Ausgebremst — Der Rolli kommt, kommt nicht

Was hil­ft es, wenn die Krankenkasse ihre Entschei­dun­gen über Anträge schneller aus­fer­ti­gen müssen, zumin­d­est ist es das Ziel der Geset­zge­bung des Patien­ten­rechts. Es hil­ft eben nichts, wenn die schnelle Fer­tig­stel­lung des Hil­f­s­mit­tels an den Roll­stuhlbauerIn­nen scheit­ert, aus ver­schieden­sten Grün­den. Das erste Ziel des San­ität­shaus­es war, der Rol­li ist weit vor Pfin­g­sten fer­tig, dann wurde es Juni. Zum Schluss, so meine Ver­mu­tung, hat es ein halbes Jahr gedauert. Zu lange für ein sofort benötigtes, orthopädisch angepasstes Hil­f­s­mit­tel. Sofort hieß für mich zum März bis April.

2014-06neuerRolliUnd der Bau müsste schnell geschehen, denn ein orthopädisch angepasster Roll­stuhl soll nicht nur die Mobil­ität absich­ern, son­dern mit ihm wer­den auch ther­a­peutis­che Ziele umge­set­zt wie:

  • Präven­tion vor / Behand­lung der (funk­tionellen) Skoliose
  • Präven­tion vor / Behand­lung der Hüftdysplasie
  • Präven­tion vor / Behand­lung von Körperfehlhaltungen

Diese Ziele sehe ich aus­ge­bremst, kein Weg für eine gute Hil­f­s­mit­telver­sorgung für ein Kind, was wächst. Und unser Inten­sivkind wird größer, wodurch der alte, bish­erige Roll­stuhl nicht aus­re­ichend die orthopädis­chen Ziele hal­ten kann. Hinzu stellt sich bei ein­er solchen lan­gen Bauphase die Frage: Passt der neue, fer­tige Roll­stuhl auch dem Inten­sivkind. Schließlich wur­den die Kör­per­maße im Win­ter genom­men. Aber sie wächst.

Um die Abm2014-06_Rolligebremstasse des Roll­stuhls zu prüfen, haben wir jet­zt eine kurze Probestel­lung, ohne Bezug der Sitzschalle.  Damit kön­nen benötigte Kor­rek­turen eingepflegt wer­den und ich hoffe, dass dann schnell, ganz schnell der Rol­li fer­tig wird. Doch muss noch das richtige Untergestell kommen.

 

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