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Ehrenamt und Kinderhospizdienst: Schülerfreiwilligentag in Weimar 06/17

Am 15. Juni 2017 fand in Weimar der Schüler­frei­willi­gen­tag statt. Der Thüringer Kinder­hos­piz­di­enst Jena – Weimar nahm mit ein­er Aktion teil, dies in Räu­men des Kinder­büros Weimar im Mon ami.

Schülerfreiwilligentag: Die Ehrenamtsagentur Weimar stellt sich die Aufgabe, Schüler_Innen an das Freiwilligen- bezieheungsweise Ehrenamt heranzufühen. Ein besonderere Weg ist dieser Tag. Dazu lud sie verschiedenste Vereine und Einrichtungen ein, hier für einen Schultag Angebote der Freiwilligenarbeit zu gestalten, die an einem Tag zu erfüllen sind. Die Schulklassen oder die älteren Schüler_Innen konnten sich aus den Angeboten eines heraus suchen. Die Schüler_Innen erlebten den Schultag somit, wie vielfältig oder auch mit welchen "einfachen", gleichzeitig wertvollen Aufgaben sich das Ehrenamt auszeichnet.

Eine beson­dere Auf­gabe von Kinder­hos­piz­di­en­sten ist die Öffentlichkeit­sar­beit. Dabei wird daran gear­beit­et, die Arbeit der Kinder­hos­pize bekan­nter zu machen, um weit­ere Fam­i­lien mit einem unheil­bar erkrank­ten Kind zu erre­ichen. Weit­er­lesen

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Dein Ehrenamt beim Kinderhospizdienst Weimar // Radio Lotte

Seit über einen hal­ben Jahr wird in Jena und Weimar der Thüringer Kinder­hos­piz­di­enst aus­ge­baut. Um möglichst viele Fam­i­lien mit einem lebenslim­i­tiert erkrank­ten Kind begleit­en zu kön­nen, sucht der Dienst Frei­willige, die sich für das Ehre­namt beim Kinder­hos­piz­di­enst inter­essieren.

Heute, Sam­stag den 8.7.17 gegen 10 Uhr kön­nt ihr hierzu eine Sendung auf Radio Lotte aus Weimar hören: http://www.radiolotte.de/player/index.php

Du kommst aus dem Raum Jena – Weimar und willst mithelfen und die Fam­i­lien mit lebenslim­i­tiert erkrank­ten Kindern unter­stützen. Schreib eine Mail an [email protected] .

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Eingetragene Pflegeperson ist Ehrenamt gleich Doppellast

Sind Sie auch pflegende/r Angehörige/r und bei der Pflegekasse die einge­tra­gene Pflegeper­son. Ich bin es und let­zte Woche brachte die Post einen Brief von der Pflegekasse. Sie woll­ten bestätigt bekom­men, das ich noch die Pflegeper­son für das Inten­sivkind  bin. Kein Prob­lem und auf dem beigelegten Infoblatt lernte ich: Als Ange­höriger in der Pflege führe ich diese Auf­gabe im Ehre­namt aus. Aus dieser Per­spek­tive, mit dieser Def­i­n­i­tion habe ich nie auf meine „Laienpflege“ geschaut.  Das Wort „Ehre­namt“ wertet diese häus­liche Arbeit auf und zeigt: Weit­er­lesen

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Ehrenamt, Familientag und das barrierefreie Haus

