Schwere Schmerzkrise und Kind geheilt?

In den let­zten Wochen hat­te unsere Lady schw­er­ste Schmerzen, was aber kein Grund darstellte, den Notarzt zu rufen und sie in die Klinik einzuweisen. Dafür riefen wird das SAPV-Team für Kinder und Jugendliche an (SAPV = spezial­isierte ambu­lante Pal­lia­tivver­sorgung). Es erfol­gte ein Haus­be­such und die Schmerzkrise wurde mit guten Erfolg behan­delt. Ein Kranken­hausaufen­thalt wurde ver­hin­dert.

Dies freute uns. Doch jet­zt erhiel­ten wir vom Team die Nachricht, die Krankenkasse hat die Finanzierung der Behand­lung durch das SAPV abgelehnt. Wir staunten. Weit­er­lesen “Schwere Schmerzkrise und Kind geheilt?”

Pflegedienst & Angehörige: Ein Interview mit dem Portal Pflegehilfe

Was denken die Akteure der Gesund­heits- und Pflegewirtschaft über die Ange­höhri­gen, über die Entwick­lung und den Gegeben­heit­en in der pro­fes­sionellen Alten- und Krankenpflege in Deutsch­land? – Eine Frage, die ich mir häu­fig stelle, wenn ich bei der Net­zreise, auf Twit­ter oder Google+ auf ver­schieden­ste Unternehmung rund um die Pflege tre­ffe.

Hr.Haas.Geschäftsführer.Pflegehilfe.2015Vor kurzen hat­te sich der Kon­takt mit Johannes Haas, Geschäfts­führer der Pflege­hil­fe, ergeben. Ich habe die Chance genutzt, nachzufra­gen in einem Inter­view:

1.Wie stellt sich aus ihrer Sicht der Pflegenotstand dar?

Der Pflegenot­stand hat sich seit der Grün­dung der Pflege­hil­fe sig­nifikant ver­stärkt und nimmt vol­lkom­men neue Aus­maße an. Es ist hin­länglich bekan­nt, dass die Rekru­tierung von qual­i­fiziertem Per­son­al der eigentliche Eng­pass für Dien­stleis­ter in der Pflege ist. Neu ist eine Entwick­lung, die jet­zt auch auf die umliegende Län­der ausstrahlt. So haben Agen­turen, die die Betreu­ung von Senioren mit osteu­ropäis­chem Per­son­al anbi­eten große Prob­leme geeignetes Per­son­al, beispiel­sweise in Polen, zu find­en.

Aus mein­er Sicht hat diese Entwick­lung aber auch etwas Pos­i­tives. Langsam, aber stetig, stiegen die Anmerkung und die Löhne in der Pflege. Wir sind da noch lange nicht da, was ich per­sön­lich für gerecht­fer­tigt erachte, aber die Ten­denz ist zumin­d­est aus Sicht der Pflegekräfte die richtige.

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Ein Ostergruß von der Krankenkasse

Gestern kam von der Krankenkasse Post, die Genehmi­gung über die beantragte Lagerung­shil­fe “Mal­ta” von der Fa. Enste Phys­io­form Reha 1. Ein Oster­gruß! Auch wenn die Post nicht so aus­gewiesen ist, ist sie es für uns. Denn wir warten schon seit sechs Monat­en auf eine endgültige Entschei­dung2 nach unseren Ein­spruch, ob wir diese Posi­tion­ierung­shil­fe genehmigt bekom­men oder nicht. Der Preis des Hil­f­s­mit­tels liegt um die 530€.
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Konflikt: Sozialarbeit und Patientenwahlrecht

Dien­stleis­ter ist nicht gle­ich Dien­stleis­ter. Sie ken­nen es sicher­lich als Kunde,  wenn sie ihr Auto in die Werk­statt brin­gen oder einen Tis­chler beauf­tra­gen. Sie wählen ihre Werk­statt, sie wählen diesen einen Tis­chler aus. Als Patient oder Ver­sichert­er beste­ht auch ein Wahlrecht, sei es die Arzt­wahl, die Wahl des San­ität­shaus­es oder des Pflege­di­en­stes. Doch zu ihren „alltäglichen“ Wahlrecht als Kunde gibt es als geset­zlich Kranken­ver­sichert­er einen Unter­schied. Der Ver­sicherte kann wählen, ja,  ihm wurde auch ein solch­es Recht eingeräumt, doch der Auf­tragge­ber für den Dien­stleis­ter ist die Krankenkasse. Die Kranken­ver­sicherung prüft, unter anderem, die Wirtschaftlichkeit Ihrer Dien­stleis­ter-Wahl. Ist Ihre Wahl als Ver­sichert­er nicht wirtschaftlich oder die Krankenkasse kommt mit dem Dien­stleis­ter auf keinen Kon­sens, keinen Ver­trag, dann wird es mit ihrem Wahlrecht als Ver­sichert­er schwierig. Ob dies zu lösen ist, ist ein anderes The­ma.

