HomeCare

Wenn der Windelbedarf traumatisiert

Eine gute Windelversorgung ist wie ein Märchen und der Weg über die Krankenkasse und den Windelprovider wird schnell zum Trauma.

Ja, das Thema Windel oder Inkontinenzversorgung wird nie enden, in dem Sinne: Es gibt keine Diskussionen mehr darum, warum weshalb wieso unser schwer erkranktes Kind diese Windel braucht und wieso diese tägliche Menge.

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Windeln in Blau

Windellieferung erschwert die Kommunikation im Drama

Im Urin der Windeln zu schwimmen, dass es überläuft ins Bett, in den Rollstuhlstuhl – ein Geschehen, was die Pflege schwer macht. Da frage ich mich wiederholt, ob wir pflegenden Eltern nochmals „lernen“ sollen: Pflege macht kein Spass.

Mit unserem Windellieferanten kommen wir nicht so überein. Zuletzt war es mit Lieferung im März 2019 eine Umstellung der Hartmann-Windeln, die im ersten Test nicht die bisherige, benötigte Qualität zeigten.

Jetzt läuft der Dauertest.

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Gefangen Zuhause mit defekten Absauggerät

Ich trug die Idee Euch ein gutes Jahr 2019 zu wünschen ohne Anhang aus der häuslichen Intensivpflege, einfach so. Doch das Absauggerät, die mobile, blieb heute Nachmittag plötzlich still. Wir schalteten sie ein und aus, immer wieder. Sie blieb still.

Okay oder eben nicht, denn es bedeutet wir sind jetzt Zuhause gefangen, denn Linn, unser Intensivteen, hat nur ein mobiles Absauggerät, welches mit Akku betrieben wird. Ohne ein solches Gerät geht es nicht raus. Die morgigen Wege zum Arzt und zur Apotheke werde ich wohl anders planen.

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Die Leistung des Absaugsbehälters II.

Unsere Story um das „richtige“ Absauggerät war nach meinen letzten Artikel nicht beendet. Diese Woche ging sie weiter. Der Grund war, ich fragte bei der Homecare-Firma an, welche Filter wir jetzt zum Schutz der Maschine nehmen sollen1. Eine offene Frage war für mich noch, ob denn unsere Lösung technisch gut ist, dass die Gewährleistung des Absauggerätes weiterhin besteht. Bisher empfing ich keine Antwort auf die Frage.

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Neues Absaugegerät mit Irritation

Linn ist technologieabhängig. Damit meinen wir, dass sie auf technische Geräte angewiesen ist, um überleben zu können. Dies sind Geräte, die ihre Lebensfunktionen unterstützen oder erst ermöglichen. Dabei kann eine Änderung im Gerätepark für einige Irritation sorgen, wie wir jetzt erleben:

Fast 13 Jahre hatten wir die gleiche Absaugung, den Atmolit 26, und nun bringt dieser nicht mehr die Leistung. Da Linn ein funktionierendes Gerät braucht, wurde schnell von der Homecare-Firma ein Ersatz geliefert: die Vacuaide von Devilbiss.

Sie saugt, ja, aber der Auffangbehälter für das abgesaugte Material sorgt für einen Konflikt:

  • Der Spritzschutz, welcher einen Bakterienfilter schützen soll im Auffangbehälter, hält nicht, sondern fällt ab. Somit kann der Filter nass werden und es kann nicht mehr abgesaugt werden.
  • Der Deckel vom Auffangbehälter schließt schwer.
  • Das Volumen des Auffangbehälters ist zu gering, wenn Linn in kurzer Zeit viel abgesaugt werden muss.

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Einwegsensor zu Dauer mal Pauschalversorgung

Gestern versuchte ich zu klären, ob wir auf den Dauersensor in der SpO2 – Überwachung umsteigen müssen. Ich rief die Krankenkasse an. Eine Frau mit erkälteter Stimme erklärte mir, die Einwegsensoren seien nicht abgelehnt. Ich wurde stutzig. Sie sagte weiter, die seien in der Pauschalversorgung beim Monitor drin. Zuvor führte ich aus, wenn sie, die Krankenkasse diese ablehnen, dann bräuchten wir und der Arzt einen Bescheid darüber. Es besteht eine ärztliche Verordnung. Sie vertrat die Meinung, sie brauche uns keinen ablehnenden Bescheid ausstellen. Ich verstand nichts mehr.

