Artikel

Wir jagen Deine Unterschrift für schwer erkrankte Kinder

Rollstuhl mit Verdeck in der Stadt in Schwarz-Weiß

Denk nicht mal nicht daran hier Nein zu sagen – Okay. Okay, Du hast deine Gründe nicht jede Peti­tion, die nach Dir schre­it auch zu schätzen, sie genauer anzuschauen. Ich stimme Dir zu und bin hier bei Dir.

Doch diese hier ist anders. Sie dreht sich genau darum, um was es vie­len Pflege­fachkräften geht, um was es vie­len Fam­i­lien mit schw­er erkrank­te Kindern geht und der Zukun­ft für pro­fes­sionelle Pflege:

Weit­er­lesen
Artikel

Intensivkind & Pflegedienst: Wertschätzung mit Zuhören

Let­zte Woche bin ich über „Das kleine ABC der Medi­en­nutzung“ von www.blickwechsel.org gestolpert. Da wurde mir wieder klar, wie solche „ein­fachen“ Tipps auch sehr hil­fre­ich sein kön­nen im Inten­sivZ­im­mer, also im Umgang zwis­chen den Eltern und den Pflege­fachkräften vom Pflege­di­enst.

Das ABC startet mit dem A:

Aufmerk­sam zuhören – Seien Sie offen für die Medi­ener­leb­nisse ihrer Kinder. Fra­gen Sie nach, wenn Ihr Kind etwas erzählt, sprechen sie miteinan­der. So helfen Sie ihrem Kind, Inhalte zu ver­ste­hen, sie einzuord­nen und zu ver­ar­beit­en. (aus: Das kleine ABC der Medi­en­nutzung. Blick­wech­sel. Vere­in für Medi­en und Kul­tur­päd­a­gogik. Fly­er)

Weit­er­lesen

Artikel

Orthopädie, Wertschätzung und Rollstuhl

Puppe tracheotomiertDiese Woche hat­te unser Inten­sivkind seinen Ter­min beim Orthopä­den. Die erste Reak­tion des Arztes war eine sehr pos­i­tive Aus­sage: Im Roll­stuhl sitzt die Madame gut. Ja, da kön­nte ich meinen, die lange Bauzeit vom Roll­stuhl. [1]

Nein, diese Zeit hat sich nicht gelohnt. Denn es zeigte sich deut­lich bei der fol­gen­den ärztlichen Unter­suchung die Ver­schlechterung der Sko­liose. Als eine mögliche Ursache sehen wir die lange Wartezeit auf den Roll­stuhl, da in dieser Zeit sie keine gute Sitzver­sorgung hat­te. Das Inten­sivkind muss gut geführt beim Sitzen, da sie nicht selb­st­ständig sitzen kann. Anson­sten sackt ihr Oberkör­p­er zusam­men.

Weit­er­lesen

Artikel

Inklusion – klappt eh nicht II.

Etwas Gutes hat die Präsen­ta­tion des Films „Inklu­sion – Gemein­sam anders“ gebracht. Auf der zuge­höri­gen Web­seite der ARD wird der Begriff „Inklu­sion“ auf eine Art besprochen, die schon gegenüber ander­er Artikel so manch­er Presse­pro­duk­te her­vorsticht. Inklu­sion bedeutet eben nicht ein­fach, alle gehen auf die gle­iche Schule:

Weit­er­lesen

Artikel

Pflege – die geht jeden an

Pflege ist oder kön­nte dieses Jahr zu einem größeren The­ma wer­den in der Gesellschaft. Der Pflegenot­stand sorgt dabei für Schlagzeilen. Aber wie deut­lich wäre der Pflegenot­stand, wenn Ange­hörige nicht die Pflege übernehmen wür­den. Die Krise wäre deut­lich. darum gilt es die Poli­tik zu fordern, hier die richti­gen, weit­eren Weichen zu stellen, damit die pfle­gen­den Ange­höri­gen sich nicht noch zu den Ver­lier­ern zählen müssen und die Pflege zu einem Armut­srisiko wird.

Pflege geht jeden an – Kam­pagne für pfle­gende Ange­hörige.

Artikel

Pflegen, das kann doch jeder, oder?

Pflege­fach­per­son­al hin oder her oder anders, es bedarf eben doch eine solide und gute Aus­bil­dung der Pflege, die eben auch eine adäquate Grun­daus­bil­dung in der Schule erfordert. Ein Beispiel zeigt uns die Wund­ver­sorgung in der Nachricht von Bib­liomed: 26.11.10: Hygiene-Experte räumt mit Rit­ualen der Wund­ver­sorgung auf.

