Welche Masken gibt es und wie gut schützen sie wirklich?

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Gast­bei­trag der Fa. Art­wizz // Werbung 20200421 logo ifa artwizz

Für die Men­schen in Jena und Hanau sind sie Pflicht. Allen ande­ren in Deutsch­land hat Ange­la Mer­kel sie im öffent­li­chen Leben „drin­gend emp­foh­len“: Mas­ken. Aber wie sinn­voll ist die­se Fast-Vor­schrift? Immer­hin emp­fiehlt die WHO bis heu­te auf ihrer Web­site, dass nur kran­ke Men­schen eine Mas­ke tra­gen soll­ten oder die­je­ni­gen, die einen Erkrank­ten pfle­gen. Wir wol­len es genau wis­sen: Wel­che Mas­ken gibt es, wie gut schüt­zen sie – und wann nicht.

FFP1, FFP2, FFP3: Was ist das?

Die­ses Zah­len- und Buch­sta­ben Wirr­warr ist wahr­schein­lich auch Ihnen schon ein­mal beim The­ma Mas­ken begeg­net. FFP steht für „Fil­te­ring Face Pie­ce“. Bei uns in Euro­pa wer­den Schutz­mas­ken in die drei Klas­sen FFP1, FFP2 und FFP3 unter­teilt. Je höher die Schutz­klas­se, des­to höher der Schutz. Wie hoch der Schutz einer Mas­ke ist, hängt von der Fil­ter­leis­tung und von der soge­nann­ten Lecka­ge ab. Lecka­ge heißt ganz ein­fach: Wie undicht ist die Mas­ke? Wo lässt sie viel­leicht etwas Platz zwi­schen Gesicht und Mas­ken­rand, wo Kei­me ein- oder aus­tre­ten könn­ten? Hat sie viel­leicht ein Atem­ven­til, das nicht kom­plett dicht sein kann? Die Vor­schrif­ten sind streng: Zum Bei­spiel darf die Gesamtle­cka­ge bei einer FFP2 Mas­ke bei einem Par­ti­kel­durch­mes­ser von 0,6 µm höchs­tens 11 Pro­zent betragen.

Es gibt aller­dings eine Krux bei den FFP Mas­ken: Je bes­ser sie fil­tern, des­to schwe­rer fällt oft auch das Atmen unter sol­chen Mas­ken. Des­halb gibt es gera­de FFP2 – und FFP3 Mas­ken oft auch mit Atem­ven­ti­len. Aber: Die­se Mas­ken fil­tern dann durch das Ven­til nur die ein­ge­at­me­te Luft – nicht die aus­ge­at­me­te Luft. Das bedeu­tet, dass die­se Mas­ken nur den Trä­ger schüt­zen und nicht die Men­schen in der Umgebung.

Andere schützen: Mit dem MNS

Vie­le haben ihn schon bei Ärz­ten oder Pfle­ge­per­so­nal gese­hen: Den soge­nann­ten MNS (Mund-Nasen-Schutz). Die klas­si­schen OP-Mas­ken sind zum Bei­spiel so ein Mund-Nasen-Schutz. Wie der Name schon sagt, bedeckt die­se Mas­ke Mund, Nase und Kinn und hat meist die typi­schen Fal­ten auf der Vor­der­sei­te, ist aber manch­mal auch geformt. 

Der MNS hat eine kla­re Funk­ti­on: Er schützt in ers­ter Linie Men­schen im Umfeld. War­um? Wenn ein Kran­ker einen MNS trägt, fängt die Mas­ke beim Spre­chen, Nie­sen oder Hus­ten infek­tiö­se Tröpf­chen ab, durch die sich ande­re Men­schen anste­cken kön­nen. So beschreibt es das Robert Koch Insti­tut.

Viel­leicht fra­gen Sie sich jetzt: Und was bringt mir dann so ein MNS, wenn ich ihn tra­ge? Naja, zumin­dest bewahrt der MNS oft vor unbe­dach­ten Berüh­run­gen mit den Hän­den im Gesicht. Schnell mal an der Nase krat­zen ist mit MNS nicht mög­lich. Einen ver­gleich­ba­ren Schutz wie die FFP2 oder FFP3 Mas­ken bie­tet ein MNS für den Trä­ger nicht. 

