Vergessen die Illusion

V

Ich habe sie ver­ges­sen, die Trau­rig­keit, das Lächeln, dein Lächeln und wie sich dei­ne Haar­sträh­ne ver­fängt in mei­ner Hand. Die Gedan­ken unge­formt, kein Laut, kei­ne Stim­me. Ich den­ke dar­über nach, dein Gehen, dein Ver­fan­gen mit dem Tod, dem Ster­ben, weni­ge Jah­re, die du uns beglei­test. Eine wert­vol­le Zeit, wel­che ist es nicht. Jede Zeit, die ich ver­gaß, die hin­ter mir liegt, die vor mir liegt. Nur im Augen­blick möch­te, wird die Zeit mit Unacht­sam­keit gestraft, wenn es einem zuviel wird, wenn man nur dar­auf war­tet, wann der nächs­te Crash folgt. Es ist immer ein Kar­ten­haus, das wir bau­en, dass wir mit einem Atem­zug zer­stö­ren. Es bedarf kei­ner Hand, die Illu­si­on zu zer­streu­en. Es bedarf nur dei­nem aus­ste­hen­den Atem­zug, das War­ten auf dem Nächs­ten, um die Illu­si­on über unser Sein zu zerstören.

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MaxSophie

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