HomeCare und das (un-)gewünschte Hilfsmittel

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Ja, es hat­te geklappt mit der Lie­fe­rung der Sau­er­stoff­fla­sche nebst Druck­min­de­rer. Die Ter­min­fin­dung war für uns nicht ein­fach. Zu der Sau­er­stoff­fla­sche gab es noch einen Rück­sack für die­se. Eine wich­ti­ge Tasche, denn eine glat­te O2-Fla­sche ist zum einen schwer und zum ande­ren unhand­lich und somit trägt sich die­se schlecht. Mit dem Gedan­ken, es gehö­re zum nor­ma­len Lie­fer­um­fang, unter­schrieb ich den Emp­fang die­ser Tasche.

Ges­tern kam Post von der Kran­ken­kas­se. Die Tasche wird als Hilfs­mit­tel über­nom­men nebst 10 Euro Zuzah­lung. Gut, ob wir wirk­lich zuzah­len müs­sen, muss noch geklärt wer­den, denn das Inten­siv­kind ist noch kei­ne 18 Jah­re alt.

Doch was mich stört ist, wenn ich gewusst hät­te, es bedeu­tet noch ein extra Rezept, eine extra Geneh­mi­gung — ich wur­de beim Emp­fang der Tasche nicht dar­über auf­ge­klärt, dass es somit ein “extra” Auf­trag sei. Ich füh­le mich über dies Ver­hal­ten der Home­Ca­re schon sehr irri­tiert. Hin­zu kommt, die “alte” Tasche für die O2-Fla­sche ist bis­her von der alten Kran­ken­kas­se (oder dem Insol­venz­ver­wal­ter der Kas­se) vom Inten­siv­kind nicht zurück gefor­dert wor­den. Könn­te aber jeder­zeit pas­sie­ren. Bis dies gesche­hen wäre, so hät­ten wir die­se “neue” Tasche nicht gebraucht. Es ist eben ärgerlich.

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by dirkstr

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