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Levomepromazin: Unwirtschaftlich im Festbetrag

Levomepromazin in Tropfen I. Unser All­t­ag ist an vie­len Tagen mit seinen Auf­gaben eng bepackt, so dass wir es auf den Ser­vice der Apotheke angewiesen sind. Rezept hin fax­en und abends liefern lassen. Funk­tion­iert und doch hat­te es dies­mal einen Hak­en. Wir mussten 3,30€ Eigenan­teil für die Lev­ome­pro­mazin Tropfen zahlen. Ich war ver­wirrt, denn bish­er galt dieser Eigenan­teil nur für den Han­del­sna­men „Neu­rocil“. Die Tropfen vom Her­steller neu­rax­pharm waren davon befre­it.

3,30€ – dem Fahrer wurde der Eigenan­teil bezahlt und ich ging auf die Suche: Warum müssen wir jet­zt einen Eigenan­teil zahlen? Laut der Apotheke habe der Her­steller den Preis ab August erhöht und der liegt jet­zt mit 3,30€ über der Fes­t­be­trag. Okay?

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Notfall, Epilepsie – Medikamente in DE Mangelware?

Die Berlin­er Zeitung berichtete am 11.6.12 über Eng­pässe bei Arzneimit­teln. Ein grus­liges The­ma und es ist ein The­ma ist, mit was wir uns in Deutsch­land auseinan­der set­zen müssen. Keine neue Geschichte, denn wir erleben es seit über 18 Monate beim Omepra­zol. Für das Inten­sivkind brauchen wir ein son­dengäniges Omepra­zol-Prä­parat. Früher gab es als Lösung das Antra mups, heute gäbe es „eigentlich“ genü­gend Gener­i­ka. Aber weit gefehlt, die Gener­i­ka sind nicht ver­füg­bar und selb­st beim Antra mups gibt es Eng­pässe, wenn ich die Apotheke richtig ver­ste­he.

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Schwer Krank und die richtig(,) gefälschte Arznei

Es ist ein Schlag ins Gesicht der chro­nisch erkrank­ten Patien­ten und ihr Ver­trauen in “ihre” Apotheke. Heute klang es durch die Medi­en, dass ille­gal ver­triebene Medika­mente jet­zt auch in den “reg­ulären” Apotheken aufge­taucht sind, so eine Nachricht. Und da gibt es ist nicht nur eine Sparte von Arzneimit­teln, wie den Potenzmit­teln, wo man vor­sichtig sein sollte. Die Palette der gefälscht­en Medika­mente zieht sich wohl von den Schmerzmit­teln über Antibi­oti­ka bis hin zu Prä­parat­en zur Kreb­s­be­hand­lung. Ein Zitat:

Die Masche: Apothek­er kaufen ille­gal zu gün­sti­gen Preisen Wirk­stoffe auf dem grauen Markt, die in Deutsch­land nicht zuge­lassen sind. Mit diesen Wirk­stof­fen mis­chen sie dann indi­vidu­ell auf zum Beispiel Krebs-Patien­ten abges­timmte Lösun­gen an.” Gefälschte Medika­mente in nord­deutschen Apotheken auf NDR Fernse­hen: Markt 8.8.2010 www3.ndr.de/sendungen/markt/archiv/pflege_gesundheit_ernaehrung/medikamente134.html Link defekt nach Abruf 15.7.2012 Weit­er­lesen

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Der MRSA und die Sanierung

MRSA und sicher­lich ist es klüger sog­ar, die ganze Ther­a­pie in den eige­nen vier Wän­den durch zu führen statt in der Klinik. Auch wenn es einen gewis­sen Aufwand bedeutet, doch ein Kranken­haus hält manch­mal noch den einen oder anderen bösen Keim, wie den ESBL, vor. Ein weit­eres Prob­lem, was man vielle­icht nicht los wird.

