Trauer

Die Zeit ist abgelaufen: Der Rehabuggy

Letzte Woche war es soweit – der Rollstuhl ist vollends zusammengeschraubt, bezogen und kann sich allen im Alltag zeigen. Der Rehabuggy – dessen Zeitalter ist vorbei, es geht nicht mehr. Das Intensivkind findet dort nicht den geforderten orthopädischen Sitz und seine Fahreigenschaft lässt viele Wünsche offen. Doch, es ist ein Abschied. Sieben Jahre begleitete er das Intensivkind. Sieben Jahre. Er fuhr sie in die Kita, rollte über steinige und verwurzelte Waldwege oder drückte sich durch den Schnee, selbst wenn der Fahrdienst versagte.

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Lindenstraße: Die eigene Stimme des Kranken

„Wenn es Zeit ist zu gehen, dann muss man sich damit abfinden. So ist das eben.“ Erich Schiller in ARD-Serie: Lindenstraße, Folge 1219, „Ja oder Nein“.

In der Folge wurde es zu einem wichtigen Thema, die Frage: Welchen Einfluss haben die Angehörigen auf den Schwerkranken? Kämpft er weiter gegen die Krankheit, gegen den Tod und erhöht so vielleicht sogar noch sein Leiden, bloß weil die Angehörigen nicht wollen, dass er die Therapien abbricht, weil er eben die Zeit für sich sieht zu gehen. Bei Eltern schwer kranker Kinder kann es sogar nach schwieriger sein. Lassen sie ihr Kind gehen oder streben sie den nächsten Therapieschritt an, obwohl sogar ärztliche Meinungen kaum einen Erfolg sehen?

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Hospizarbeit: Reden übers Sterben im Wohnheim

„Früher hätten behinderte Kinder mehr Zeit in Krankenhäusern verbracht, heute lebten immer mehr in Wohnheimen.“ aus: Richtige Worte für sensibles Thema finden. Mindener Tageblatt. abgerufen 19.01.2009 (1)

Dieser Satz erschließt sich mir nicht so richtig. Sicherlich, man sieht sie nicht, die Kinder mit Handicap, welche in Wohnheimen leben und ich habe auch keine Statistik zur Hand, ob die Zahl der behinderten Kinder im Heim gestiegen sei. Doch an sich würde es bedeuten, die Eltern hätten früher ihr Kind im Krankenhaus untergebracht, diese Zeiten seien also vorbei. Jetzt kommen die behinderten Kinder ins Wohnheim. Doch vermute ich eher, dass ein guter, wenn sogar der größte Teil der Kinder mit Behinderung bei ihren Eltern lebt. Hinzu gibt es kaum Wohnstätten, die Intensivkinder mit Beatmung betreuen. Denn diese Frage musste ich bei unserem ALG-II Problem damals klären. Es gab nichts in unserem näheren Umland.

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Ein Tatort, ein Mord und der Wille zur Sterbehilfe

Ein Film, ein Krimi bietet die Möglichkeit, dass ein brisantes Thema wie die Sterbehilfe nicht nur im Expertenrat hängen bleibt. Zwar ist dem Krimi sein Geschäft auch der Tod, doch liegt dies meist beim Mord und dem Warum dahinter. Der Tatort gestern im ARD „Der glückliche Tod“ hat das Thema „Sterbehilfe“ nicht nur angerissen. Er hat dem Thema einen guten Raum gegeben, neben dem Hauptmotiv: Das „schnelle“ Geld mit Gift für den Suizid.

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Kinderhospiz & Co.: ein Rückblick im Schatten

Die Erinnerungen an Hamburg, die Tage im Kinderhospiz, rücken langsam in den Hintergrund, sortieren sich neu und dabei taucht dann die Angst auf: Vergisst man nicht etwas? Eine Erfahrung, die vielleicht wichtig sei fürs Leben. Und warum ist ein Aufenthalt im Kinderhospiz nicht gleich gemein mit dem gängigen Begriff vom Urlaub?

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Lachen verboten

Glückliche Eltern trotz behinderten Kind ist wohl von so manchen Mitmenschen nicht erfreulich zu sehen. Zumindest geschah es uns letztens, als wir durch die Einkaufspassage gingen und lachend einer Bekannten begegneten. Leider konnten wir diese Frau nicht zur Freude mit einladen, sondern bekamen die Frage zugeworfen: „Über was habt ihr denn so zu lachen?“ Dies hinzu mit einem strengen Unterton wie im Schulunterricht: „In der Stunde wird nicht gelacht.“ oder „Was gibt es denn hier zu lachen?! Euch ist wohl hier der Ernst nicht klar?“  

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Mit dem ersten Grün

Das warme Licht der Sonne ertränkt den letzten Schnee am Rande der Straße ins Wasser. Das Grün versucht das Grau vom Boden, vom Winter weg zu wischen. Zarte Klänge neuer Musik drängen sich ins Ohr und schmiegen sich an die Wärme der Sonne. Doch bricht Kälte herein:

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