Gesellschaft

Neues Pflegezeitgesetz nichts für Pflegende

Das neue Pflegezeitgesetz kommt jetzt und was ändert sich für mich als langjährige Pflegeperson? Ich vermute, mir bringen die Neuerungen nichts. Ich vermute weiter, auch für die vielen anderen langjährigen Pflegepersonen hat es keine Auswirkung und ich stelle die Hypothese: Gerade für die Langzeit-Pflegepersonen wären hier Änderungen wichtig gewesen.

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Überfordert und dann die nächste Pflegerunde

Sind Sie überfordert? Ich habe die Frage in den Augen der anderen genau gesehen. Ich schiebe mein behindertes Kind vor mir her, nicht rasiert, meine letzten Haare sind über die 10 mm Grenze gewachsen. Nein, lieber Passant, ich bin nicht überfordert. Ich bin müde und verärgert, weil ich soviel Lebenszeit in die Pflege meiner Tochter verbringen muss. Sie müssen doch gar nicht – ja genau, diese Antwort kann ich auch von ihren Augen ablesen. Ich muss nicht, ich könnte mir auch ein anderes Leben basteln, mich entspannt zurück lehnen und sagen, macht ihr mal. Geht nicht – ehrlich, ich habe schon zig Minuten, Stunden darüber nachgedacht.

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Inklusion – klappt eh nicht II.

Etwas Gutes hat die Präsentation des Films „Inklusion – Gemeinsam anders“ gebracht. Auf der zugehörigen Webseite der ARD wird der Begriff „Inklusion“ auf eine Art besprochen, die schon gegenüber anderer Artikel so mancher Presseprodukte hervorsticht. Inklusion bedeutet eben nicht einfach, alle gehen auf die gleiche Schule:

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Jena: 3. Fachtage der Inklusion – das Intensivkind und die Schule

Der Begriff Inklusion irritiert mich immer noch. Geht es Ihnen auch so? Ja oder Sie sind gut aufgeklärt – doch um auch seiner (praktischen) Bedeutung näher zu kommen helfen die 3. Fachtage des QuerWege e.V. „Auf vielen Wegen. Wie Inklusion Praxis wird.“ am 31.3. und 1.4.2011 in Jena / Vortrag von Prof. Andreas Hinz und Ines Boban.

Keine Frage, der Begriff Inklusion hat seine Berechtigung und trägt dazu bei, die Irreführung des Begriffs Integration abzulösen. Denn Menschen mit Behinderung sind ein Teil der Gesellschaft, sie gehören dazu und müss(t)en somit nicht eingegliedert werden. Eingliederung bedeutet eben auch, wir passen die „Ungenormten“ möglichst an die Norm der Masse, die Nichtbehinderten, an. Ein Vorhaben, was scheitert, weil eben Menschen nicht gleich sind ob mit oder ohne Handicap und es ist die Anpassung zum Beispiel an das Gehverhalten der 90% der Menschen unserer Gesellschaft eines schwerstmehrfach behinderten Menschen nicht möglich. Scheitert die Eingliederung, so folgt der Weg in „Sondereinrichtungen“. Doch sollte die Gesellschaft und deren Institutionen so gestaltet sein, dass eben alle Mitglieder unabhängig ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Eigenschaften an dem öffentlichen Leben teilhaben können, dies ohne Antrag und Bittstellung ans Amt.

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Pflegende Angehörige – gesundheitliches Risiko

Überlegen Sie es sich genau, wenn sie in den Job „pflegender Angehöriger“ einsteigen möchten. Machen diese Mühen, wie die ständige Bereitschaft, wirklich Sinn? Wenn Sie von der Anerkennung  der Gesellschaft ausgehen möchten: Es macht keinen Sinn.

Aber deshalb pflegt Frau oder Mann auch nicht sein chronisch krankes Kind oder eben die Mutter nach einem Schlaganfall. Der Grund ist vielleicht banaler oder ethisch wertvoller, als was die Gesellschaft meint und auch finanziert. Schließlich könne man seine Eltern nicht einfach „abschieben“ ins Heim, erst recht nicht sein eigenes Kind.

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Mülleimer für Windeln

Für die Pflege eines Kindes oder Angehörigen und die Hausarbeit kann man schon sein Geld beim Händler diverser netter Produkte lassen, angefangen bei den verschiedensten Putzmitteln, die sich auf bestimmte Gegenstände oder Räume spezialisieren, über die Seifen oder Cremes für die verschiedensten Lebenslagen vom Kind bis zum Single und nicht zu vergessen, unser Händler bietet nicht nur den Mülleimer fürs Bio oder den Restmüll an, sondern auch den Eimer für die vollen Windeln.

Und beim Windeleimer gibt es eben die verschiedensten Modelle, die alle das Wichtigste bieten möchten: Geruchsneutral nach außen möchten sie sein, damit die häusliche Atmosphäre angenehm beduftet bleibt und die beste Freundin beim spontanen Besuch nicht wieder kehrt macht auf dem Türvorleger und uns einlädt in das Café an der Straßenecke. Der Windeleimer sei also die Lösung für diese oder ähnliche Probleme, die Rettung pflegender Angehöriger oder Eltern vor der endgültigen sozialen Isolierung. Doch hat die Produktpalette „Windeleimer“ ihre Tücken nicht nur im Preis, der auch beim Zubehör so seine „Stärke“ hat. Nein, viele Produkte, wie sie mir auf den Bildschirm kamen in den Webshops findet man nur in der Baby-Sparte. Aber Babywindeln sind kleiner als Kinderwindeln und diese sind wiederum kleiner als Windeln für Erwachsene.

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MDK & Co.: Gutachten per Aktenlage gleich Beschwerde ohne Erfolg

“Hätte ich Ihnen schon vorher sagen können.” höre ich es da noch im Hintergrund murren. Eine Beschwerde über den MDK-Arzt, die man dann noch selbst beim MDK einreicht. Es klingt schon na … der Erfolg hat eben auch die Grenze, die dort beginnt, wo der Eigenschutz eines Unternehmens für sich und seine Mitarbeiter ansetzt.

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Argumente vs. KiTa-Gebühr

Warum sollten Eltern eines behinderten Kindes, das in einen integrativen Kindergarten geht, beim Elternbeitrag für den Kindergarten (KiTa-Gebühr) berücksichtigt werden? Diese Frage wurde mir gestern klar als ich einen Brief an den Behindertenbeauftragten vom Thüringen fertig schrieb. Heute habe ich diesen dann nach Erfurt gefaxt und bekam auch schnell eine Rückmeldung über das Telefon. Da wurde mir dann klar, es sieht nicht einfach aus diese neue Regelung zu dämpfen oder gar zu beseitigen. Und was braucht man dafür: Argumente – dann probiere ich es mal: 

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Bürgernähe und OB-Wahl

Gestern, den 7 Mai, war die Oberbürgermeisterwahl und was ist aus meiner Anfrage an die drei Kandidaten (siehe) geworden. Einer, der Kandidat der CDU hatte geantwortet und der von der SPD, Herr Schröter, hat nur zum Teil geantwortet, was heißt, sein persönlicher Referent hat mir die Aussicht auf Antwort einmal per e-Mail und per gelbe Post zukommen lassen, was aber auch heißt, dass er, der Referent, die Antworten an den zuständigen Stellen der Stadt erarbeiten möchte und mir zeitnah eine Aussage zu kommen lassen will. Dabei, denke ich, ist besonders mein offener Brief an den Sozialdezernent gemeint. (Ich möchte auch einen persönlichen Referenten haben für diese ganze Geschichte und den kommenden.) 

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