Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Tracheostoma unbewacht – brodelnd

T

Du stehst in der Küche und ein bro­deln­des, dumpf sur­ren­des Geräusch drängt aus dem Wohn­zim­mer. Dein Herz schlägt, springt Dir in den Hals, dein krum­mer Rücken streckt sich, Du rennst zum Inten­siv­kind. Die Kanü­le vom Kind ist aus dem Tra­cheo­s­to­ma gerutscht, so dass sie kaum noch atmen kann. Sie stram­pelt, wackelt mit dem Kopf wäh­rend des­sen Du die Kanü­le wie­der in die Luft­röh­re durch die Öff­nung steckst. Jetzt kannst Du wie­der durch atmen. Sie atmet wie­der nor­mal, bro­delnd. Du saugst das Sekret aus der Kanü­le und die lau­fen­de Musik vom Radio wird wie­der hör­bar. Ihre Hän­de spie­len wei­ter mit der Spinne.

Spinne in Hand vom Intensivkind

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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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