Ein Ostergruß – ein verspäteter Dankesgruß

20180401

Für den einen ist die Fas­ten­zeit vor­bei, die Grip­pe­wel­le ebbt ab. Eini­ge wer­den auf­at­men, dass sie ver­schont  wur­den. Wir als Fami­lie erleb­ten die Wel­le direkt im Febru­ar, zumin­dest Linn und … 

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status epilepticus

Die­se Woche, wie auch die davor, war kei­ne gute Zeit für das Inten­siv­kind. Nach zwei­ein­halb Jah­ren ambu­lant und Kin­der­hos­piz muss­te sie wie­der in die Kli­nik auf die Inten­siv­sta­ti­on. Die Epi­lep­sie hat­te jetzt das Kind voll­kom­men in ihren Besitz genom­men. Sie krampf­te ununterbrochen.

Da bewegt einem schon die Angst, ob und wie viel sie dadurch wei­ter geschä­digt wird. Aber nicht nur die­ser Gedan­ke bewegt einem, son­dern auch, was ist, wenn sie dort gar nicht mehr raus kommt?

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Der fehlende Monitor

Das Inten­siv­Zim­mer zu Hau­se ist nicht kom­plett. Dies muss­te ich heu­te erfah­ren. Was fehlt? Ein Moni­tor fürs rek­ta­le Tem­pe­ra­tur­mes­sen, sprich, ein Gerät, was rund um die Uhr die rek­ta­le Temperatur … 

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Die “Neue” nennt sie Schweinegrippe zu Gast

Neue Grip­pe“ – klingt dies nicht so, als brin­ge sie etwas Bes­se­res, Posi­ti­ves mit. Das Wort „Neu“, bei dem vie­le Kon­su­men­ten wie ich sicher­lich sofort asso­zi­ie­ren: Ein Pro­dukt, in dem wie­der schi­cke Ver­bes­se­run­gen drin ste­cken, also uns mehr bie­ten soll als das Bis­he­ri­ge. Dass wir hier als Kon­su­ment schnell auch belo­gen wer­den kön­nen, also wir einer Illu­si­on auf­lie­gen, wird uns meist erst nach dem Kauf deutlich.

Eine Grip­pe mit mehr im Sin­ne posi­tiv wäre hier also auch eine Illu­si­on. Wenn ja, dann wür­de sie uns kaum angrei­fen, wir wür­den die Infek­ti­on der Viren und die Immun­re­ak­ti­on des Kör­pers, des­sen Kampf kaum spü­ren. Die „Neue Grip­pe“, eben auch bes­ser als Schwei­ne­grip­pe bekannt, ver­lie­fe schwä­cher als die „übli­che“ Grip­pe, genannt Influ­en­za. Ja, wenn man Glück hat und ich hat­te kein Glück und mein Immun­sys­tem zeig­te, wie hoch ich doch fie­bern kann. Die 40 waren kein weit ent­fern­tes Ziel mehr.

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Infekt, Grippe oder eben Fieber

Da hört man es von der Schwei­ne­grip­pe, es gäbe eine Imp­fung und kei­ner will sie so recht haben. Zumin­dest in mei­nen Umfeld habe ich noch nie­man­den getrof­fen, der sich imp­fen las­sen will. Aber die „regu­lä­re“ Grip­pe, die Influ­en­za haben wir das Inten­siv­kind letz­te Woche imp­fen las­sen und das Resul­tat: Seit dem Wochen­en­de ist sie krank. Ob es die Imp­fung ist, wer weiß. Oder es gibt auch die Aus­sa­ge, die Imp­fung ist es wohl weni­ger und so wird es wohl ein Virus sein, der sie ärgert.

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Instabilität – wie der Alltag bricht

Da for­dert einem das Berufs­le­ben und was macht das Kind. Es zeigt, was Sta­bi­li­tät im All­tag eines Inten­siv­kin­des heißt: Jede Woche gibt es eine neue Über­ra­schung. Vor zwei Tagen war … 

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Das Ohrthermometer und (k)ein Fieber

Wie wer­den eigent­lich Ohr­ther­mo­me­ter getes­tet, fra­ge ich mich mehr­fach die letz­ten Tage. Da lag man mit knapp 39 im Bett und das Ohr­ther­mo­me­ter zeig­te gute 37. Dabei hieß es schon, kau­fe nicht das bil­ligs­te und dazu las ich noch einen ver­meint­lich siche­ren Test-Arti­kel  und dann ging es erst zum Kauf. Nicht das bil­ligs­te Ding und da das Ver­trau­en in die Tech­nik aus der Erfah­rung her­aus eh nicht hoch war (und bleibt), auch nicht das teu­ers­te. Aber viel­leicht liegt es auch gar nicht an der Tech­nik,  son­dern am Fie­ber­typ oder an der Ana­to­mie vom Ohr, der inne­ren wohl­ge­merkt. Es muss also auch Men­schen geben, wo die­se Tech­nik klappt. Schließ­lich, wer kommt denn sonst auf die Idee, sol­che Din­ger zu pro­du­zie­ren und ein­zu­set­zen. Und sie ist, zumin­dest in der Jena­er Kli­nik schon solan­ge im Ein­satz, wie ich gelern­ter Pfle­ger bin, also gute 15 Jah­re. Genug Zeit, dass die Tech­nik hät­te eine gewis­se Rei­fe haben müssen. 

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Zwischen TV und dem DSL

Mon­tag ist jetzt nicht mehr der Start in die Arbeits­wo­che, nein, es ist der Tag mit dem Trau­ma “DSL”, denn heu­te mor­gen hat­te sich das Kind über­legt mit knapp unter der 38 Grad Kör­per­tem­pe­ra­tur aus der Nacht zu kom­men. Nichts schlim­mes. Wir haben ja noch Win­ter und die Infek­te gehen rum.

