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Kosten, Integration, Schule – keine Antwort

Kostet Inklu­sion oder Inte­gra­tion von behin­derten Kindern in die “nor­male” Schule mehr als der herkömm­liche Weg Son­der­schule? Kann sein, so einige Berichte zeigen in die Rich­tung, doch sehe ich es als schwierig zu beurteilen. Zum einen müsste hier­bei die Frage beant­wortet wer­den: Beste­ht denn die gle­iche Fal­lzahl an Kinder mit erweit­erten Förderungs­be­darf und ist der Förderum­fang gle­ich geblieben, auch in der Qual­ität und Quan­tität. Also kurz, wenn mehr schw­er­mehrfach behin­derte Kinder in die Son­der­schule kämen, so würde die Förderzen­trum auch mehr Geld brauchen. Ein höher­er Per­son­alschlüs­sel ist damit gefordert. Die andere Frage ist aber für mich, war oder ist denn an jed­er Son­der­schule der Per­son­alschlüs­sel für eine qual­itäts­gerechte Ver­sorgung aus­re­ichend gewe­sen? Also wird mit dem Weg der Inte­gra­tion aufgezeigt, so viel Lehrer und HelferIn­nen brauchen wir wirk­lich. Let­z­tendlich lässt sich die Frage der Kosten erst dann beant­worten, wenn der Weg Inte­gra­tion / Inklu­sion als abgeschlossen gilt. Doch wäre oder ist der Blick auf die Bil­dungskosten in der Schule für das Kind mit Hand­i­cap eingeschränkt. Ein erweit­ert­er “Blick” ist, was die Gesellschaft dadurch gewin­nen kann als Wert oder welch­er Lebensweg für ein behin­dertes Kind möglich wer­den und den Fam­i­lien.

Nach­trag: Betra­chte ich die CO2-Bilanz, somit bekommt das Inten­sivkind eine sehr gute Bilanz durch die Inte­gra­tion in die Schule vor Ort, da es keinen Fahrt­di­enst mehr braucht. Bei steigen­den Treib­stof­fkosten wird der Kosten­fak­tor “Fahr­di­enst” auch in Zukun­ft wach­sen.

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Kostensparfaktor in Thüringen ist der behinderte Mensch

Ein Fak­tor, um Kosten zu sparen, wo sich wohl gut Leis­tun­gen kürzen lässt, ist in Thürin­gen der behin­derte Men­sch. Neben den Leis­tung­sein­schränkun­gen beim Blind­en­geld, neben der Kürzung des Pflege­satzes für das behin­derte Kind im inte­gra­tiv­en Kinder­garten bekommt jet­zt der behin­derte sowie alte Men­sch, welch­er auf Grund­sicherung angewiesen ist, weniger Sozial­hil­fe als ALG II und dies bei steigen­den Leben­shal­tungskosten und der Mehrw­ert­s­teuer­erhöhung. Nachzule­sen: www.kobinet-nachrichten.org/cipp/…ticket,g_a_s_t 

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Wer hat nun Recht – Behindertenpolitik in Thüringen

In der Sache um die KiTa-Gebühren, den Eltern­beitrag, wer­den einem nicht nur Steine oder Hür­den in den Weg gelegt, um eine gute Lösung zu find­en, nein es kommt viel schlim­mer. Es find­et sich kein Ver­ant­wortlich­er. Das Land ver­weist auf die Träger, denn es hätte sich ja nichts geän­dert und die Träger ver­weisen, soweit ich erfuhr, wieder aufs Land mit der Begrün­dung, wie es die Volk­sol­i­dar­ität sieht:

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Integration von behinderten Kindern in Thüringen unerwünscht?

Die Teil­habe am öffentlichen Leben von behin­derten Kindern scheint dem Land Thürin­gen nicht von Inter­esse zu sein oder wie hat man dies zu ver­ste­hen: Eltern eines behin­derten Kindes müssen jet­zt für die inte­gra­tive Kindertagesstätte in Thürin­gen die Kita-Gebühren zahlen. Damit ist die Teil­habe am öffentlichen Leben sowie die Eingliederung in die Gemein­schaft jet­zt abhängig vom Geld­beu­tel der Eltern des behin­derten Kindes und dies seit dem 1. Juli 2006.  

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Auf zur Behindertenkasse

Ideen braucht das Land. Doch finde ich diese jet­zt nicht ger­ade orig­inell: Die Abschaf­fung der Eingliederung­shil­fe und dann der Auf­bau ein­er Art Behin­derten­ver­sicherung. Ein Gedanke, der im Inter­view der Woche im Deutsch­land­funk ange­sprochen wurde. Sparen heißt es, die Kom­munen müssen dies auch und wo ist Sparen immer ein The­ma: Im Sozialen. Eine altes The­ma, schließlich lässt sich das Soziale nicht abschaf­fen, da wir es ja selb­st bilden. Eine Behin­derten­ver­sicherung, nun vielle­icht soll­ten die Kom­munen auch mal ein­deutig klären, welche Auf­gaben die Krankenkasse zu tra­gen hat. Und was hat das ganze mit dem Inten­sivkind zu tun. Die Eingliederung­shil­fe zahlt zum Beispiel die päd­a­gogis­che Sehfrüh­förderung, die bei uns ein­mal die Woche vor­fährt, einen Kas­ten here­in schleppt neben anderen “lär­menden” Din­gen und ein “Hal­lo” dem Kinde und mir ent­ge­gen schwenkt. Ja und wenn die Madame gut drauf ist, dann star­rt sie auf den Kas­ten, der sich wan­delt zu ein­er Lampe, ein­er Licht­box, und sagt dem Leucht­en aus dem Kas­ten ein Hal­lo zurück.