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Das Pflegebett – Mein Arbeitsplatz: Heben und Tragen

Irgend­wann stellt sich die Frage, ab wann es mit dem Heben und Tra­gen eines “Liegekindes” vor­bei ist bei einem selb­st. Je größer und je schw­er­er das Kind wird, so wird diese Frage immer akuter, aber meist stellt sie sich schon, wenn das Kind in ein schulfähiges Alter kommt. Man braucht dazu nur auf das Rumoren einiger Fahrer vom Fahr­di­enst hören: Ab der Schule ist Roll­stuhlpflicht. Na so eng wird es nicht gese­hen, denn so ist dieses “Urteil” auch von den Kos­ten­trägern und dessen “Gutachtern” abhängig und die Leute vom Fahr­di­enst, die haben sich bei so manch­er Fir­ma zu fügen, son­st, ja son­st heißt schnell: Wir haben ein paar Mil­lio­nen Arbeit­slose, so hört man.

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Die Sitzschale vom “richtigen” Sanitätshaus

Auch im dritten Jahr der Zweitversorgung mit der Sitzschale im

Kindergarten sorgte für Hin und Her - der richtige Kostenvoranschlag

Wie es nächstes Jahr mit der Versorgung von Hilfsmittel für behinderte Kinder aussieht, lässt sich nichts sagen wegen der Gesundheitsreform. Dieses Jahr zumindest hat es für uns noch mal geklappt mit der Genehmigung der Sitzschale von unserm selbst gewählten Sanitätshaus. Zwar landete zuerst die falsche Verordnung beim Sozialamt, nämlich die, welche für die Krankenkasse geschrieben wurde und dann wollte das Sozialamt ihr Sanitätshaus, also deren Vertragspartner, nur nehmen. Welche Rolle dabei die Kostenvoranschläge der beiden Sanitätshäuser spielten, ließ sich nicht feststellen. Weiterlesen

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Tücken bei der Zweitversorgung

Der Weg zur Sitzver­sorgung muss wohl erneut gegan­gen wer­den, denn da reicht es nicht aus, dass es erst einen zweit­en Kosten­vo­ran­schlag beim Sozialamt geben muss, bevor die Sitzschale für die Kita endlich angepasst wer­den kann ans gewach­sene Kind. Es wäre ja zu schön und doch hat­te der Weg zum zweit­en Kosten­vo­ran­schlag auch etwas Gutes, da so auffiel: Das Sozialamt hat das falsche Rezept von der Krankenkasse erhal­ten. Wie kommt das?

Nun, bei­de Rezepte, also das für die Sitzschale zu Hause, welche Eigen­tum der Krankenkasse ist, und der in der Kita, gin­gen an die Krankenkasse mit den Kosten­vo­ran­schlä­gen vom Reha­haus. Der oder die Bear­bei­t­erIn reichte dann ein Rezept von den bei­den an das Sozialamt weit­er, aber let­z­tendlich das falsche, wie wir vor vier Tagen fest­stellen mussten. Der Kosten­vo­ran­schlag ans Sozialamt, den wir vom Reha­haus erhiel­ten, war die Ver­sorgung für die Sitzschale der Krankenkasse.

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Die Zweitversorgung zum Dritten

Auch im drit­ten Jahr stößt man bei der Zweitver­sorgung der Sitzschale für die Kita auf Hür­den. Warum? Warum nicht? Dies­mal ist nicht der Stre­it, welch­es Amt oder Behörde nun die zweite Sitzschale zahlt, wie beim ersten mal. Es ist gek­lärt, das Sozialamt in Jena hat sich zur Ver­sorgung bekan­nt. Die Hürde ist auch nicht, dass dem Kind der Bedarf stre­it­et gemacht wird. Die jet­zige Hürde heißt: Baut der Ver­tragspart­ner vom Sozialamt die Sitzschale oder unser gewähltes Reha­haus?

Eine Frage, die ich heute ver­sucht habe zu klären auf dem Amt. Wobei dies auch mal ganz nett ist von Angesicht zu Angesicht die “Wün­sche” und Gründe vorzu­tra­gen und nicht per Post oder Tele­fon. Doch muss wohl die Klärung noch auf sich warten oder sagen wir es anders: Der Ver­tragspart­ner vom Amt sorgt jet­zt für den zweit­en Kosten­vo­ran­schlag (Prü­fung nach dem Wirtschaftlichkeits­ge­bot). Es ist sozusagen noch nichts entsch­ieden, welch­es Sani­haus nun den Auf­trag bekommt.

Wir wollen gerne die Ver­sorgung mit unseren bish­eri­gen Reha­haus. Warum? Es han­delt sich um eine anatomisch angepasste Sitzschale, die eben auch die Punk­te beachtet wie die Sko­liose, die Spastik oder der gesamte Muskel­tonus. Dafür braucht es einen Rehat­e­ch­niker, der darin Erfahrung hat und das Kind ken­nt. Dies ist beim bish­eri­gen Tech­niker der Fall und das seine Bauweise gut ist für unser Kind, zeigt eben auch, wie gut es in der Schale sitzt, lange darin sitzen kann ohne Prob­leme zu bekom­men.

