Absaugung: Die Mobile versagt

Heute wurde klar, warum man eine zweite Absaugung für das Sekret aus dem Luftröhrenschnitt braucht: Die Tragbare hatte am Morgen ihren Dienst nicht angenommen. Sie blieb still, sprang nach dem Klack des Schalters nicht an. Zum Glück aber haben wir noch die Stationäre, doch diese verfügt über keinen Akku, wodurch immer eine Steckdose in der Nähe sein muss. Dies heißt, unsere Wege bleiben erstmal in der Wohnung gefangen. Erstmal.

Zum Glück bietet der Home-Care-Service aber einen 24 Stunden Notdienst an, welcher jetzt aktiviert wurde und uns ein Austauschgerät bringen wird. Denn einmal wollten wir morgen zu den Großeltern und am Montag eine kleine Reise antreten (1 Stunde Fahrt). Aber was viel schwerer wiegt ist: Wir müssten ohne der Mobilen immer in der Wohnung verweilen und am Dienstag könnte die Maus nicht in die Kita. Doch ist eine zweite (funktionierende) Absaugung wiederum notwendig, denn wenn die Stationäre ausfällt, stehen wir ohne da. Was macht man dann? Ja notdürftig kann man mit einer Nahrungsspritze (da passen die Absaugkatheter drauf) oder dem Mund die Maus vom Sekret befreien, bis dann der Rettungsdienst vor der Türe steht.

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Doch ist die Absaugung nicht das einzige Problem, vorgestern hat eine der zwei Beatmungsmaschinen einen neuen Klang im Betrieb gefunden, ein Klacksen. Hörte sich für den Pfleger in Nacht bedrohlich an und er hat somit die vermeintlich defekte Maschine mit der zweiten ausgetauscht. Jetzt findet sich damit für die "defekte" Maschine auch noch ein Ersatz. Diese wird jezt ausgetauscht von der Firma, womit dann zwei funktionierte wieder im Intensivzimmer stehen.

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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