Wahlfreiheit bei medizinischen Hilfsmitteln erhalten

Näch­stes Jahr geht es los, dann kön­nen Sie, lieber Leser als geset­zlich Ver­sichert­er, vielle­icht noch von Glück reden, wenn ihr bish­eriger Home­Care-Ver­sorg­er oder ihr San­ität­shaus Sie noch ver­sor­gen darf mit Hil­f­s­mit­teln oder Ver­brauchs­ma­te­ri­alien, denn dann kön­nen die Krankenkassen den Ver­sorg­er bes­tim­men, auch wenn dieser weit weg ist, weil er bil­liger sei oder da die Krankenkasse dort eine große Ladung “Hil­f­s­mit­tel” abn­immt und somit Son­derkon­di­tio­nen erhält.

Doch das dies nicht ger­ade gut sein muss, ins­beson­dere weil die Ver­sorgung vor Ort weg­brechen kann, sowie der Ser­vice drunter lei­det. Und hinzu ver­liert man dabei noch “seinen” Rehat­e­ch­niker, der einen als Patient mit all seinen Beson­der­heit­en ken­nt.

Let­z­tendlich beste­ht dabei auch die Gefahr, dass die kleinen “speziellen” Ver­sorg­er, wie für die Beat­mung und Tra­cheotomie, von Markt ver­schwinden und nur die Großen übrig bleiben. Die, wenn es keine Konkur­renz mehr gibt, bes­tim­men dann den Preis und nicht die Kasse.

Doch es regt sich “Protest” dage­gen: http://www.buendnis-meine-wahl.de/

sowie weit­ere Infos: www.presseportal.de/pm/71746/1213034/aktionsbuendnis_meine_wahl

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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