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Intensivkind & Alltag: Wie sollst denn sein

Da stehst du mor­gens auf, unver­hofft, hast noch kei­nen rich­ti­gen Blick dafür, was dir der Tag so brin­gen mag und dann nimmst du das Kind vom Pfle­ge­dienst ent­ge­gen und der … 

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Wie wird im Krankenhaus Fieber gemessen?”

Möch­te man so man­chen Spiel­film glau­ben schen­ken, dann spielt das rek­ta­le Fie­ber­mes­sen im Kran­ken­haus immer noch die Haupt­rol­le. Rek­tal? Pati­ent hat sich auf den Bauch oder zur Sei­te zu dre­hen, dabei den Popo frei zu machen und die Kran­ken­schwes­ter schiebt ihn ein Ther­mo­me­ter in den Anus, und dies meist mit neu­tra­len Blick oder mit purer Abnei­gung. Rek­tal eben und Film. Nein, so sagt mei­ne Berufs­er­fah­rung, Fie­ber mes­sen unter der Gür­tel­li­nie spielt nur noch eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le. Dort wo ich arbei­te­te, wur­de es nur noch zur “Veri­fi­zie­rung” der ande­ren Mess­ver­fah­ren hin­zu­ge­zo­gen oder man möch­te eine genaue Kör­per­kern­tem­pe­ra­tur, wobei es auch zur Dia­gno­se­stel­lung vom ent­zün­de­ten Blind­darm zählte.

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Ein, Zähne brechen

Wie sagt man, die Zäh­ne bre­chen durch, drü­cken sich durch das Zahn­fleisch und dies ver­ur­sacht mehr oder weni­ger bei den Kin­dern Beschwer­den. Bei der Madame heißt dies Zun­ge wird gedreht, gespitzt und wie­der breit im rein und raus aus dem Mund, zwei­mal pro Sekun­de, dabei spielt mit die Unzu­frie­den­heit und ein nicht zur Ruhe fin­den, 24 Stun­den am Tag von der Maschi­ne sich beatmen und kaum trös­ten las­sen, und als wür­de dies nicht rei­chen, kommt hin­zu eine Tem­pe­ra­tur von knapp 40 Grad Celsius. 

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Ein halbes Jahr

Ein hal­bes Jahr, ich klop­fe drei­mal auf Holz und doch muss ich es ver­kün­den, ein hal­bes Jahr ist das Inten­siv­kind als Web­log online, ein hal­bes Jahr mit einem Inten­siv­kind zu Hau­se und neben­bei wöchent­lich eine Packung Kaf­fee ver­braucht, das Absau­gen per­fek­tio­niert und in 180 Tagen fünf Ziga­ret­ten geraucht.

In der Hälf­te von 365 Tagen Stück um Stück ver­stan­den, wie die Tech­nik der Beatmung funk­tio­niert und eine zeit­li­che Struk­tur im Tages­ab­lauf auf­ge­baut, die nicht so starr ist wie in der Reha, wobei ich die­se Star­re manch­mal ver­mis­se. Doch macht uns hier zu Hau­se nie­mand ein Früh­stück oder den Abwasch, den Haus­halt und dann möch­te ich ja auch nicht jeden Mor­gen halb sie­ben auf­ste­hen ob Mon­tag oder Sonn­tag. Ich weiß, es gibt Mit­men­schen, die dies tun, doch glau­be ich, es sind die, die ohne 8 Stun­den Schlaf aus­kom­men. Jetzt will mich jemand dar­an erin­nern, dass die Madame doch ein paar Tage, nicht mal eine Woche, in der Kli­nik lag. Aber da möch­te ich ent­geg­nen, dass die­ser Auf­ent­halt zwar am Anfang eine dra­ma­ti­sche Natur hat­te (unstill­ba­res Fie­ber um die vier­zig Grad), doch war es nicht anders als zu Hau­se, da die The­ra­pie an sich auch ohne Kli­nik ihre Wir­kung gezeigt hät­te, doch die Sicher­heit, ja die Sicher­heit, die man als Pati­ent im Kran­ken­haus findet.

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Unabhängigkeit nicht Unverbundenheit

Der Wil­le zum Tee wech­selt wie­der zum Kaf­fee über. Das Beatmungs­zeit über die Mit­tags­stun­de will sich nicht ver­rin­gern las­sen. Was bleibt einem da als der bit­te­re Geschmack und das Wis­sen von Mit­tags 12 bis um vier bleibt man min­des­tens in der Wohnung. 

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Kindergarten vs. Intensiv

Fie­ber – mal knapp vor der 41 ste­hen geblie­ben, Che­mie hin­ein und nach Stun­den gesenkt. Fie­ber – Kind lau­warm abge­wa­schen und sie an der Luft trock­nen gelas­sen. Fie­ber und die Fra­ge, war­um steht das Ven­til der Hei­zung auf vol­lem Durch­fluss, was bedeu­tet eine Zim­mer­tem­pe­ra­tur von min­des­tens 25 Grad und das bei einer Madame, die zu Hit­ze­stau neigt und Wär­me mit Unru­he verachtet. 

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denkt mensch …

…wird schon alles wie­der gut, heißt es, wenn dann der Hund nicht beginnt sei­nen eige­nen Schwanz zu fan­gen. Das Fie­ber, die Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen beim Kin­de in die Rich­tung vier­zig Grad blei­ben bestehen. Das ein­zi­ge, was hilft ist die Che­mie, um die­se wie­der auf das  “gesun­de Maß” von 37 Grad zu senken. 

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