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Intensivkind & Pflegedienst: Die Entscheider im Sorgerecht Lebensqualität

Wieder­holt tre­ffe ich auf die erzäh­lende Erfahrung, dass der Pflege­di­enst mit dem Arzt über ein Inten­sivkind die Ther­a­pie ver­han­delt. Die Eltern wer­den nicht einge­bun­den.
„Geht gar nicht“ klin­gelt es gle­ich bei mir und ich höre andere Eltern als Bestä­ti­gung.

Puppe mit Katheter im Haar

Puppe mit Katheter im Haar

Sicher­lich, der Pflege­di­enst muss dem Arzt eine Rück­mel­dung geben. Er oder die Ärztin hat über die Verord­nung die Auf­gaben benan­nt, was ein Pflege­di­enst zu leis­ten habe. Die Krankenkasse hat den aus­gewählten Pflege­di­enst beauf­tragt. Kann der Pflege­di­enst den verord­neten Pflegeum­fang nicht erfüllen, dann muss der Arzt informiert wer­den und mit seinen Patien­ten die Gestal­tung der Pflege besprechen. Weit­er­lesen

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Außerklinische Intensivpflege, Angehörige und das Psychiatrische

Sind Sie als Ange­höriger eines außerklin­is­chen beat­meten Patien­ten auch psy­chi­a­trisch erkrankt? Nein!? Sie wollen es nicht wahrhaben, wie ich. Denn ich musste in ein­er Fachar­beit zur außerklin­is­chen Beat­mungspflege erfahren, dass dem so sei. In dieser Arbeit wurde nicht ein­fach aus­ge­sagt, dass Zuge­hörige von langzeit­beat­meten Patien­ten psy­chi­a­trisch erkranken kön­nen. Eine Aus­sage, die ich ohne Beleg akzep­tieren kön­nte. Son­dern es wurde mit den drei Wörtern «sind meist auch» diese Hypothese gen­er­al­isiert. Aber es fehlt der Fachar­beit der Beleg ein­er wis­senschaftlichen Erhe­bung darüber.

Wie gesagt, die Grun­daus­sage klingt für mich stim­mig. Aus eigen­er Erfahrung mit Eltern von Inten­sivkindern, beru­flich und durch die Selb­sthil­fe, kön­nen Zuge­hörige unter­schiedlich betrof­fen reagieren auf ihre jet­zige Lebenssi­t­u­a­tion. Prob­leme wie Niedergeschla­gen­heit, Kraft­losigkeit oder Konzen­tra­tionss­chwäche wer­den von dem einem oder anderem geäußert.
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