Kliniken und falsche Rechnungen

Die ers­te Asso­zia­ti­on bei “jede drit­te Kli­nik­rech­nung ist falsch” sei sicher­lich, die Kli­ni­ken wür­den zu viel abrech­nen. Aber was ist mit den Rech­nun­gen, wo sie zu wenig abrechnen?

Und dann erin­ne­re ich mich noch an die Schlag­zei­len, jedes drit­te oder eben fünf­te Kran­ken­haus schrei­be rote Zah­len. Liegt da nicht ein “tie­fe­res” Pro­blem in die Rich­tung geschaut: Viel­leicht stimmt das gan­ze Finan­zie­rungs­mo­dell nicht.Viel­leicht wäre eine wei­te­re Asso­zia­ti­on hier­bei: Wenn jede Rech­nung rich­tig sei, viel­leicht wür­de nicht nur jedes drit­te Haus rote Zah­len haben – schie­ben wir mal bei­sei­te. Wer schon mal län­ger in der Kli­nik ver­wei­len muss­te, konn­te sicher­lich schnell erfah­ren, was für ein Kos­ten­druck herrscht, wobei der kran­ke Mensch in eine Wer­te­spi­ra­le rut­schen kann mit: wel­che Leis­tung bring den rich­ti­gen Ertrag und bei wel­chen Maß­nah­men zahlt die Kli­nik drauf. Der Wert des Kran­ken wird damit nicht mehr an der Wür­de des Men­schen “gemes­sen”, son­dern der Pati­ent ist ein finan­zi­el­ler Fak­tor in der Wirt­schafts­ein­heit “Kran­ken­haus” und das muss sich eben am Ende rechnen.

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