Inwie­fern ein MNS über­haupt den Trä­ger schützt, ist wis­sen­schaft­lich noch nicht aus­rei­chend bewie­sen. Eini­ge Stu­di­en haben sich aber tat­säch­lich schon damit beschäf­tigt. In den USA gab es zum Bei­spiel fol­gen­den Ver­such: Die Teil­neh­mer, alle aus dem Pfle­ge­per­so­nal, wur­den in zwei Grup­pen auf­ge­teilt. Eine Grup­pe wur­de mit MNS aus­ge­stat­tet, die ande­re mit N95 Mas­ken (eine ame­ri­ka­ni­sche Schutz­klas­se, ver­gleich­bar mit euro­päi­schen FFP2 Mas­ken). Nach einer bestimm­ten Zeit hat man ermit­telt, wie vie­le Men­schen in den Grup­pen sich eine Grip­pe ein­ge­fan­gen haben. Das Ergeb­nis: Unge­fähr gleich vie­le Men­schen in bei­den Grup­pen hat­ten sich infi­ziert. Wie das sein kann? Tja, es muss nicht unbe­dingt an den Mas­ken liegen…

Packungen mit Mundschutz
Packun­gen mit Mund­schutz Quel­le: Art­wizz April 2020

Das größte Masken-Problem: Der Träger

Haben Sie sich auch manch­mal gefragt, war­um vie­le Exper­ten zögern, das Tra­gen von Mas­ken zu emp­feh­len? Eine Ver­mu­tung liegt beson­ders nahe: Weil es auf den Men­schen hin­ter der Mas­ke ankommt. Die bes­te Schutz­mas­ke bringt abso­lut gar nichts, wenn sie falsch ange­wen­det wird und sich der Trä­ger in fal­scher Sicher­heit wiegt. Nach dem Mot­to: Ich tra­ge eine Mas­ke – jetzt kann mir nichts mehr pas­sie­ren. Falsch. 

Hier sind fünf gol­de­nen Regeln zum Masken-Tragen:

  • Die Hus­ten- und Nies­eti­ket­te gilt auch mit Mas­ke. Also immer in den Ellen­bo­gen hus­ten oder nie­sen, nie­mals in die Hände.
  • Regel­mä­ßig Hän­de­wa­schen – trotz Maske.
  • Die Mas­ke muss rich­tig ange­zo­gen wer­den, nur dann schützt sie effek­tiv. Eine Anlei­tung ist im Regel­fall auf den Ver­pa­ckun­gen abgedruckt.
  • Auch mit auf­ge­zo­ge­ner Mas­ke soll man sich nicht ins Gesicht fas­sen – und auch nicht an die Maske.
  • Was oft ver­ges­sen wird: Die Mas­ke muss auch rich­tig abge­nom­men wer­den. Die Mas­ke muss unbe­dingt an den Ohren­ha­ken abge­zo­gen wer­den und darf nie­mals auf der Vor­der­sei­te berührt wer­den. Hier haben sich näm­lich die gan­zen Kei­me wäh­rend des Tra­gens angesammelt.

Und woher bekomme ich eine Maske?

Jetzt wis­sen Sie zwar wie Sie eine Mas­ke tra­gen und was Sie beach­ten müs­sen, besit­zen im Zwei­fels­fall aber noch gar kei­ne Mas­ke. In der aktu­el­len Situa­ti­on rund um Coro­na ist es für Pri­vat­per­so­nen schwie­rig, an Mas­ken zu kom­men. Eine Mög­lich­keit: Selbst zu Sche­re und Nadel grei­fen und einen Mund­schutz nähen. Dazu gibt es vie­le Anlei­tun­gen auf You­Tube und Co, sogar Pro­fes­sor Dros­ten von der Ber­li­ner Cha­ri­té hat auf Twit­ter eine Anlei­tung geteilt

Wenn Sie sich lie­ber nicht mit der Nadel in den Fin­ger ste­chen wol­len, gibt es aber auch eine Alter­na­ti­ve: Die Coro­na-Kri­se ver­än­dert immer mehr Unter­neh­men. Vie­le stei­gen um und pro­du­zie­ren jetzt Masken. 

Unse­re Fir­ma Art­wizz ist eigent­lich bekannt für mobi­les Zube­hör für Smart­pho­ne, Tablet, Smart­watch und Co. Als wir dann aber alle­samt im Home­of­fice fest­sa­ßen, kam bei uns die Idee auf, unse­re lang­jäh­ri­gen Geschäfts­kon­tak­te in der Kri­se sinn­voll zu nut­zen und zu unter­stüt­zen. Auch wir pro­du­zie­ren jetzt unter unse­rer neu­en Mar­ke Art­wizz­Ca­re Mas­ken, mit denen wir erst ein­mal die wirk­lich bedürf­ti­gen Stel­len belie­fern wol­len: Pfle­ge­hei­me, Kran­ken­häu­ser, Arzt­pra­xen usw. 

Trotz­dem pla­nen wir, in naher Zukunft auch an Pri­vat­per­so­nen aus­zu­lie­fern. Denn eines ist hof­fent­lich auch durch die­sen Bei­trag klar gewor­den: Bei der rich­ti­gen Anwen­dung schützt eine Mas­ke Sie, die Men­schen in Ihrem Umfeld und im bes­ten Fall beides.

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Ein Blog, klei­ne “Skiz­zen” aus dem Inten­siv­Zim­mer, der Füh­rung in der Pfle­ge, als pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, dass Drum­Her­um, wie die Pfle­ge “lebt”, ihr gut tut, die Teil­ha­be wie in der Schu­le, was die Kranken‑, die Sozi­al­kas­sen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unse­rer IntensivLady …

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