wird Pflegegeld im voraus gezahlt habe widerspruch gegen Pflegestufe”

Nach meinen Stand der Dinge, wird kein Pflegegeld im voraus gezahlt. Erst wenn klar ist, wie hoch die Pflegestufe ist und diese Höhe muss erst die Pflegekasse "festgestellt" haben. Also wenn die Pflegekasse mit dem Gutachten vom MDK nicht übereinstimmt, gilt die Meinung der Pflegekasse.

Aber es geht auch kein Geld verloren, außer der Wert des Geldes durch die Inflation vielleicht, denn es wird rückwirkend gezahlt ab dem Antragsdatum für die Pflegestufe. Das ist wichtig und darf nicht verwechselt werden mit dem Zeitpunkt der Begutachtung. Schließlich kann der Patient nichts dafür, wenn zum Beispiel die Gutachter vom MDK einen vollen Terminplanner haben und erst zwei Monate nach Antrag der zu Pflegende begutachtet wird.

Legt man Widerspruch gegen seine Einstufung ein, dann gilt auch hier, wenn der Widerspruch (oder Klage) erfolgreich ist, der ausbleibende Betrag wird rückwirkend ab Antragsdatum gezahlt.

Doch umgedreht muss man aber auch wissen: Die Pflegekasse kann auch zurück fordern, zum Beispiel wenn der Patient über vier Wochen in der Klinik ist oder es wird die höhere Stufe aberkannt und die Kasse hatte nicht rechtzeitig die Zahlung auf den geringen Betrag umgestellt.

Kategorie: 
Frage des Tages



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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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