Vom Kaffee zum Tee

Das hält kei­ner aus. Hit­ze­re­kord von über 38 Grad in Deutsch­land und ich lege mir selbst auf, kei­nen Kaf­fee oder kaf­fee­ähn­li­ches Getränk mehr zu trin­ken. Doch das hält man nicht aus als “Kof­fe­in­jun­kie”. Klar, der Genuss von Cap­puc­ci­no hat ein wenig über­hand genom­men, fünf gro­ße Tas­sen am Tag, für mei­ne Ver­hält­nis­se zuviel, gebe ich zu. Zuviel, da ich dann die Nei­gung spü­re, nichts ande­res mehr zu trin­ken, als viel­leicht noch chi­nin­hal­ti­ge Getränke. 

Tee, wie wäre es mit schwar­zem Tee? Ja und die­ser war heu­te mor­gen mein Freund. Denn ein Tag ohne Kof­fe­in, der gest­ri­ge, bedeu­te­te ein Tag mit Kopf­schmerz und das wird mir dann doch zuviel.

Das Kind schläft noch, als wäre es zu spät ins Bett gekom­men. Doch dies falsch. Es zeigt eben im Bett nicht den Wil­len, dem Schlaf die “Pfor­ten” zu öff­nen und die Augen zu schlie­ßen. Da kann man sich ans Bett stel­len und ihr ewig erklä­ren, was dies soll mit dem Schlaf, war­um wir Men­schen schla­fen. Die Madame tut dann so, als höre sie zu oder dreht den Kopf in eine ande­re Rich­tung und man denkt wie­der, sie hört nicht zu. Sagt man dann eine Wei­le nichts, dann tut sie so, als hät­te sie zu gehört und for­dert mit ihrer Unru­he ein wei­te­res Gespräch ein. Doch Vor­sicht sei gebo­ten, nicht dass man denkt, man kön­ne dann ein­fach ein Hör­spiel oder eine Lesung im Recor­der abspie­len. Das funk­tio­niert nicht. Doch jetzt schläft sie, ich pro­bie­re mich mit dem Tee und genie­ße den Durch­zug von küh­ler Mor­gen­luft durch die Woh­nung, auf zum neu­en Hitzerekord.

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