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Die Sitzschale vom “richtigen” Sanitätshaus

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Auch im dritten Jahr der Zweitversorgung mit der Sitzschale im 

Kin­der­gar­ten sorg­te für Hin und Her – der rich­ti­ge Kostenvoranschlag

Wie es nächs­tes Jahr mit der Ver­sor­gung von Hilfs­mit­tel für behin­der­te Kin­der aus­sieht, lässt sich nichts sagen wegen der Gesund­heits­re­form. Die­ses Jahr zumin­dest hat es für uns noch mal geklappt mit der Geneh­mi­gung der Sitz­scha­le von unserm selbst gewähl­ten Sani­täts­haus. Zwar lan­de­te zuerst die fal­sche Ver­ord­nung beim Sozi­al­amt, näm­lich die, wel­che für die Kran­ken­kas­se geschrie­ben wur­de und dann woll­te das Sozi­al­amt ihr Sani­täts­haus, also deren Ver­trags­part­ner, nur neh­men. Wel­che Rol­le dabei die Kos­ten­vor­anschlä­ge der bei­den Sani­täts­häu­ser spiel­ten, ließ sich nicht feststellen.

Doch mit den fal­schen Rezep­ten für die Sitz­scha­le nebst Unter­ge­stell war die Kos­ten­zu­sa­ge der Kran­ken­kas­se hin­fäl­lig und die beim Sozi­al­amt auch. Neue Ver­ord­nun­gen vom Arzt muss­ten her. Die sen­de­ten wir dem Sani­täts­haus erneut zu, der hef­te­te ihren „neu­en“ Kos­ten­vor­anschlag ran und schick­te sie an die Kran­ken­ver­si­che­rung wei­ter und in gut zwei Wochen lag end­lich die rich­ti­ge Geneh­mi­gung vor. Der indi­vi­du­ell ange­pass­te „The­ra­pie­stuhl“ für das Kind konn­te gebaut wer­den und befin­det sich gera­de noch in der Endan­pas­sung. Nächs­te Woche soll dann die fer­ti­ge Sitz­scha­le für Zuhau­se gelie­fert wer­den. Nach fast zwei Monaten!

Und dann nimmt der Reha­tech­ni­ker die ande­re, zwei­te Sitz­scha­le aus dem Kin­der­gar­ten zur Anpas­sung mit. Denn das Sozi­al­amt, bes­ser, die Abtei­lung „Ein­glie­de­rungs­hil­fe für Ein­rich­tun­gen“ hat am Ende einer Dis­kus­si­on über den „rich­ti­gen“ Ver­trags­part­ner für das behin­der­te Kind nun gewählt: Unser Sani­täts­haus. Doch die „rich­ti­gen“ Argu­men­te lie­fer­ten nicht wir Eltern, son­dern das kon­kur­rie­ren­de Sani­täts­haus, wel­ches Ver­trags­part­ner ist beim Sozi­al­amt. Es erklär­te der Sach­be­ar­bei­te­rin, dass es sich hier *nur* um eine wachs­tums­be­ding­te Anpas­sung einer Sitz­scha­le han­de­le, wel­che von einem ande­ren Reha­tech­ni­ker gebaut wur­de. In der Regel passt man nicht die indi­vi­du­el­len Pro­duk­te ande­rer Sani­täts­häu­ser an. Dies möch­te ihr Sani­täts­haus genau­so wenig wie ande­re. Das­sel­be, was ich auch ver­sucht habe der Sach­be­ar­bei­te­rin zu erklären.

Aber nächs­tes Jahr, so hieß es jetzt schon, möch­te das Sozi­al­amt für die Zweit­ver­sor­gung ihren Ver­trags­part­ner neh­men. Denn dann han­delt es sich nicht mehr nur um eine Anpas­sung der bestehen­den Sitz­scha­le, son­dern einer Neu­ver­sor­gung mit Unter­ge­stell. Aber bis dahin …

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