Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Krankenkasse & Amt: Bestehe auf die schriftliche Genehmigung

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Die ers­ten Tipps die wir in der Selbst­hil­fe beka­men zum Umgang mit der Kran­ken­kas­se: Las­se dir alle Geneh­mi­gun­gen und Ableh­nun­gen schrift­lich geben; eine münd­li­che Geneh­mi­gung zählt nichts. Ein Tipp, der sich schnell zu einer wah­ren Erfah­rung mau­ser­te – ein Hilfs­mit­tel war geneh­migt und dann doch nicht. Das Sani­täts­haus bestand auf die schrift­li­che Geneh­mi­gung, wodurch es klar wur­de. Wenn das Hilfs­mit­tel auf­grund einer münd­li­chen Zusa­ge aus­ge­lie­fert wor­den wäre, käme die Fra­ge, wer über­nimmt die Kos­ten, wenn die­se Zusa­ge schrift­lich nicht kommt. Das Sani­täts­haus oder der Patient?

Im Dezem­ber 2012 wur­de nun ein Urteil gespro­chen, dass die Kran­ken­kas­se haf­tet, wenn ein Mit­ar­bei­ter fal­sche Anga­ben zum Leis­tungs­um­fang macht (12. Zivil­se­nat des Ober­lan­des­ge­richts (OLG) Karls­ru­he vom 18.12.2012).

Es wäre inter­es­sant, wie weit dies Urteil auch auf münd­li­che Aus­sa­gen oder Zusa­gen von Sach­be­ar­bei­te­rin­nen bei Anträ­gen gel­te. Zum ande­ren, wenn das Gespräch nur zwi­schen dem “Kun­den” und einer/einem Mitarbeiter/in der Kran­ken­kas­se ver­lau­fen war, steht dann Aus­sa­ge gegen Aus­sa­ge. Letzt­end­lich bleibt wie­der nur dar­auf zu bau­en: Wir brau­chen eine schrift­li­che Genehmigung.

Erster Kommentar

  • Das mit dem Schrift­li­chen gilt übri­gens nicht nur für Kran­ken­kas­sen, son­dern auch für alle Ämter. Und zwar aus einem hand­fes­ten Grund (den Beam­ten­an­wär­ter sogar ler­nen, wie ich weiß): Was schrift­lich auf einem Amt lan­det, MUSS abge­hef­tet wer­den, wird also akten­kun­dig. Damit kann sich hin­ter­her kein Beam­ter und nie­mand im öffent­li­chen Dienst raus­re­den, dass er irgend­et­was nicht bekom­men hat. 😉

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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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