Artikel

Ehrenamt und Kinderhospizdienst: Schülerfreiwilligentag in Weimar 06/17

Am 15. Juni 2017 fand in Weimar der Schüler­frei­willi­gen­tag statt. Der Thüringer Kinder­hos­piz­di­enst Jena – Weimar nahm mit ein­er Aktion teil, dies in Räu­men des Kinder­büros Weimar im Mon ami.

Schülerfreiwilligentag: Die Ehrenamtsagentur Weimar stellt sich die Aufgabe, Schüler_Innen an das Freiwilligen- bezieheungsweise Ehrenamt heranzufühen. Ein besonderere Weg ist dieser Tag. Dazu lud sie verschiedenste Vereine und Einrichtungen ein, hier für einen Schultag Angebote der Freiwilligenarbeit zu gestalten, die an einem Tag zu erfüllen sind. Die Schulklassen oder die älteren Schüler_Innen konnten sich aus den Angeboten eines heraus suchen. Die Schüler_Innen erlebten den Schultag somit, wie vielfältig oder auch mit welchen "einfachen", gleichzeitig wertvollen Aufgaben sich das Ehrenamt auszeichnet.

Eine beson­dere Auf­gabe von Kinder­hos­piz­di­en­sten ist die Öffentlichkeit­sar­beit. Dabei wird daran gear­beit­et, die Arbeit der Kinder­hos­pize bekan­nter zu machen, um weit­ere Fam­i­lien mit einem unheil­bar erkrank­ten Kind zu erre­ichen. Weit­er­lesen

Artikel

Die Frage zwischen Wahrnehmung und Autismus

Das erste, was wir ken­nen lern­ten als „Differential“-Diagnose zur Wahrnehmungsstörung bei der Madame war die Frage „Autismus“. Sie war noch kein halbes Jahr alt, als die Fragerunde dazu immer wieder von vorne begann, nicht von uns, son­dern die, die sich darin üben Diag­nosen zu stellen, also Ärzte, Pflegekräfte oder die Ther­a­peuten, aber auch andere Eltern vom Fach, also die von behin­derten, oder sagen wir lieber, beson­deren Kindern. Natür­lich, sie lebt in ihrer Welt und es gibt Tage, wo man ganz schw­er zu ihr eine Brücke bauen kann, um zu wis­sen, was stört sie ger­ade, was braucht sie von uns.

 

Weit­er­lesen

Artikel

Hörgerät – nix da

Hört sie? Wenn ich zu erzählen beginne … Als Kind suchte ich den Schoß mein­er Oma, um mich zu ver­steck­en vor dem Allein­sein und forderte das gele­sene Wort. Dann sah ich ihr zu wie ihre Augen über die Buch­staben wan­derten, ihr Mund tanzte und färbte jedes Wort ein von dem Märchen, was sie mir schon gestern und vorgestern vor­las. Die Sätze “Oma, bitte noch mal.” und “Aber du kennst es doch schon.” wur­den zum Spiel, wobei der Sieg darin bestand, in dem Genus der Stimme zu ger­at­en.  

Weit­er­lesen