Zwölf Stunden Dienst belastet die Familien der außerklinischen Intensivpflege

Dienstplan der außerklinischen Intensivpflege neben Tastatur

In Nie­der­sach­sen wird akut die 60-Stun­den Woche in der Pfle­ge (Kli­nik) ein­ge­führt und damit zwölf Stun­den Diens­te. Kaum war die Nach­richt raus, alar­mier­te es auf Twit­ter und Insta­gram. Zu Recht, denn die Sor­ge ist klar: Es bringt vie­le Pfle­ge­fach­kräf­te noch mehr an die Belas­tungs­gren­ze und sorgt für ein Plus zum Abschied vom Pflegeberuf.

Außerklinische Intensivpflege hat 12 Stunden Dienste

Dabei ken­nen wir als Fami­lie mit über 15 Jah­re häus­li­cher Inten­siv­pfle­ge das The­ma zwölf Stun­den genau­so lang. Vie­le Pfle­ge­diens­te in die­sem Sek­tor pla­nen ihre Pfle­ge­kräf­te regu­lär in zwei Diens­te pro Tag ein.

Als Vor­teil ver­kauft sich die­se Dienst­pla­nung gut: Die Kran­ken­schwes­ter arbei­tet in weni­gen Tagen im Monat ihre Soll­stun­den ab und hat letzt­end­lich mehr freie Tage.

Das klingt nett, wenn nicht der Pfle­ge­not­stand wäre, eini­ge Pfle­ge­diens­te mehr Pati­en­ten­stun­den haben als Mit­ar­bei­ter­stun­den und Arbeits­aus­fall durch Krank­heit zum All­tag gehört.

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Pflege zu Hause – Pflegenotstand 2.

Der August rückt an uns her­an und die „geplan­ten“ Stun­den­aus­fäl­le vom Pfle­ge­dienst haben sich mini­miert. Dies freut und erleich­tert uns. Wir sind der Dienst­pla­nung, den Schwes­tern und Pfle­gern sehr dank­bar. Es fällt der Druck, stän­dig an der Gren­ze der Belas­tung und über die­ser zu leben, den All­tag nicht mehr bewäl­ti­gen zu können.

Doch füh­le ich mich unsi­cher. Die Lebens­pla­nung, beruf­lich oder pri­vat, wirkt wie ein Lot­te­rie­spiel. Wie wird die Dienst­ab­de­ckung im August sein, wenn aku­te Krank­heits­aus­fäl­le dazu kom­men? Wie gestal­tet sich der Sep­tem­ber? Kann ich Ter­mi­ne planen?

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