Tracheostomapflege: Handschuhe wieder im Programm

Übers Tele­fon hat die Kas­se uns mit­ge­teilt: Die Ein­mal­hand­schu­he für die Tra­cheo­s­tom­a­pfle­ge wür­den wie­der über die Kran­ken­kas­se finan­ziert wer­den. Eine Erleich­te­rung, eine Bau­stel­le weni­ger. Sicher­lich, wir dür­fen dar­über strei­ten, ob man beim tra­chea­len Absau­gen mit Non-Touch auf Hand­schu­he ver­zich­ten kön­ne. Aber, eh man es kann und dies in allen Lebens­la­gen, es ist ein „gewag­tes Spiel“ und bedarf viel Übung und dann kommt die Situa­ti­on, in der man tie­fer absau­gen möchte …

War­um nun die­se Geneh­mi­gung? War es die Begrün­dung im Wider­spruch? Ich kann es nicht beant­wor­ten, zumin­dest hat es gehol­fen der Ableh­nung gegen zu hal­ten. Die Geneh­mi­gung sei gekom­men, da man fest gestellt habe, die Ein­mal­hand­schu­he wur­den falsch bean­tragt. Dies heißt, es wur­de der fal­schen Grup­pe im Hilfs­mit­tel­ver­zeich­nis zu geord­net beim Kos­ten­vor­anschlag. Ja, so ein­fach kann es sein.

Jetzt ist die Fra­ge, was kön­nen wir dar­aus ler­nen? Wird ein Hilfs­mit­tel abge­lehnt, so wäre eine der ers­ten Fra­gen: Wur­de es denn rich­tig bean­tragt? Wur­de die rich­ti­ge Dia­gno­se benannt, die rich­ti­ge „Ver­or­tung“ im Hilfs­mit­tel­ver­zeich­nis, mit dem übli­chen Preis ausgezeichnet …

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