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Konflikt: Sozialarbeit und Patientenwahlrecht

Dienstleister ist nicht gleich Dienstleister. Sie kennen es sicherlich als Kunde,  wenn sie ihr Auto in die Werkstatt bringen oder einen Tischler beauftragen. Sie wählen ihre Werkstatt, sie wählen diesen einen Tischler aus. Als Patient oder Versicherter besteht auch ein Wahlrecht, sei es die Arztwahl, die Wahl des Sanitätshauses oder des Pflegedienstes. Doch zu ihren „alltäglichen“ Wahlrecht als Kunde gibt es als gesetzlich Krankenversicherter einen Unterschied. Der Versicherte kann wählen, ja,  ihm wurde auch ein solches Recht eingeräumt, doch der Auftraggeber für den Dienstleister ist die Krankenkasse. Die Krankenversicherung prüft, unter anderem, die Wirtschaftlichkeit Ihrer Dienstleister-Wahl. Ist Ihre Wahl als Versicherter nicht wirtschaftlich oder die Krankenkasse kommt mit dem Dienstleister auf keinen Konsens, keinen Vertrag, dann wird es mit ihrem Wahlrecht als Versicherter schwierig. Ob dies zu lösen ist, ist ein anderes Thema.

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Cough Assist – wartungsfei ohne maximalen Druck

2014-08-13_Cough-Assist-StellradEin invasives Medizinprodukt, welches nicht gewartet werden müsse und mit einem technischen Mangel am Patienten betrieben werden kann – nach einer Mutter aus der Selbsthilfe, sei dies laut ihrer Homecarefirema beim Cough Assist.

Wartungsfrei – dies kenn ich von der Absaugung. Die läuft und läuft bis sie ausfällt. Doch presse ich mit einer Absaugung keine Luft in die Lunge rein, aber beim Cough Assist. Ist der Einatmungsdruck zu hoch, kann ich damit die Lunge schädigen. Gut, wenn das Gerät nach dessen spezifischen technischen Eigenschaften wartungsfrei ist, dann wird es die Voraussetzung haben.

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Krankenkasse & Homecare: Genehmigung, Lieferscheine und Rechnung aufheben

Lieferscheine der Homecarefirmen über Hilfsmittel und Genehmigungen der Krankenkasse oder anderer Ämtern (Sozial- / Integrationsamt; Pflegekasse) drudeln beim Intensivkind mehrfach im Monat ein. Im Schnitt kommt ein dicker A4-Ordner im Jahr zusammen. Dazu kommen die Rechnungen über Zuzahlungen / Eigenanteile und über die Pflegesachleistungen an den Pflegedienst. Im Forum Rehakids wurde die Frage gestellt: Muss ich die Lieferscheine aufheben?
Und ich erweitere die Frage: Wenn ja, wie lange?

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Windeln & Eigenanteil: Festigen Sanitätshäuser Leistungen der Krankenkasse?

Zwei Windeln im DuoStreiten gilt nicht. Die Windeln vom Intensivkind laufen immer häufiger aus, halten nicht mehr die Menge auf, wie das Intensivkind spontan uriniert. Also wird der Windelversorger, ein Sanitätshaus, angerufen und ich frage nach, ob wir andere, saugstärkere oder größere Windeln zum Testen bekommen können. Ich bat um Windeln, bei denen wir keine Eigenanteile leisten müssen. Die erste Antwort war, für saugstärkere Windeln müssten wir drauf zahlen.

Es wurde ein beschwerlicher Weg im Gespräch und zum Schluss erklärte die Stimme, sie sende uns Probewindeln zu. Die nächst größere Windel, die vollständig von der Krankenkasse finanziert wird. Kundenfreundlich wirkte dieser Weg zu der Entscheidung nicht. Zuerst zeigte sich die Dame vom Sanitätshaus streng im Ton, als könne sie nicht mehr lächeln und sei in ihrem Leben frustriert. Dabei ging es nur um Probewindeln und einen Problem mit ihren vertriebenen Windeln. Die Information, wir müssten für die Windeln einen Eigenanteil zahlen, klang wie eine Mission von ihr. Die Krankenkassen bezahlen nur das, was ausreichend, wirtschaftlich, zweckmäßig und in der Qualität gesichert ist. Dem stimmte ich zu und dazu zählt, dass die Krankenkasse auch eine Windel bezahlt, die nicht ausläuft, passend sitzt und ausreichend trocken ist bei kleinen Mengen Urin (Schutz vor dem Wundliegen); siehe dazu eine Rechtsprechung vom LSG der Länder Berlin und Brandenburg, Urteil vom 15. November 2012 – Az. L 1 KR 263/11.

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Tracheostoma: Empfehlung für die Versorgung

Für die richtige Pflege sorgen, dass ist beim Intensivkind der erste Grundsatz. Die richtige Pflege, dahinter verbirgt sich all das Fachwissen und Können für das „Handwerk“ Pflege. Der BVMed hat eine Empfehlung veröffentlicht für die Versorgung von tracheotomierten Patienten. Ein Broschüre, die nicht nur für Fachpflegekräfte in der Beatmungs- und Tracheostomapflege wichtig sein kann, sondern auch für Eltern / Angehörigen von Intensivkindern.

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HomeCare und das (un-)gewünschte Hilfsmittel

Ja, es hatte geklappt mit der Lieferung der Sauerstoffflasche nebst Druckminderer. Die Terminfindung war für uns nicht einfach. Zu der Sauerstoffflasche gab es noch einen Rücksack für diese. Eine wichtige Tasche, denn eine glatte O2-Flasche ist zum einen schwer und zum anderen unhandlich und somit trägt sich diese schlecht. Mit dem Gedanken, es gehöre zum normalen Lieferumfang, unterschrieb ich den Empfang dieser Tasche.