Die Woche des Ehre­namts war es, die Woche der Fam­i­lie auch. Wußten Sie, dass am 15. der inter­na­tionale Tag der Fam­i­lie war? Für manchen wurde es durch den Streik des einen oder anderen Kinder­gartens wirk­lich ein Tag der Fam­i­lie. Und am 15. ste­ht in “Der West­en”, ein Wun­sch: Es wird ein Häuskäufer gesucht mit Behin­derung, möglichst. Eine Nachricht mit Sel­tenheitswert, dass man darüber schreiben muss, und ich hoffe, er, der Verkäufer, find­et auch den Passenden. Dabei kön­nten viele Häuser, allein schon beim Bau die erste “große” Bar­riere ein­fach mal weglassen: Eine Stufe. Ist man auf Bar­ri­ere­frei­heit angewiesen, so sieht man diese “Unsitte”. Ein, zwei Stufen, manch­mal auch eine Treppe und man fragt sich, musste dies sein. Denn selb­st wenn man im Alter mit dem Rol­la­tor unter­wegs ist, wird diese Hürde zu einem Prob­lem und man muss raus aus seinem Haus.

Warum nicht gle­ich die Parterre Wirk­lichkeit wer­den lassen, eben zur Erde wohnen, dem Weg um das Haus? Was ver­steckt sich hin­ter dieser Stufe zur Haustür? Stellt es eine Erhaben­heit dar, die Verkör­pe­rung des Haus­rechts oder eine Idee von ein­er Bar­riere vor Ein­brech­ern, dass die nicht ger­adeaus mit dem Hand­wa­gen ins Haus fahren kön­nen (und wieder beladen raus). Oder es ist ein­fach als Sitzfläche gedacht für die Kinder, wenn sie Hüpfe-Seil spie­len, und sich nach einem harten Wettstre­it erholen müssen.

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Integration – Begleitung der Familie mit behindertem Kind

In der “Woche fürs Leben 2009” (vom 25. April bis 2. Mai) rufen die Kirchen für eine bessere Inte­gra­tion von Men­schen mit kör­per­lich­er oder geistiger Behin­derung auf. Doch wie macht man sie möglich, wenn selb­st Betrof­fene und deren Fam­i­lie nicht über ihre Rechte wis­sen dabei? Über die Rechte zu wis­sen, wäre das eine, das andere sind aber auch Ange­bote, die ein­fach fehlen, wenn eine Fam­i­lie mit der Diag­nose “Behin­derung des Kindes” kon­fron­tiert wird. Jet­zt wird man mir ent­ge­gen­hal­ten, Behin­derung ist keine Diag­nose, sie ist mehr eine “Sto­ry” der Ab- und Aus­gren­zung vom Nor­mal. Behin­dert ist man nicht, behin­dert wird man durch die gegebe­nen Struk­turen. Die Diag­nose ist eine Erkrankung, die ein Hand­i­cap, ein Anders bewirkt auf Dauer.<--break->

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Jena: Das “ambulante” Kinderhospiz kommt …

In Jena hat im Feb­ru­ar der Kurs zur Befähi­gung der Fam­i­lien­be­gleit­er begonnen, welche die Basis stellen mit ihren Ehre­namt, um die ambu­lante Kinder­hos­pizarbeit endlich auch an unserem Wohnort zu starten. Doch brauchen die Fam­i­lien bis zum “richti­gen” Start noch Geduld. Denn dieser Kurs dauert gute zwölf Monate und dann muss sich am Ende auch der passende Begleit­er für die jew­eilige Fam­i­lie find­en. Mehr Infos zum Start find­et Ihr auf der Web­seite unser­er Selb­sthil­fe­gruppe Neu­roKind: Kinder­hos­pizarbeit Jena: Start des Befähi­gungskurs­es zum Fam­i­lien­be­gleit­er.

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Die Paketannahme des Hauses ⅦI.

