Vorenthalten bleiben

Wer mit dem Gefühl lebt, etwas zu ver­passen und aus der Angst, ihm kön­nte etwas voren­thal­ten bleiben, nach immer neuen Erfahrun­gen giert, wird sich nur schw­er­lich in sein­er Todesstunde vom Leben lösen kön­nen.” (S. 49. Klärn­er, A. Th. R.: Die Leben­skun­st der ars morien­di. der hos­piz ver­lag. 2007)

Das eigene Kind zu ver­lieren, den Schmerz, es würde diesem ein ganzes Leben voren­thal­ten wer­den. Ist dies ein Teil der Dra­matik bei Fam­i­lien mit tod­kranken Kindern? Ist es die Angst der Eltern, dass durch den frühen Tod vom Kinde, diesem wichtige, schöne Erfahrun­gen voren­thal­ten wer­den? Oder bes­timmt den Schmerz ein­fach die eigene Angst, dass einem mit durch den Tod vom Kind selb­st etwas voren­thal­ten wird, eben einen geliebten Men­schen auf seinen Weg in die Welt, zur Selb­ständigkeit, zu begleit­en.

Kat­e­gorie: 



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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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