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HomeCare: Sauerstoff gibts nur Montags Vormittag

Das Intensivkind braucht eine neue Sauerstoffflasche wie auch einen Druckminderer. Kein Problem, so denke ich – ein Rezept über die beiden Medizinprodukte wird an „unseren“ Sauerstoff-Versorger gesendet. Gestern hatte sich endlich, nach gut 14 Tagen, die HomeCare -Firma gemeldet. Der Herr am Telefon würde gerne am kommenden Montag zwischen 9 – 13 Uhr liefern. Meine Antwort: Geht nicht – unser Kind ist zum einen in der Schule und zum anderen hat es einen Arzttermin. Er fragte, wie es am Nachmittag aussieht. Da ginge es ab 15 oder 14 Uhr, war meine Aussage. Ich fragte, wie es denn an anderen Tagen aussieht. Seine Antwort war: Er wäre immer nur Montags von 9 – 13 Uhr im Jenaer Raum. Er würde es dem Büro zurückmelden, dass es nicht klappt und diese melden sich und heute kam der nächste Anruf. Morgen könnten sie zwischen 12 – 15 Uhr liefern.

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Hilfsmittel für den Verbrauch: Wie bestelle ich richtig

Es taucht sie immer wieder auf, die leidige Diskussion bei den ärztlichen Rezepten für Hilfsmittel, ich meine bei den Verbrauchsmaterialien wie Absaugkatheter oder Filter für die Beatmung. Die Diskussion dreht sich jetzt aber nicht darum, ob Hilfsmittel für den Verbrauch zum Budget des Artzes gehören oder nicht. Sie gehören nicht dazu. Nein, die Diskussion dreht sich um die Art und Weise des Ablauf von der Rezeptierung der Verbrauchsmittel der Bestellung beim Home-Care-Service und Lieferung. Bei uns läuft es so:

Es wird bei unserem Home-Care-Service oder eben dem Sanitätshaus bestellt per Mail, Telefon oder Fax. Ein Teil, wo eben das Dauerrezept gilt, wird geliefert und wir unterschreiben den Lieferschein, Kopie bleibt hier. Der andere Teil, nun der wird nach Dringlichkeit und der Frage, ob ein Kostenvoranschlag sein muss, auch mit geliefert oder eben nicht.

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Die Sondenschwester nicht gleich Sondenkind

Sondenschwester – ein Wort aus dem Reich der Begriffe rund ums Intensivkind. Es hat eine Magensonde, eine PEG, und somit ist ein Sondenkind, und da es eine Intensivschwester gibt, so gibt es auch die Sondenschwester, logisch oder. Ja, vielleicht, aber eben nicht passend für mich.

Die, welche man als Sondenschwester häufig bezeichnet, ist die nette Dame vom Home-Care-Service rund um die Sondennahrung und dem Equipment um die künstliche Ernährung. Also die Dame, welche berät über das, was passt ins PEG-Stoma rein oder besser gesagt: Welcher Schlauch gibt es für den Magen oder Dünndarm. Welche Nahrungspumpe sorgt für die beste Ernährung über 24 Stunden und welche künstliche Nahrung liefere die bessere Zusammensetzung für den Körper.

 

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Der Sauerstoffkonzentrator und die Kundennumer

61716196123 – Dies ist ihre Kundennummer, nicht ganz, sie ist schon etwas „gefälscht“, doch so eine Nummer bekam ich damals gesagt von der Firma, die „einstmals“ den Versorgungsauftrag hatte für den Sauerstoffkonzentrator. Sie erinnern sich vielleicht: Der Sauerstoffkonzentrator war defekt und ich meldete dies der Firma und es passierte nichts innerhalb von 24 Stunden. Somit übergab ich dies der Krankenkasse samt dieser Kundennummer.

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Der Sauerstoffkonzentrator und der 24-Stunden Notfallservice

Der Sauerstoff-Konzentrator ist defekt. Eigentlich kein Problem, für den Übergang gibt es die Sauerstoffflasche und kann der Techniker nicht rechtzeitig kommen, so geht es eben in die Klinik. Doch kommen sollte oder muss er, so heißt es, innerhalb von 24 Stunden.

Gestern Vormittag hatten wir die versorgende Firma angerufen und den Defekt gemeldet, eben auch, dass wir den 02-Konzentrator nicht mehr einsetzen können. Diese ist inzwischen fusioniert in einem der großen Versorger.  Es gab auch einen Rückruf, der sogar Weiteres offenbarte: Das Gerät wurde nie gewartet. Dies sollte einmal im Jahr geschehen. Dazu war auch gar nicht bekannt, welchen Typ Konzentrator  wir hier stehen haben. Da stellt sich mir schon die Frage, ob bei der Fusion nicht Kundendaten verloren gingen?

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