Zum Dank verpflichtet – die Pake­tan­nahme, wenn man sich zu diesem “Ehre­namt” entschei­det, so hat es auch seine net­ten Seit­en. Let­zte Woche kamen für einen Nach­barn gle­ich vier große Pakete, neben zwei anderen kleinen. Die standen nun im Flur mit­ten im Weg und wir waren schon bestürzt darüber, auf was wir uns ein­ge­lassen hat­ten. Was ist, wenn der Nach­bar im Urlaub ist? Aber dem war nicht so, abends, kurz vor der Biok­iste oder dem Pflege­di­enst, ich weiß es nicht mehr genau, da klin­gelte es und der Nach­bar nahm mit großen Dank die Pakete ent­ge­gen, deren Inhalt wohl einen neuen Rech­n­er samt Foto­druck­er enthielt. Wir brachen dafür kein Briefge­heim­nis. Wir schlussfol­gerten nur von der Pack­ung, was eben sehr offen­sichtlich war. Als Dank für unseren “Dienst” wurde mein­er Frau am fol­gen­den Tag eine Flasche Wein mit Gebäck über­re­icht. Hätte nicht sein müssen, aber nett war es eben trotz­dem. Die Pake­tan­nahme, ein “Ehre­namt” mit Dank. Aber mal ganz im Ernst, vielle­icht sollte man die häus­liche Pake­tan­nahme wirk­lich als Ehre­namt betreiben, zwecks der Haftpflicht. Also man gründe eine unselb­sständi­ge Organ­i­sa­tion … Stopp, lei­der fall­en, zumin­d­est in Thürin­gen, Gefäl­ligkeit­shand­lun­gen nicht darunter. Schade eigentlich, so bleibt also die Pake­tan­nahme weit­er­hin mit einem Risiko behaftet: Was ist, wenn der Inhalt vom Paket einen Schaden hat?

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Kinderhospizarbeit und das Leid der Finanzierung

Es ist wohl schon ein lei­di­ges The­ma, wie es um die Finanzierung der Kinder­hos­pizarbeit aussieht. Nicht nur dass unsere Krankenkasse, die BKK für Heil­berufe, die Hos­pizpflege für unsere Tochter ablehnt für die sta­tionären Aufen­thalte in den Kinder­hos­pizen, was somit für Schwierigkeit­en sorgt, die notwendi­ge Ent­las­tung bei schw­eren Krisen zu erhal­ten, die eben auch ganz schnell mit dem Tod enden kön­nen. Ohne die Hos­pizpflege kommt es aber auch zu ein­er fehlen­den Finanzierung für die Häuser, wom­it sie über das “geplante” Maß die Pflege mit Spenden­geldern finanzieren müssen. Und zu dieser Ablehnung kommt es wohl zum einen, weil man, so wie ich es  ver­ste­he, die Maßstäbe der Erwach­se­nen anset­zt auf die Pal­lia­tivsi­t­u­a­tion von Kindern und die Änderung der let­zten Gesund­heit­sre­form 2007 hierzu keine Anerken­nung find­et, eben die beson­deren Belange der Kinder. Und dazu gibt es auch Prob­leme in der Finanzierung der ambu­lanten Kinder­hos­pizarbeit, also der Fam­i­lien­be­gleitung, wie ich dem Artikel Kinder­hos­pizvere­in fordert bessere Finanzierung der ambu­lanten Arbeit” auf epd-sozial (1) ent­nehmen kann bei ein­er Ver­anstal­tung in Düs­sel­dorf zum Tag der Kinder­hos­pizarbeit. Uns trifft dies noch nicht,  da es in Jena bish­er keine ehre­namtliche Fam­i­lien­be­gleitung gibt, obwohl der Startschuss für die “Aus­bil­dung” von Ehre­namt­lerin­nen  in diesem Monat gefall­en ist. Doch dauert diese ein gutes Jahr.

