, der Termin für das vierte Gutachten vom MDK über die Pflegestufe innerhalb zwei Jahren. Nächste Woche Mittwoch heißt der Tag, mit Pflegedienst. Dieser sollte anwesend sein, da sie die Madame über die Nacht pflegen, damit wir schlafen können und für die beantragte Pflegestufe drei ein Nachtaufwand bestehen muss.

Lies Mehr!

Bleiben wir im Kontakt!

Abonniere unseren Newsletter
close-link