2. Juni 2009

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Das Kind hat in der Nacht
um die Hun­dert im Puls geschla­fen
oder um drei­ßig Schlä­ge zu hoch
war gestellt der Rhyth­mus in der Minute

der Ruhe schenk­te ihr
kei­ne Erho­lung
und mach­te den Tag müde
für drei Stun­den im Tief­schlaf
ver­san­ken mei­ne Gedan­ken an den Som­mer
mit sei­ner Hit­ze und ein dro­hen­des Gewit­ter jag­te
die Epi­lep­sie zum Umschwung

nur mit Wind ohne Don­ner
roll­te war­me Luft über die Ter­ras­se
durch den kla­ren Him­mel der Mond
im Drei­vier­tel brach­ten mir die Ruhe
und die Erin­ne­rung an einer glim­men­den Ziga­ret­te
mit deren vor­über­ge­hen­der Übelkeit.

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Ein Blog, klei­ne “Skiz­zen” aus dem Inten­siv­Zim­mer, der Füh­rung in der Pfle­ge, als pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, dass Drum­Her­um, wie die Pfle­ge “lebt”, ihr gut tut, die Teil­ha­be wie in der Schu­le, was die Kranken‑, die Sozi­al­kas­sen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unse­rer IntensivLady …

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