Ausgebremst – Der Rolli kommt, kommt nicht

A

Was hilft es, wenn die Kran­ken­kas­se ihre Ent­schei­dun­gen über Anträ­ge schnel­ler aus­fer­ti­gen müs­sen, zumin­dest ist es das Ziel der Gesetz­ge­bung des Pati­en­ten­rechts. Es hilft eben nichts, wenn die schnel­le Fer­tig­stel­lung des Hilfs­mit­tels an den Roll­stuhl­baue­rIn­nen schei­tert, aus ver­schie­dens­ten Grün­den. Das ers­te Ziel des Sani­täts­hau­ses war, der Rol­li ist weit vor Pfings­ten fer­tig, dann wur­de es Juni. Zum Schluss, so mei­ne Ver­mu­tung, hat es ein hal­bes Jahr gedau­ert. Zu lan­ge für ein sofort benö­tig­tes, ortho­pä­disch ange­pass­tes Hilfs­mit­tel. Sofort hieß für mich zum März bis April.

Und der Bau müss­te schnell gesche­hen, denn ein ortho­pä­disch ange­pass­ter Roll­stuhl soll nicht nur die Mobi­li­tät absi­chern, son­dern mit ihm wer­den auch the­ra­peu­ti­sche Zie­le umge­setzt wie:
  • Prä­ven­ti­on vor / Behand­lung der (funk­tio­nel­len) Skoliose
  • Prä­ven­ti­on vor / Behand­lung der Hüftdysplasie
  • Prä­ven­ti­on vor / Behand­lung von Körperfehlhaltungen

Die­se Zie­le sehe ich aus­ge­bremst, kein Weg für eine gute Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung für ein Kind, was wächst. Und unser Inten­siv­kind wird grö­ßer, wodurch der alte, bis­he­ri­ge Roll­stuhl nicht aus­rei­chend die ortho­pä­di­schen Zie­le hal­ten kann. Hin­zu stellt sich bei einer sol­chen lan­gen Bau­pha­se die Fra­ge: Passt der neue, fer­ti­ge Roll­stuhl auch dem Inten­siv­kind. Schließ­lich wur­den die Kör­per­ma­ße im Win­ter genom­men. Aber sie wächst.

Um die Abm

asse des Roll­stuhls zu prü­fen, haben wir jetzt eine kur­ze Pro­be­stel­lung, ohne Bezug der Sitz­schal­le.  Damit kön­nen benö­tig­te Kor­rek­tu­ren ein­ge­pflegt wer­den und ich hof­fe, dass dann schnell, ganz schnell der Rol­li fer­tig wird. Doch muss noch das rich­ti­ge Unter­ge­stell kommen.

 

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