Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

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Die Lee­re. Ein­sam ist sie, so wie sie gegan­gen war. Den Stift auf dem Tisch hat sie lie­gen gelas­sen, einen Zet­tel dane­ben mit ihren Wör­tern, die sie mir ver­spro­chen hat­te und in der Lee­re gelas­sen hat. Die Gedan­ken, das Bild von ihr schmilzt in der Wär­me des Ker­zen­lichts, in den Gedan­ken beim letz­ten Besuch im Klos­ter. Ich sol­le mich ent­schei­den, sag­te sie. Es gäbe nur ein ent­we­der und kein oder. Zuerst ver­stand ich die Wor­te nicht und als sie ihre Blu­se öff­ne­te vor mir, so wur­de mir das Ent­we­der klar. Ihre Hose ver­lor sich, ihre Lip­pen hiel­ten sich über mei­ne. Das Oder, was ist mit dem Oder. Sie ver­schwand im Bad. Ent­we­der man ist es oder man ist es nicht. Was? Ein Mönch ver­bun­den mit dem Regeln, sich fern­zu­hal­ten von den Ver­lan­gen. Ein Mensch ist, sag­te sie, als sie ihm die Hose zuknöpf­te im dre­hen. Nett. Die Wor­te, soll ich sie lesen. Ich soll sie lesen und dann das Ent­we­der oder das Oder. Es gibt kein oder.

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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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