Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Die Paketannahme des Hauses VII

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All­tags­sprach­lich wird als Nach­bar regel­mä­ßig der Bewoh­ner des angren­zen­den (Ein­fa­mi­li­en­haus-) Grund­stücks bezeich­net. … Auf der ande­ren Sei­te gel­ten in städ­ti­schen Miets- und Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern nur die Bewoh­ner einer ande­ren Woh­nung im sel­ben Haus als Nach­barn, in sehr gro­ßen Wohn­an­la­gen sogar nur die Bewoh­ner der nahe­ge­le­ge­nen – ins­be­son­de­re auf der­sel­ben Eta­ge befind­li­chen – Woh­nun­gen, aber nicht die Bewoh­ner der angren­zen­den Häu­ser und schon gar nicht der Inha­ber eines dort betrie­be­nen Geschäfts.” Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf, (AZ: I‑1816306) http://​www​.jus​tiz​.nrw​.de/​n​r​w​e​/​o​l​g​s​/​d​u​e​s​s​e​l​d​o​r​f​/​j​2007​/​I​_​18​_​U​_​163​_​06​u​r​t​e​i​l​20070314​.​h​tml

So defi­niert sich in einem Urteil vom Ober­lan­des­ge­richt die Nach­bar­schaft in einem Rechts­streit um die Paket­ablie­fe­rung bei einem “Nach­bar”. Wir haben den ers­ten Advent und gera­de zur Weih­nachts­zeit wird der Paket­dienst für vie­le wie­der ein guter Freund wer­den. Die Fami­lie ist weit gestreut über die Repu­blik und war­tet auf ein klei­nes Prä­sent oder aber man kauft, auf­grund des Zeit­man­gels, eh lie­ber im Inter­net ein. Und da wird es schon kri­tisch, wenn unser Paket dann im Neben­haus abge­ge­ben wird. Der dor­ti­ge Mie­ter, bezieht man sich auf das Zitat, zählt dem­nach nicht mehr zum Nach­bar, ein­schrän­kend wür­de ich sogar sagen, weil man viel­leicht nicht mal des­sen Gesicht kennt.

Und das Pro­blem sei dann, wie man beim ARD:Ratgeber Recht erfah­ren kann: Ist das Paket beim Nach­bar, so sei der Paket­dienst nicht mehr dafür zustän­dig, egal was mit dem Paket pas­sie­re. Erreicht man also sei­nen Nach­bar nicht mehr, heißt es wohl nach die­ser Phi­lo­so­phie: Pech gehabt! Schlecht ist es aber auch, wenn man sein Paket erst nach 14 Tagen bekommt, eben weil man sich nie trifft. Das übli­che Rück­ga­be­recht beim Ver­sand­han­del ist futsch, genau­so kann dann einem eher die ers­te Mah­nung ins Haus geflat­tert kom­men, wenn man per Rech­nung bestellt hat, als man die Wah­re erhält. Aber selbst als Pake­tan­neh­mer soll­te man die­se Aus­sa­ge auch ernst neh­men. Schließ­lich möch­te man nicht noch sei­nen Nach­bar hin­ter­her ren­nen, der drei Eta­gen über einem wohnt oder zwei Stock wei­ter weg. Denn die­ser Ärger kann auch auf einem selbst zurück fal­len. Bei uns kann es schnell pas­sie­ren, dass wir in die Kli­nik müs­sen. In dem Fall muss sich der Nach­bar schon gedul­den kön­nen. Macht er es nicht, tja, dann sind Unter­stel­lun­gen schnell zur Hand, ins­be­son­de­re wenn dann noch der Inhalt vom Paket defekt ist. Man selbst kann dafür nichts, doch wie soll man es glaub­haft machen. Doch sehe wir dies nicht so pes­si­mi­stich. Denn zu über 95% ver­lief bis­her unse­re Paket­an­nah­me für den Nach­barn rei­bengs­los. Sie wur­den recht­zei­tig abge­holt. Die 5% sind dem ver­schul­det, denn man noch das Paket hin­ter­her tra­gen muss­te, weil man jetzt nun doch für län­ger die Woh­nung verlässt.

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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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