Über die Abschaffung der Pflegeversicherung

Mein Aufreger des Tages, gefunden im Health Care Blog ( klick hier ), ein Link zu einem Artikel in der TA (Thüringer Allgemeine) über die Ideee von Herrn , die Pflegestufe I zu streichen (siehe auch junge welt ). Warum nicht gleich die ganze Pflegeversicherung abschaffen, Herr Rürup?

Schließlich würde dies erst richtig Kosten sparen, angefangen beim Pflegebedürftigen selbst, über den medizinischen Dienst der Krankenkassen, da keine Gutachten mehr gebraucht werden, dann bei den Krankenkassen, die Personal abbauen können, und am Ende entlastet dies sogar die Sozialgerichte, da keine Streitigkeiten mehr bestehen über die Einstufung. Geld sparen heißt die Maxime und bei mir: Endlich, endlich ein Grund 24 Stunden Pflegedienst zu beantragen a 30 Euro pro Stunde statt aktuell 10 Stunden. Keine Streitereien mehr zwischen den Pflegedienst und den Angehörigen, wenn die Angehörigen Grundpflege betreiben.Und warum sollte ich dann noch zu hause bleiben und meine schwerstbehinderte Tochter pflegen? Danken tut es mir die Gesellschaft nicht und ohne finanziellen Ausgleich, gehe ich halt für ein volles Gehalt a 40 Stunden die Woche arbeiten und der Vorteil, ich muss mir keine Kommantare anhören, dass ich ein Sozialschmarotzer sei, der sich durch das Pflege- und Blindengeld ein Easy-Leben machen, in der sozialen Hängematte nur ausruhen will und sich durch die Unsummen an Pflegegeld pro Monat bereichert.

Aber das schönste daran ist dann, dass endlich, endlich, der Diskurs ein Ende findet über die die Teilung der Pflege in Grund- und Behandlungsplfege. Danke, Herr Rürup, Danke!

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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