Neben­bei stellt sich mir die Frage, ob man hier eine Wahl­frei­heit hat. Und wenn das Amt seinen Ver­tragspart­ner nimmt, trotz aller vor­ge­tra­gen Gründe z.B. wie eine mehrfache Nach­bear­beitung wegen fehlen­der Ken­nt­nis vom Kind oder das wir kein Risiko ein­er Fehlver­sorgung einge­hen wollen, was wir schon ein­mal hat­ten: Fährt man hier­bei mit dem per­sön­lichen Bud­get bess­er?

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Der Kampf ums Hilfsmittel (Zweitversorgung)

Über die Prob­leme der Mehrfachver­sorgung für die Madame hat­te ich hier schon ange­sprochen, also dass die gle­ichen Hil­f­s­mit­tel, die Zuhause notwendig sind, auch in der KiTa sein müssen, da sie über 6 Stun­den dort ist und somit der inte­gra­tive Kinder­garten zu ihrem Lebens­bere­ich gehört.Bei einem Inten­sivkind geht es hier­bei nicht nur um den Sitzver­sorgung (Ther­a­pi­es­tuhl) son­dern auch um die Absaugung für das Sekret in der Luftröhre.

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Die Zuständigkeit für Hilfsmittel

Wie kämpfe ich um ein Hil­f­s­mit­tel heißt ein Beitrag bei REHAkids. Eine heftige Aus­sage, denn es ist trau­rig, dass man als Eltern für sein behin­dertes Kind um ein Hil­f­s­mit­tel kämpfen muss. Es ist trau­rig, denn die Eltern wer­den gefordert das Best­mögliche für ihr Kind zu tun. Sie sollen diese Ther­a­pie durchziehen oder jene und dann stellen die Ther­a­peuten, die Heilpäd­a­gogen fest: Das Kind braucht wegen der Behin­derung Hil­f­s­mit­tel.

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Krankenkasse behindert Integration

Ich will ja nicht meck­ern, aber so ein­fach ohne Kom­men­tar dieses Ver­hal­ten zu ignori­eren möchte ich auch nicht. Schließlich trifft es uns und meine Madame. Am 1. Sep­tem­ber, also näch­ste Woche, soll nun der Kinder­garten starten und es gibt dort für die Lady immer noch keine Sitzver­sorgung und auch keine Absaugung.  

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Kein Therapiestuhl – keine KiTa

Die Hil­f­s­mit­tel­wächter der Madame ihrer Krankenkasse hal­ten einen ganz schön auf trab. Sie lehnen die Ver­sorgung mit dem Ther­a­pi­es­tuhl in der KiTa weit­er­hin ab und leit­en die Verord­nung auch nicht an einen anderen Träger weit­er. Let­z­tendlich bedeutet dies, dass die Madame nicht die KiTa besuchen kann, da dort dann die Hil­f­s­mit­tel fehlen. Doch ist die Hil­f­s­mit­tel­front ja noch nicht befriedet und ich habe vielle­icht auch nicht die richti­gen Argu­mente, sprich hohe richter­liche Urteile (wenn es die über­haupt gibt), gefun­den, doch so fand ich ein paar Wege, ein­er Lösung näher zu kom­men.  

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Integrativer Kindergarten

Im Spät­som­mer diesen Jahres soll es soweit sein. Das Inten­sivkind hat seine Zusage, oder wir haben, bekom­men für den inte­gra­tiv­en Kinder­garten mit ein­er Eins-zu-Eins Betreu­ung. Also heißt es jet­zt Sachen pack­en dafür, nein erst­mal rezep­tieren bei der Krankenkasse, was die Madame dafür braucht, dass zwar schon vorhan­den ist, aber nicht täglich hin und her geschleppt wer­den kann. Eigentlich ist es nur die Sitzschale (oder auch Ther­a­pi­es­tuhl genan­nt), denn das Pflege­bett soll oder muss die Ein­rich­tung stellen und läuft über die Eingliederung­shil­fe vom Sozialamt. Na ich bin ja jet­zt schon ges­pan­nt, wie die Krankenkasse begin­nt rum zu zick­en dabei und ob sie über­haupt die Dop­pelver­sorgung anerken­nen.

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Frühling und das Einfrieren der Beatmungsmaschine

Der Früh­ling hat seine Posi­tion im März gefun­den. Zwar lässt er noch mehr die Wolken zum Zuge kom­men als die Sonne, aber das Außen­ther­mome­ter vergnügt sich schon bis zwanzig Grad Cel­cius und wir vergnü­gen uns auch nicht mehr nur mit der Woh­nung. Der Wege führen raus, wenn man nicht nur immer auf Paket­di­en­ste warten würde oder Ter­mine für die Förderun­gen ein­hal­ten müsste  

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Kindergarten vs. Intensiv

Fieber – mal knapp vor der 41 ste­hen geblieben, Chemie hinein und nach Stun­den gesenkt. Fieber – Kind lauwarm abge­waschen und sie an der Luft trock­nen gelassen. Fieber und die Frage, warum ste­ht das Ven­til der Heizung auf vollem Durch­fluss, was bedeutet eine Zim­mertem­per­atur von min­destens 25 Grad und das bei ein­er Madame, die zu Hitzes­tau neigt und Wärme mit Unruhe ver­achtet.  

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