Herr Hellmuth – Deine Nahrungspumpe

Nah­rungs­pum­pen brau­chen einen Namen … Stopp, nein! Ken­nen Sie es auch, Sie müs­sen Ihrem Auto einen Namen geben? Es ist nicht mehr das jüngs­te Modell und hat schon so sei­ne paar Krat­zer weg, wie auch merk­wür­di­ge Repa­ra­tu­ren. Sie haben mit ihm oder ihr eine Bezie­hung, ganz klar, eine Ver­trau­ens­ba­sis. Es muss sie sicher von A nach B gelei­ten, fah­ren oder eben brin­gen. Gera­de wenn Sie mal über 200 km fah­ren müs­sen, da wis­sen Sie, man muss ihm gut zu reden. Sie sagen nein, Ihr Auto, es wird gepflegt, aber einen Namen und das Gut-Zure­den. Dies gibt es nicht. Ich rede lie­ber dem Meis­ter mei­ner Werk­statt zu, dass der Lehr­ling bit­te die Fin­ger von mei­nem Wagen lässt.

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Die Magensonde und das Überleben

Sie ken­nen doch sicher­lich auch die Aus­sa­ge, dass die Magen­son­de eine lebens­ver­län­gern­de Maß­nah­me sei. Dies ist viel­leicht rich­tig bei Men­schen, die nicht Schlu­cken oder über den Mund nur unzu­rei­chend Nah­rung auf sich neh­men kön­nen. Sie wür­den sonst ein­fach ver­hun­gern. Ich wür­de es nicht als lebens­ver­län­gern­de Maß­nah­me sehen, son­dern als lebens­not­wen­di­ge. Aber da wären wir wie­der bei Defi­ni­tio­nen, auf die ich gar nicht ein­ge­hen möch­te, son­dern nur einen Satz zitie­ren im Zusam­men­hang mit Demenzerkrankten:

Stu­di­en kamen zu dem Ergeb­nis, dass durch Magen­son­den weder das Über­le­ben der Pati­en­ten ver­län­gert noch die Gefahr des Wund­lie­gens ver­rin­gert wird. Die Zeit, die ein­ge­spart wird, weil Pati­en­ten nicht mehr gefüt­tert wer­den, dient offen­bar nicht dazu, ihnen mehr Bewe­gung zu ver­schaf­fen. Auch das Risi­ko einer Aspi­ra­ti­ons­pneu­mo­nie wird erstaun­li­cher­wei­se nicht gerin­ger.“ aus: 11.02.10: Son­den­er­näh­rung ist für Demenz­kran­ke nach­tei­lig. Biblio­med – News (1)

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Die Sondenschwester nicht gleich Sondenkind

Son­den­schwes­ter – ein Wort aus dem Reich der Begrif­fe rund ums Inten­siv­kind. Es hat eine Magen­son­de, eine PEG, und somit ist ein Son­den­kind, und da es eine Inten­siv­schwes­ter gibt, so gibt es auch die Son­den­schwes­ter, logisch oder. Ja, viel­leicht, aber eben nicht pas­send für mich.

Die, wel­che man als Son­den­schwes­ter häu­fig bezeich­net, ist die net­te Dame vom Home-Care-Ser­vice rund um die Son­den­nah­rung und dem Equip­ment um die künst­li­che Ernäh­rung. Also die Dame, wel­che berät über das, was passt ins PEG-Sto­ma rein oder bes­ser gesagt: Wel­cher Schlauch gibt es für den Magen oder Dünn­darm. Wel­che Nah­rungs­pum­pe sorgt für die bes­te Ernäh­rung über 24 Stun­den und wel­che künst­li­che Nah­rung lie­fe­re die bes­se­re Zusam­men­set­zung für den Körper.

