Orthopädie, Wertschätzung und Rollstuhl

Puppe tracheotomiertDie­se Woche hat­te unser Inten­siv­kind sei­nen Ter­min beim Ortho­pä­den. Die ers­te Reak­ti­on des Arz­tes war eine sehr posi­ti­ve Aus­sa­ge: Im Roll­stuhl sitzt die Madame gut. Ja, da könn­te ich mei­nen, die lan­ge Bau­zeit vom Roll­stuhl. 1

Nein, die­se Zeit hat sich nicht gelohnt. Denn es zeig­te sich deut­lich bei der fol­gen­den ärzt­li­chen Unter­su­chung die Ver­schlech­te­rung der Sko­lio­se. Als eine mög­li­che Ursa­che sehen wir die lan­ge War­te­zeit auf den Roll­stuhl, da in die­ser Zeit sie kei­ne gute Sitz­ver­sor­gung hat­te. Das Inten­siv­kind muss gut geführt beim Sit­zen, da sie nicht selbst­stän­dig sit­zen kann. Ansons­ten sackt ihr Ober­kör­per zusammen.

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Ausgebremst – Der Rolli kommt, kommt nicht

Was hilft es, wenn die Kran­ken­kas­se ihre Ent­schei­dun­gen über Anträ­ge schnel­ler aus­fer­ti­gen müs­sen, zumin­dest ist es das Ziel der Gesetz­ge­bung des Pati­en­ten­rechts. Es hilft eben nichts, wenn die schnel­le Fer­tig­stel­lung des Hilfs­mit­tels an den Roll­stuhl­baue­rIn­nen schei­tert, aus ver­schie­dens­ten Grün­den. Das ers­te Ziel des Sani­täts­hau­ses war, der Rol­li ist weit vor Pfings­ten fer­tig, dann wur­de es Juni. Zum Schluss, so mei­ne Ver­mu­tung, hat es ein hal­bes Jahr gedau­ert. Zu lan­ge für ein sofort benö­tig­tes, ortho­pä­disch ange­pass­tes Hilfs­mit­tel. Sofort hieß für mich zum März bis April.

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Outdoor-Rad, neuer Rollstuhl in Beratung

Der Win­ter zeig­te sich bis­her mil­de, heu­te war erst der Schnee in Jena. Dies war gut so, denn die Repa­ra­tur des Out­door-Rades zog sich knap­pe zwei Wochen hin. Letz­ten Frei­tag wur­de es uns wie­der gelie­fert. Es wird als Garan­tie­leis­tung gehand­habt und der Her­stel­ler hat bei sei­nem Pro­dukt sogar nach gebes­sert. Die Schweiß­ver­bin­dung wur­de ver­grö­ßert, also das Rohr wur­de jetzt kom­plett rund-her­um ange­schweißt, auch auf der unbe­schä­dig­ten Seite.

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Das Ende vom Rehabuggy – der Rollstuhl

Der Roll­stuhl kommt – nächs­te Woche wird das Ende des Reha­bu­g­gys ein­ge­stimmt. Es war ein lan­ger Weg. Zuerst kam die Modell­schau, ers­te Tests, dann ging das Rezept für den gewähl­ten Stuhl samt Kos­ten­vor­anschlag zur Kas­se. Es folg­te eine Geneh­mi­gung mit einer Ableh­nung von ein, zwei wich­ti­gen „Details“. Doch als wir die Begrün­dung nach lie­fer­ten, kam auch für die­se Din­ge die Kostenübernahme.

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Die Orthesen und die Druckstellen

Es hat schon sei­ne Mühen, eine gute ortho­pä­di­sche Ver­sor­gung zu fin­den. Und hat man sie ein­mal, dann heißt noch lan­ge nicht, dass auch das Kind damit gut hin­kommt. Gegen oder eher in den jet­zi­gen “Stie­fel” arbei­tet sie immer gegen die vor­de­re Front, was zu Abdrü­cken auf der Haut und gerö­te­ten Stel­len führt.

Mag sie kei­ne Orthe­sen? Schwer zu sagen, vie­le Kin­der mögen es nicht und dann wer­den sie kaum getra­gen. Nicht mögen heißt bei der Madame ein schmerz­ver­zerr­tes Gesicht. Zieht man dar­auf­hin die Orthe­sen aus, so sieht man, wie die Span­nung aus dem Kör­per geht. Aber dies ist sel­ten. Sie akzep­tiert die­se Ver­sor­gung gut, trotz der Spas­tik, bis eben die­se Druck­stel­len. Des­halb gehen die jet­zi­gen und neu­en Orthe­sen wie­der in die Werk­statt. Dann hof­fen wir, dass mit der nächs­ten Ände­rung das Kind klar kommt. Die vor­de­re Lasche wird ersetzt vom Neo­prem zum Leder. 

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