Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Neues Pflegezeitgesetz nichts für Pflegende

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Das neue Pfle­ge­zeit­ge­setz kommt jetzt und was ändert sich für mich als lang­jäh­ri­ge Pfle­ge­per­son? Ich ver­mu­te, mir brin­gen die Neue­run­gen nichts. Ich ver­mu­te wei­ter, auch für die vie­len ande­ren lang­jäh­ri­gen Pfle­ge­per­so­nen hat es kei­ne Aus­wir­kung und ich stel­le die Hypo­the­se: Gera­de für die Lang­zeit-Pfle­ge­per­so­nen wären hier Ände­run­gen wich­tig gewesen.

Es wäre füAbseit der Federballr uns, Pfle­gen­de, ein guter Schritt gewe­sen, wenn die 10 Tage Arbeits­ver­hin­de­rung mit Lohn­er­satz zur Orga­ni­sa­ti­on der Pfle­ge wie­der­holt, zum Bei­spiel jedes Jahr, erneut gel­ten wür­den. Doch gilt dies nur bei einer akut auf­ge­tre­te­nen Pflegesituation.

10 Tage Arbeitsverhinderung für die Pflege

10 Tage Arbeits­ver­hin­de­rung mit Lohn­er­satz im Jahr wären eine Aner­ken­nung der Arbeit der pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen gewe­sen und wür­de unse­rer Lebens­rea­li­tät hel­fen, die Pfle­ge des pfle­ge­be­dürf­ti­gen Kin­des / Ange­hö­ri­gen und das Berufs­le­ben gut zu ver­bin­den. Sie wären ein Schritt gewe­sen gegen das Armuts­ri­si­ko von Pflegepersonen.

Die­se wie­der­hol­ten Tage der Arbeits­ver­hin­de­rung wären nötig für:

  • Pfle­ge­dienst­aus­fall (Eltern / Ange­hö­ri­gen müs­sen offe­ne Dienst­zei­ten übernehmen)
  • aku­ter Kran­ken­haus­auf­ent­halt / ‑ein­wei­sung – dies kann viel Koor­di­na­ti­on erfor­dern (Ter­min­ab­sa­gen, Arzt­ge­sprä­che) oder Pfle­ge­per­son muss wegen der unzu­rei­chen­den Zahl an Pfle­ge­fach­kräf­ten auf der Sta­ti­on mit auf­ge­nom­men werden.
  • akut ver­schlech­tern­de Pfle­ge­si­tua­ti­on z.B. bei Infek­ten, wo das Kind / der Ange­hö­ri­ge nicht in die Tages­ein­rich­tung darf, aber auch nicht in die Kli­nik muss

Es mag sein, für Sohn oder der Toch­ter, des­sen Mut­ter oder Vater akut in die Pfle­ge­si­tua­ti­on gera­den, mag dies Gesetz hel­fen. Es berei­nigt viel­leicht den Kran­ken­stand der Arbeit­neh­mer, die in die­ser Kri­sen­zeit krank geschrie­ben wer­den. Doch kann eine aku­te Pfle­ge­si­tua­ti­on erst der Beginn einer mög­li­chen lan­gen Pfle­ge­zeit mit vie­len Kri­sen sein. Wenn die Poli­tik und die Sozi­al­kas­sen wirk­lich wol­len, das Ange­hö­ri­ge die kos­ten­güns­ti­ge Pfle­ge über­neh­men, ist hier nach zu bes­sern. Es soll­te für die Gesell­schaft ein Ziel sein, dass pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge ihr Ehren­amt „Pfle­ge“ mit ihrem Haupt­amt „Beruf“ in Ein­klang bekom­men kön­nen. Geschieht dies nicht, kön­nen pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge in die Armuts­fal­le gera­den, da sie ihren Beruf auf­ge­ben müs­sen und nach der Pfle­ge­zeit nur schwer wie­der ins Erwerbs­le­ben zurück können.

Wei­ter­füh­ren­des zum bis­he­ri­gen Gesetz.

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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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