 

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Sitzt nicht, die Erdnusspackung

Bei piri war es ein Glas, was in der Küche zer­schel­te und bei mir waren es zwei Baby-Glas­fla­schen, wel­che ges­tern die Nähe zum Küchen­bo­den such­ten. Die Schuld bei uns trug ein­deu­tig die Packung mit den Erd­nüs­sen. Nicht das jemand auf die Idee käme, die Fla­schen hät­ten zu nah am Rand des Küchen­ti­sches gestan­den. Nein, Erd­nuss­pa­ckun­gen kön­nen ganz schön auf ihren not­wen­di­gen Platz pochen. Die Tüte möch­te sich in vol­ler Län­ge hin­le­gen, nicht gebeugt oder auf der Sei­te gelegt wer­den. Denn ich stell­te, bes­ser gesagt, setz­te sie auf den über­füll­ten Küchen­tisch hin und eine Minu­te spä­ter klirr­te es hin­ter mir. Die ers­te Fla­sche zer­leg­te sich auf den Boden. Ich kor­ri­gier­te die Lage der Tüte mit den Nüs­sen wie­der zum “L”, bes­ser gesagt “C”, ver­ge­bens, sie kipp­te sich sofort wie­der nach hin­ten und warf  die zwei­te Fla­sche um zum Boden. Erd­nüs­se halt, geben sich nicht mit einer gedach­ten Enge zufrieden.

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Plastik und die Intelligenz einer Ernährungspumpe

Das Plas­tik nicht gleich Plas­tik ist, hat sich sicher­lich schon lan­ge her­um­ge­spro­chen. Zum einen unter­schei­det es sich in den ver­schie­de­nen Här­te­gra­den und dann zeigt sich deren Sta­bi­li­tät beson­ders im täg­li­chen Gebrauch, eben ob es Qua­li­tät hat oder nicht, wie bei unse­rer Ernäh­rungs­pum­pe, ein tech­ni­sches Pro­dukt mit einer Plas­tik­hül­le, wie man es von den gän­gi­gen Lap­tops kennt.
Nun bei unse­rer Nah­rungs­pum­pe war vor zwei Tagen der Ver­schluss am Deckel abge­bro­chen und somit schließt der Deckel seit dem von der Pum­pe nicht mehr ohne Hilfs­mit­tel wie Pflaster.

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Wenn die Milch ausbleibt

Da streikt die Kuh, nein der Bau­er ist es. Die Kuh, die muss gemol­ken wer­den, trotz allem, und die Milch, die lan­det auf dem Feld oder direkt in der Klär­gru­be. Der Milch­bau­er streikt, recht hat er, mei­nen die einen. Er bekä­me zu wenig vom Gel­de, was der End­kun­de bezahlt für den Liter. Doch was ist, der Bau­er streikt wei­ter und wei­ter und am Ende sind die Rega­le leer. Ja, denkt der eine, dann ist es wie in der DDR. Da muss man dann halt früh auf­ste­hen, um sei­ne Milch zu bekom­men, wenn es über­haupt wel­che gibt, aber es sol­len ja nicht alle Bau­ern strei­ken, zumin­dest nicht euro­pa­weit. Zuerst wird der Eng­pass an dem begehr­ten “Roh­stoff” wohl die Frisch­milch tref­fen und dann die H‑Milch, die somit aus dem Dis­coun­ter ver­schwin­det. Und gibt es dann wie­der Lebens­mit­tel­kar­ten? Ja, wie wird es eigent­lich gere­gelt, per Antrag beim Gesundheitsamt?

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Wenn es nur das Schmatzen wäre

Irgend­wie nicht pas­send. Also ich mei­ne die Sache mit dem Döner in der Stra­ßen­bahn. Es ist nicht nur unpas­send, nein, es ist, also wirk­lich. War­um ich mich auf­re­ge? Nun der Akt vom Essen in der Stra­ßen­bahn hat eh was ganz Spe­zi­el­les, ins­be­son­de­re wenn er noch zu einer Geruchs­be­läs­ti­gung wird und die Kau­ge­räu­sche sich über das Rum­peln der Bahn legen.

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Der Pürierstab und sein Ersatz

Haben es ganz ein­fach ver­ges­sen. An den Orten, wo man sich nie­der lässt, zu denen man dann eine Freund­schaft bin­det und doch wie­der ver­las­sen muss. Etwas bleibt immer zurück. Zumeist … 

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Der Wasserbedarf vom (Intenisiv-)Kinde

Da unser Kind nicht selbst trin­ken kann und es auch nicht äußert, ob sie jetzt Durst hat oder nicht, stellt sich für mich schon län­ger die Fra­ge: Wie hoch ist der Flüs­sig­keits­be­darf bei einem Klein­kind? Die Fra­ge habe ich heu­te Abend dann ins Netz gewor­fen und zwei Ant­wor­ten gefunden:

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