Gehts noch? Außerklinische Intensivpflege und Urlaub mit dem Intensivkind samt Pflegekraft – Teil 2

20160601 urlaub absugung beatmung bungalow intensivpflege

Ab in den Urlaub. Oh nein, mit dem Inten­siv­kind, mit außer­kli­ni­scher Inten­siv­pfle­ge (AKI) funk­tio­niert das denn?

Nicht so, wie es all die Fami­li­en kön­nen, die häus­li­che Pfle­ge nur von den Groß­el­tern kennen.

Und doch, ein Urlaub ist mög­lich, wie in Teil Eins beschrie­ben. Lies jetzt wei­ter – es star­tet mit Mehr­kos­ten, die den Fami­li­en mit AKI entstehen.

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Urlaub vs. Sauerstoff vs. Kinderhospiz

Da hört man vie­les und man­ches mag, möch­te man nicht glau­ben wol­len. Heu­te erfuhr ich von einer Fami­lie, die ins Kin­der­hos­piz gefah­ren sind, dass deren Kran­ken­kas­se die dor­ti­ge Ver­sor­gung mit Sauer­stoff für das Kind ablehnt. Wie? Nun die Kas­se meint, für die Ver­sor­gung am “Urlaubs­ort” müs­se sie für einen zusätz­li­chen Tank am Urlaubs­ort mit Flüs­sig­sauer­stoff nicht zah­len. Dabei sei zu beach­ten: Dies Kind braucht das Medi­ka­ment Sauer­stoff rund um die Uhr.Ja, Sie lesen richtig.Bei die­ser Nach­richt stellt sich mir die Fra­ge, ob denn auch wirk­lich klar ist, dass hier die Eltern sich erlau­ben (daher kommt ja das Wort Urlaub) möch­ten, von ihrer Pfle­ge­tä­tig­keit “fern­zu­blei­ben”, weil sie die­se so nicht mehr bewäl­ti­gen. Sie brau­chen eine Ent­las­tung wegen der schwe­ren Erkran­kung und Behin­de­rung des Kin­des, und die­se kön­nen sie nur über das Kin­der­hos­piz erhalten.

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