Um den MRSA los zu wer­den, so fängt man mit der Sanierung an und dazu gehört auch die Desin­fek­tion von Gegen­stän­den im Kranken­z­im­mer. Denn der MRSA hat die nette Eigen­schaft, lange zu über­leben auf Flächen oder Stof­fen. Somit möchte man ihn wirk­lich aus der Woh­nung wer­fen, mit der Hoff­nung, ihn nicht wieder zu sehen. Was liegt da näher als eine Flächen- und Sprühdesin­fek­tion.

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Antra, Omep und die Wirtschaftlichkeit mit PEG

Die Wartezeit oder lässt man sich Zeit? Ich hat­te vor län­gerem Mal ans Bun­desver­sicherungsamt (BVA) geschrieben, genauer gesagt am 6. Okto­ber let­zten Jahres, zwecks der fehlen­den Kostenüber­nahme vom Antra mups und was muss ich fest­stellen. Es meldet sich kein­er mehr. Nun, die Frage war auch gar nicht die fehlende Kostenüber­nahme, son­dern die Frage der Wirtschaftlichkeit hier­bei. Beachtet die BKK noch das Wirtschaftlichkeits­ge­bot? <--break->

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Das Leben als Hausmann: Zum Jahresende

Ging es Ihnen genau­so, als Sie das erste mal mit dem Begriff “Haus­mann” in Berührung kamen: Sie lächel­ten und dacht­en, was für eine niedere Tätigkeit. Ja, sie bere­it­et viel Mühe und wenig Lust. Und jet­zt, nach ein­er gewis­sen Zeit der Rolle als Haus­mann, geht es Ihnen da noch genau­so? Sie nick­en ein Nein. Sie sind pos­i­tiv über­rascht, doch die Wei­h­nacht­szeit, die macht Ihnen schw­er zu schaf­fen. Ja, ihre Frau, sie packt mit an, hil­ft in der Küche, im Bad und im Kinderz­im­mer. Aber der Berg Wäsche türmt sich vom Besuch, der Boden muss inner­halb von zwei Tagen wieder gesaugt wer­den, die Küche gewis­cht. Sie stöh­nen, doch Sie wis­sen auch, wenn ihre Frau hier mith­il­ft …  Es wird allein schon zu ein­er knif­fli­gen Angele­gen­heit, wenn nicht sog­ar ein­er ärg­er­lichen, wenn Sie Ihre Lieb­ste einkaufen schick­en. Sie haben auf den Zettel nur Weich­spüler, Waschmit­tel & Co. ver­merkt und mit was kommt ihre Frau nach Hause? Sie pack­en aus und stöh­nen. Es ist nicht nur der Preis, son­dern die falsche Marke. Sie stöh­nen. Sehen Sie es als Chance, neue Pro­duk­te ken­nen zu ler­nen, aber an sich, Sie dür­fen stolz auf sich sein, Sie haben die gewis­sen Punk­te gel­ernt: Als Haus­mann lässt sich sog­ar wirtschaftlich gut arbeit­en, es muss nicht immer das Marken­pro­dukt sein, was man als Putz- oder Waschmit­tel braucht und wenn, dann ist es eine bes­timmte Marke, die zu ihren “indi­vidu­ellen” Haushalt passt.  

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Festbetrag & Co.: Buscopan supp, Antra mups

Fes­t­be­trag – das wird wohl die “Zuzahlung” Num­mer zwei. Die Spitzen­ver­bände im Gesund­heitswe­sen leg­en den Preis fest und wenn das Medika­ment darüber ist, dann heißt es wohl Pech gehabt für den Kranken, wenn er dann seinen Eigenan­teil dazu zahlen muss. Schließlich, so hieß ein­mal, wir wür­den zu wenig in unsere Gesund­heit investieren oder wie darf ich diese Entwick­lung verstehen?Denn heute hieß es, als ich Bus­co­pan holte am Vor­mit­tag für das Kind, ein Mit­tel gegen Bauchkrämpfe: Sie zahlen 40 Cent Eigenan­teil. Let­ztens beka­men wir es ohne Wenn und Aber.

