Fünf Minuten

F

Fünf Minu­ten Zeit um die pas­sen­den Wor­te zu fin­den, spon­tan ohne Vor­war­nung. Fünf Minu­ten steht ein Mann vor sei­ner Woh­nungs­tür, dahin­ter nie­der­ge­sun­ken, wei­nend sei­ne Frau. Die Blu­men hält er in den Hän­den und die Fra­ge, was er habe falsch und die Ant­wort hin­ter ihm, ver­drängt. Der Alko­hol, die Bli­cke in die TV-Ein­heit statt zu ihr, die Kopf­höh­rer erset­zen jedes Gespräch. Die Kin­der seit fünf Jah­re aus dem Haus, der Jüngs­te ver­un­glückt und die Ältes­te weg, aus­ge­wan­dert. Good bye, sei­ne letz­ten Wor­te als er die Blu­men auf den Vor­le­ger ablegt und ein letz­tes mal geklin­gelt hat. Ein neu­es in einem alten Spiel oder geste­hen wir uns end­lich, es gibt kei­ne Wor­te, kei­ne Aussage.

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Ein Blog, klei­ne “Skiz­zen” aus dem Inten­siv­Zim­mer, der Füh­rung in der Pfle­ge, als pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, dass Drum­Her­um, wie die Pfle­ge “lebt”, ihr gut tut, die Teil­ha­be wie in der Schu­le, was die Kranken‑, die Sozi­al­kas­sen … Wir mit­ten drin mit der Linn, unse­rer IntensivLady …

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