Fünf Hilfen, damit die Isolation keine Gefangenschaft wird

Lady haelt Apfel

Aus­gangs­be­schrän­kung und du kommst aus der Woh­nung nicht mehr raus. Die Tür nach drau­ßen lässt sich zwar öff­nen, aber ohne Grund geht es nicht raus. Puh, und du siehst dich gefangen. 

Als Vater eines Inten­siv­kin­des kennst du dies, ohne Pan­de­mie, ohne eine Beschrän­kung durch die Behörden. 

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Polizeiruf 110: Ungelöst und Sehenswert

Unge­löst ist der Fall des gest­ri­gen Abends nicht, “Rosis Baby”, denn dies wür­de mit Sicher­heit auch den sonn­täg­li­chen Zuschau­er über­for­dern, einen Tag vor der Arbeit abends im Bett noch nach dem Täter selbst zu fahnden.Ungelöst ist auch nicht, was mit dem Baby von Rosi, einer jun­gen Frau mit “geis­ti­ger” Behin­de­rung, pas­siert. Viel­leicht ist hier auch zu viel gelöst wor­den an dem Punkt: Bekommt ein Mensch mit einer Behin­de­rung ein Kind, so gehört es abgetrieben.

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Heim, Warteplatz und selbstbestimmt

Man könn­te es auch als einen sanf­ten Weg zu alter­na­ti­ven Wohn­for­men bezeich­nen, wenn Hei­me voll sind und und ein Betrei­ber dar­über nach­denkt, “Heim­plät­ze” außer­halb des Hei­mes zu schaf­fen. Eine Idee, die laut dem Arti­kel: War­te­lis­te für Heim­plät­ze, schein­bar zu einer Umset­zung sich for­men soll.Doch bedeu­tet die Idee nicht, eine Art betreu­tes Woh­nen für den Behin­der­ten nah an sei­ner Fami­lie, son­dern nah am Heim.

Der Grund ist simpel:

,um den Weg für die Mit­ar­bei­ter des Wohn­hei­mes kurz zu hal­ten.” *1.

Die Schluss­fol­ge­rung für den betrof­fe­nen Men­schen heißt wohl: Zwei­mal umzie­hen. Zuerst müs­sen sie raus aus ihren eige­nen vier Wän­den in eine Art “Heim­statt” zie­hen, die so eine “Vor­stu­fe” zur Son­der­ein­rich­tung bil­det. Raus aus der eige­nen Woh­nung, da man denkt, die Aus­wir­kung der Behin­de­rung sei­en im häus­li­chen Umfeld nicht zu lösen. Und dann, wenn der Pfle­ge­auf­wand dem­entspre­chend noch höher gewor­den ist und ein Heim­platz frei wird, ab ins Heim. Dabei soll­te man bei der Idee fol­gen­den Satz aus dem Arti­kel nicht übersehen:

Hier könn­ten Behin­der­te eine Heim­statt fin­den, die nicht unbe­dingt im Wohn­heim ver­sorgt wer­den müs­sen, denen jedoch für ein selbst­be­stimm­tes Leben im Betreu­ten Woh­nen die Vor­aus­set­zun­gen feh­len, …” *1

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TV: MDR – Urlaub mit einem behinderten Kind

Der Urlaub mit einem behin­der­ten Kind, das ist schon ein Wag­nis, wenn das Kind “nur” geh­be­hin­dert ist. Hat das Kind dazu noch einen hohen Pfle­ge­auf­wand, so wird der Urlaub für vie­le unmög­lich oder eher zu einer Belas­tungs­pro­be, wie wir es häu­fig selbst bei uns oder Bekann­ten erlebten.

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Das Nichts der Pflegereform

Da wird wohl nichts draus, dass die Pfle­ge­re­form end­lich Grund­stei­ne legt für eine wirk­li­che Poli­tik, weg vom Heim, für eine gute ambu­lan­te Ver­sor­gung zu Hau­se. Ein Reförm­chen, so wird sie schon beti­telt. Zwar sol­len Pfle­ge­stütz­punk­te errich­tet wer­den und für Demenz­kran­ke bes­ser gesorgt wer­den, aber hilft dies der Angst der Men­schen ab, in einem Pfle­ge­heim, fern der Fami­lie, den Abschied vom Leben zu besie­geln. Fei­er­abend­heim, die­ser Begriff aus der DDR trifft es heu­te um so bes­ser. Hast du end­gül­tig Fei­er­abend vom Berufs­le­ben, dann kriegs­te Ren­te und kommst ins Heim.

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