Meine Frage war aber auch gle­ich an die Apothek­erin: Gibt es dafür eine Alter­na­tive? Sie recher­chierten und am Nach­mit­tag erhielt ich das Ergeb­nis: nein. Da soll mir ein­er noch erzählen, es sei doch so ein geringer Betrag, den kann man doch lock­er selb­st tra­gen. Ja, und es sum­miert sich jet­zt aber schon mit dem Antra mups und wann kommt das näch­ste Medika­ment dazu? Und nicht zu vergessen, der Eigenan­teil bei den Hil­f­s­mit­teln wie dem Win­ter­schlupf­sack oder die eigene Brille, wo es dann nur noch heißt: Die Kasse zahlt einen gerin­gen Beitrag zu, wenn …

Aber so fol­gt wohl gle­ich das Argu­ment, na sie bekommt doch Kindergeld. Ja und gesunde Kinder bekom­men auch Kindergeld und sind auf Medika­mente oder Hil­f­s­mit­tel in der Regel eben nicht angewiesen.

Nun für die Kostenüber­nahme vom Antra mups habe ich heute eine Kinderärztin gebeten einen Antrag zur Einzelfall­er­stat­tung zu stellen, so wurde es mir zumin­d­est emp­fohlen. Mal sehen, ob auch ein Klinikbrief eine bessere Wirkung zeigt als nur ein Schreiben der Eltern. Und vielle­icht ist es auch das Vok­ab­u­lar, denn so manch­er berichtet immer mal davon, dass erst die richti­gen Schlag­wörter fall­en müssen, damit ein Antrag auch klappt.

Bei mir zumin­d­est ist ein Schlag­wort gefall­en: Diskri­m­inierung. Denn wenn auf­grund der Erkrankung kein anderes Medika­ment möglich ist, außer eben jenes, zu dem man einen Eigenan­teil zahlen muss, und es dann trotz­dem, begrün­det, keine Kostenüber­nahme gibt von den Krankenkassen, dann ist dies eine ein­deutige Benachteili­gung, die durch die Erkrankung entste­ht. Eine Benachteili­gung, die aufge­hoben wer­den kann, wenn man die beson­deren Belange berück­sichtigt.

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Hilfsmittel von der Pflegekasse: das Ergebnis

So richtig hat­te der erste Ver­such nicht geklappt, um die Pflege­hil­f­s­mit­tel von der Pflegekasse zu erhal­ten. Erst beim zweit­en Anlauf, einen Monat später, beka­men wir sie.  Es war zuvor ein weit­eres Fax an die Pflegekasse nötig, mit der Frage, ob unsere  Apotheke ein Ver­tragspart­ner der Kasse sei. Jet­zt ver­muten wir ja, denn der beantragte wiederver­wend­bar Bettschutz wurde uns aus­ge­händigt. Mit dem zweit­en Ver­such haben wir auch die Bet­tein­la­gen zum Ein­mal­ge­brauch beantragt und, siehe da,  es klappte. Weit­er­lesen

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Zielgruppe vs. Medikamenten-Suchmaschine

Presseportal.de hat in einem Artikel (=http://www.presseportal.de/story_rss.htx?nr=809207) eine mir neue Such­mas­chine für einen Preisver­gle­ich für Medika­mente vorgestellt (www.medizinfuchs.de), sie ver­fügt dabei über einen Preisver­gle­ich mit dem Orginalmedika­ment und dem Gener­i­ka (Nachah­mer­prä­parat­en), aber nicht auf den ersten Blick.

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Kosten senken im Gesundheitswesen

Ein Schritt dazu bietet jet­zt die Preis­such­mas­chine von Schottenland.de, in dem sie einen Preisver­gle­ich für Medika­mente ver­schieden­er deutsch­er Apotheken aus dem Inter­net anbi­etet. Presseprotal.de spricht in ihrem Artikel (1) von Preisun­ter­schieden bis zu 50 %.

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