Tag der Pflege ist keine Rettung – ab in die Notaufnahme

20190912 Bett beatmungsgeraet klinikstation

Der Tag der Pfle­ge ist an mir vor­bei­ge­schos­sen. Er hat nicht gebremst und es mach­te Flop, es war plötz­lich der Frei­tag, der 13., und ich las auf chan​ge​.org, wie es … 

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Lungenentzündung@home II.

Nicht alles lässt sich mana­gen in der häus­li­chen Inten­siv­kran­ken­pfle­ge – dies könn­te jetzt mein Fazit sein. Ich grei­fe vor­weg – der gest­ri­ge Abend war weit ent­fernt vom ritua­li­sier­ten Sonn­tag­abend. Kein Tat­ort, die Uhr zeig­te, jetzt wäre der Mord im Film schon gewe­sen, und die Madame offen­bar­te eine schlech­te Sauer­stoff­sät­ti­gung, trotz stei­gen­den Sauer­stoff­fluss. Die Lage­rung zur bes­se­ren Beatmung brach­te auch kei­ne Wir­kung auf die Sauer­stoff­sät­ti­gung laut Puls­oxy. Was blieb, es war der Anruf auf der Inten­siv­sta­ti­on, der Ret­tungs­leit­stel­le und die Fahrt ging mit ihr in die Klinik.

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Notarzt vs. gestorbener Patient

Man soll­te schon sel­ber fest­stel­len kön­nen, ob nun der Ehe­gat­te oder die Gat­tin akut gestor­ben sei und dann erst den pas­sen­den Arzt rufen. Nicht in Hek­tik und Not ein­fach die 112 wäh­len. Denn der Not­arzt wäre näm­lich fehl am Platz beim Toden und wur­des so auch einer Frau zum zusätz­li­chen Ärger: Ihr wur­de der Ret­tungs­ein­satz in Rech­nung gestellt, in dem man den Tod ihres Man­nes nur noch fest­stel­len konn­te. Sie klag­te dage­gen beim Sozi­al­ge­richt, doch erfolg­los, so konn­te man 3.11. 2009 in der Mit­tel­deut­schen Zei­tung lesen in „Ärger mit Ret­tungs­dienst“.

Bei einem Kind mit einer lebens­li­mi­tie­ren­den Erkran­kung kann dies nicht pas­sie­ren, wenn man sich dafür ent­schie­den hat, alle Wie­der­be­le­bungs­ver­su­che abzu­leh­nen. Denn dann heißt es: Rufe nicht den Not­arzt, denn die­ser muss unwei­ger­lich reani­mie­ren und die­ses möch­ten wir nicht. Doch wann ist man an dem Punkt, sei­nem schwer kran­ken Kind nicht mehr die best­mög­lich erreich­ba­re The­ra­pie zu zu geste­hen? Eine Fra­ge, der sich die­sen Fami­li­en stellt und man wohl nicht ein­fach beant­wor­ten kann, so mein Ein­druck. Es kommt auf die jewei­li­ge Situa­ti­on, der jewei­li­gen gesund­heit­li­chen Kri­se an.

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Intermezzo vs. Intensivstation

Ein hal­bes Jahr ist nun rum, ohne dass die Lady das nächt­li­che Innen­le­ben der Kli­nik erfah­ren muss­te. Doch soll­te es nur bei einem hal­ben Jahr blei­ben, denn ges­tern ging es mit den Hil­fen des Ret­tungs­we­sens ab in die Kli­nik. Hyper­ven­ti­la­ti­on, Epi­lep­sie waren die Dia­gno­sen und heu­te gegen Mit­tag ging es wie­der raus, zurück in die eige­nen vier Wän­de. Inter­mez­zo für ein Inten­siv­kind, um ihrer Inten­siv­sta­ti­on in der Kli­nik zu zei­gen: “He, mich gibt es auch noch!” 

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