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Pflegende Angehöriger nur Kümmerer oder mehr als das

Ich bin eine einge­tra­gene Pflegeper­son und bei „good-care.de“ wurde mein Rolle erweit­ert oder eingeschränkt. Je nach dem, welche Blick­winkel ich ein­nehmen will: Ich sei ein Küm­mer­er. Als Laienpflegekraft pflege ich nicht, son­dern küm­mere mich, denn als Laie in der Pflege würde ich nicht das unter Pflege ver­ste­hen, was die pro­fes­sionellen Pflege­fachkräfte als Pflege anse­hen. Weit­er­lesen “Pfle­gende Ange­höriger nur Küm­mer­er oder mehr als das”

Krankenkasse vs. Häusliche Kinderkrankenpflege: Wenn es um die Stunden geht

Wieder­holt erlebe oder höre ich von dem “Kampf” viel­er Fam­i­lien mit ihrer Krankenkasse um die Genehmi­gung der ärztlich verord­neten Pfleges­tun­den oder den gewün­scht­en Kinderkrankenpflege­di­enst. Wenn die Krankenkasse wirk­lich Kosten sparen will, so meine Ver­mu­tung, wäre ein “gemein­samer” Weg sin­nvoll.

Die Häus­liche Kinderkrankenpflege wie auch die außerklin­is­che häus­liche Inten­siv-Krankenpflege wird gerne als kosten­in­ten­siv bew­ertet. Dies mag sein, wenn man es als einzel­nen Posten in der Krankenkasse betra­chtet. Diese Leis­tung wird pro Pfleges­tunde abgerech­net und dazu kön­nte noch die Anfahrt berech­net wer­den. Oder anders, es bedarf mehrere einzelne gesunde Ver­sicherte im Monat, um die Pflege eines Inten­siv­pa­tien­ten im gle­ichen Zeitraum zu finanzieren. Kranken­ver­sicherun­gen sind Wirtschaft­sun­ternehmen, die Ein­nah­men soll­ten höher sein als die Aus­gaben oder wieder anders, das Pro­dukt “Kranken­ver­sicherung” sollte mit einem guten Gewinn verkauft wer­den. Schließlich möchte die Ver­sicherung von ihren Pro­duk­ten “leben kön­nen”. Weit­er­lesen “Krankenkasse vs. Häus­liche Kinderkrankenpflege: Wenn es um die Stun­den geht”

Ambulant stirbts sich früher?

Häus­liche Pflege Online berichtet: Ambu­lant jün­gere Men­schen mit Pflegestufe 2 ver­ster­ben dort eher als die Ver­gle­ichs­gruppe sta­tionär, also im Pflege­heim. Stimmt das? Aber vor­weg erst mal, was ist mit jün­gere pflegebedürftige Men­schen gemeint?  Unter jünger ver­ste­ht man hier das Alter ab 40 bis 69 Jahren bei den Män­nern bzw. 59 Jahren bei den Frauen.

Im Artikel heißt es:

Es zeigte sich eine deut­lich erhöhte Sterblichkeit in den Pflegestufen II und III, wenn der Medi­zinis­che Dienst der Krankenkassen zunächst eine ambu­lante Betreu­ung ver­an­lasst. Vor allem die Sterblichkeit im ersten Jahr der Pflege im ambu­lanten Bere­ich ist teil­weise deut­lich höher als in sta­tionären Ein­rich­tun­gen. aus: http: //www.haeusliche-pflege.vincentz.net/infopool/nachrichten/articles/179259/Betreuung-juengerer-pflegebeduerftiger-Menschen-Ambulant-vor-stationaer-ab-Pflegestufe-II-nachteilig/ abgerufen 17.9.11. (1)

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Hochkostenfälle

Der Wet­tbe­werb im Bere­ich des Zusatzbeitrages ist trans­par­enter als der frühere Wet­tbe­werb über den Beitrag. Er ver­schärft sich. Darüber hin­aus wird es auch einen Wet­tbe­werb auf der Aus­gaben­seite geben. Die Kassen wer­den stärk­er motiviert sein, Hochkosten­fälle anzuge­hen.“ BVA-Präsi­dent Gaßn­er in: Gesund­heit­sre­form 2011: BVA-Präsi­dent Gassner im dpa-Inter­view. Das GKV-Net­zw­erk. 29.12.2010

Ein Satz der als Zuge­höriger eines schw­er kranken Kindes irri­tiert, um das Wort Angst zu ver­mei­den. Hochkosten­fälle, sind damit gemeint einzelne Patien­ten, die der Krankenkasse hohe Rech­nun­gen bescheren oder sind hier die einzel­nen Bere­iche gemeint in dem die hohen Sum­men entste­hen?

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Intensivkind & Pflegedienst: Die Genehmigung?!

Die Verord­nung ist raus und Sie denken, Sie kön­nen sich zurück­lehnen und suchen sich jet­zt die Infos zusam­men, wie es sich lebt mit dem Pflege­di­enst unter einem Dach. Ach, was schreibe ich. Sie ken­nen Ihre Krankenkasse und es gibt immer wieder einen Berg an Briefen und trotz­dem wird Ihrem Kind dies oder jenes ver­wehrt. Und Sie wis­sen, eine Verord­nung ist ein Antrag und da gel­ten immer noch gewisse Spiel­regeln bei Ihrer Kasse, zumin­d­est bei der jew­eili­gen Sach­abteilung.

Ein Antrag, so spiegelt es sich in mein­er Erfahrung wider, ist ein Stück weit mit gutem Willen verknüpft und gewiss­er (intern­er) Richtlin­ien und der Sachken­nt­nis bei dem Men­schen am Schreibtisch. Dabei kann man nicht ein­mal schlussfol­gern, ob er pos­i­tiv oder neg­a­tiv beschieden wird, dass bei ein­er depres­siv­en Wet­ter­lage mehr abgelehnt wird, als wenn die Mitar­bei­t­erin ger­ade vom Urlaub wieder kommt. Gerne würde ich hier mit ein­er Studie glänzen, aber ist nicht. Weit­er­lesen “Inten­sivkind & Pflege­di­enst: Die Genehmi­gung?!”