(1) Link defekt: www.epd.de/west/west_index_62103.html

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ZDF-Infokanal: “Urlaub von der Pflege”: Kinderhospiz Balthasar

Pünk­tlich zum Tag der Kinder­hos­pizarbeit, am 10.02., kommt ein Bericht (15 min) über das Kinder­hos­piz Balthasar in Olpe. Es ist das erste sta­tionäre Haus in Deutsch­land, welch­es 1998 seine Arbeit auf­nahm. Gesendet wird / wurde die Reportage im ZDF-Infokanal. Ter­mine der Sendung kön­nen bei REHAkids ent­nom­menwerden.Mit dem Titel des Beitrags: “Urlaub von der Pflege” bin ich selb­st nicht zu frieden, da ich denke, dass dieser Begriff “Urlaub” mit dessen all­ge­mein­er Bedeu­tung eine Ursache ist, warum unserem Kind keine Hos­pizpflege genehmigt wird. Mit dem Begriff verdeckt man, um was bei einen solchen Aufen­thalt bei den Fam­i­lien geht: Ent­las­tung und Sta­bil­isierung der gesamten Lebenssi­t­u­a­tion. Und bei einem Hos­piza­ufen­thalt, ins­beson­dere wenn in dieser Zeit sog­ar Kinder ster­ben, liegt das, was mit Urlaub ver­bun­den wird, ganz weit woan­ders.

Ist einem dies noch nicht genug, so ver­weise ich noch auf einen älteren, kleinen Beitrag aus der ZDF-Sendung “Hal­lo Deutsch­land” vom 5.04.2008, zu find­en in der Mediathek vom ZDF (auf­sprin­gende Fen­ster müssen erlaubt sein) über dieArbeit ein­er Fam­i­lien­be­glei­t­erin (ambu­lanter Kinder­hos­piz­di­enst).

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60 Euro die Fähigkeit zum Ehrenamt

Was kostet das Ehre­namt? Geld, sicher­lich, Zeit, die immer und manch­mal auch Ner­ven. Zumin­d­est ist dies meine Erfahrung. Und was macht man fürs Ehre­namt. Man geht zu Schu­lun­gen, redet mit dem Einen oder Anderen und liest sich so einiges an Fach­wis­sen an. Aber nicht nur die Lit­er­atur, son­dern auch die Schu­lun­gen, die kosten Geld. 60 Euro musste ich heute lesen in einem Pro­gramm von einem Hos­pizvere­in für einen Kurs, der dazu dient, sich eventuell für ein Ehre­namt zu entschei­den. In diesem Kurs soll es um die Kinder­hos­pizarbeit gehen.

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Ein Brief an die Politik, nicht einfach genormt nach DIN

Da ärg­ert man sich schon. Man geht zur Wahl, kreuzt seine Partei an, in der Hoff­nung, die wer­den es schon richt­en und alles kommt ganz anders. Das, was man sich erhofft hat, scheint unterge­gan­gen zu sein. Doch um nicht ganz zu resig­nieren oder zu warten, auf den einen, der es schon richt­en wird, gibt es ja noch die Post. Denn ob jemals der eine kommt, ist eh fraglich, hinzu ver­fol­gt der auch nur sein Inter­esse, und Res­ig­na­tion, da ist es wie mit einem Auto, was im Sand steck­en geblieben ist. Gibt man auf, es wieder auf die Fahrbahn „bugsieren“ zu wollen, muss man mit Sicher­heit zum näch­sten Ort laufen. Das Auto ist ver­loren.

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Kinderhospizarbeit in Jena: Der Weg beginnt

Nicht dass man nur ins Hos­piz fährt, son­dern man möchte und bräuchte “eigentlich” eine ambu­lante Kinder­hos­pizarbeit am Wohnort. In Jena gibt es dies nicht und was tun, wenn es … man “trom­melt” ein paar Leute zusam­men und grün­det einen Arbeit­skreis. Ein Trom­meln war es nicht und die Idee ging auch nicht nur von uns aus. Doch jet­zt ist sie geboren. Der Arbeit­skreis “Kinder­hos­pis­ar­beit in Jena” ste­ht und was kommt dann: Die Suche nach und die Aus­bil­dung von ehre­namtlichen Fam­i­lien­be­gleit­ern und dazu lädt man nun ein:

Kinder­hos­pizarbeit: Hil­fe braucht Helfer! – Ver­anstal­tung am 1.10. 2008