Denn in dem Artikel spricht man von haf­tungsrechtlich­er Absicherung. Ein Wort­ge­brauch, der, wenn man die Mei­n­ung ver­tritt, Pfle­gen kann doch jed­er, deut­lich aufzeigt: Pfle­gen, sicher­lich, das kann jed­er, doch diese Auf­gabe mit Effizienz und Ziel auszufüllen, um die beste­hende Gesund­heit zu erhal­ten und zu fördern, eben nicht. Sicher­lich zeigt das fol­gende Zitat auf, dass es auch Kri­tik gibt an die Aus­bil­dung, aber es bildet auch kurz ab, welche Qual­ität gefordert ist:

Viele Auf­gaben in der Wund­ver­sorgung, zum Beispiel Nekrose­nent­fer­nung oder Kom­pres­sion­s­ther­a­pie, wür­den von den Aus­bil­dungs­ge­set­zen in der Pflege nicht abge­bildet“ aus 26.11.10: Hygiene-Experte räumt mit Rit­ualen der Wund­ver­sorgung auf. (1)

Weit­er­lesen

Artikel

Fachkraft in der Pflege

Wenn Sie in die Autow­erk­statt fahren, möcht­en sie sicher­lich gewiss sein, wer sich dort als Fachkraft betitelt, ver­fügt auch über die Aus­bil­dung hierzu. Sagen Sie Ja? Ich hoffe es. Was erwarten Sie, wenn man von ein­er Pflege­fachkraft spricht? Ich per­sön­lich – gut, ich komme aus Krankenpflege – sehe in ein­er Pflege­fachkraft eine Per­son, die eine mehrjährige Aus­bil­dung hin­ter sich hat wie eben bei einem Fachar­beit­er üblich.

Doch wird der Begriff Fachkraft nicht so angewen­det, son­dern auch schon einge­set­zt für kleine Kurse für Nichtpflege­berufe. Etwas, was mit den schwieri­gen Ruf der (Kinder-)Krankenpflege bzw. Altenpflege sicher­lich zu schaf­fen hat. Aber auch wird einem schnell die Aus­sage ver­lei­det, Pflege kann doch jed­er. Geprägt wird die mit durch die laufende Poli­tik über Hil­f­skräfte und Aus­bil­dungsvo­raus­set­zung für den Pflege­beruf. Weit­er­lesen

Artikel

Schwerstkrank – eine Last für die Gesellschaft

Was bewegt die Men­schen, welche die Frage stellen, ob Schw­er­stkranke den Suizid anstreben dür­fen, wenn sie meinen, sie fall­en den Ange­höri­gen und der Gesellschaft finanziell zur Last?

Für mich bein­hal­tet diese Frage auch Fol­gende: Wie weit haben Schw­er­stkranke eigentlich ein Recht darauf, dass ihre krankheits­be­d­ingten “Mehrkosten” von der Gesellschaft getra­gen wer­den? Denn es klingt schon merk­würdig, wenn Men­schen meinen, sie wollen ster­ben, weil sie der Gesellschaft eine Last bilden. Aber sind nicht auch sie die Gesellschaft und auch sie, welche aufzeigen, wie wichtig und gewinnbrin­gend die Für­sorge ist für uns alle. Weit­er­lesen

Artikel

Pflegezeit – Sie sollten es genau nehmen!

Sie pfle­gen und Sie möcht­en das ihre Leis­tung, ob es Ihr schw­erst behin­dertes Kind ist oder eben Ihre Mut­ter, auch in einen Aus­gle­ich mün­det, das Pflegegeld. Schließlich opfern Sie ihre Zeit, opfern Chan­cen in Ihrer beru­flichen Lauf­bahn und sog­ar so manche lieb gewonnene Fre­und­schaft. Doch wir leben in der Minuten­medi­zin. Eine ärztliche Behand­lung rech­net sich nach Minuten. Das Arzt­ge­spräch, wie viele sicher­lich wis­sen, dauert aktuell in Deutsch­land um die sieben Minuten.
Und wenn der Arzt im Zeit­takt arbeit­et, so darf dies in der Pflege nicht fehlen.

Jede Pflege­maß­nahme, sei es das Waschen von Kopf bis Fuß oder der Toi­let­ten­gang, hat seine zeitliche Beschränkung. Sie schluck­en, Sie ken­nen das The­ma. Zeit ist der Grund, warum die Gutach­terin vom MDK Ihnen die Pflegestufe 2 aberkan­nt hat. Sie brauchen mehr Zeit für das Pfle­gen, doch die Gutach­terin meint, Sie brauchen es nicht. Und jet­zt gibt es noch ein Urteil vom Bun­dessozial­gericht. Die Pflegezeit muss genau angegeben.
Weit­er­lesen

Artikel

Der Sauerstoffkonzentrator und die Kundennumer

61716196123 – Dies ist ihre Kun­den­num­mer, nicht ganz, sie ist schon etwas „gefälscht“, doch so eine Num­mer bekam ich damals gesagt von der Fir­ma, die „ein­st­mals“ den Ver­sorgungsauf­trag hat­te für den Sauer­stof­fkonzen­tra­tor. Sie erin­nern sich vielle­icht: Der Sauer­stof­fkonzen­tra­tor war defekt und ich meldete dies der Fir­ma und es passierte nichts inner­halb von 24 Stun­den. Somit über­gab ich dies der Krankenkasse samt dieser Kun­den­num­mer.

Weit­er­lesen

Artikel

Pflegeabos beim Discounter

Der Preis guter Pflege soll möglichst bil­lig sein. Zumin­d­est wenn man der Umfrage vom Nachricht­en­magazin “pro­fil” (AT) glauben möchte, denn dort wür­den 70 Prozent der Öster­re­ich­er bil­lige Pflegekräfte aus dem Ost­block befür­worten. Doch bil­lig heißt auch ohne Aus­bil­dung in der mod­er­nen Pflege und Lohn­dump­ing für die dor­ti­gen pro­fes­sionellen Pflegekräfte und somit Ver­schlechterung der Krankenpflege.  

Weit­er­lesen