Charlott 2 (f)

An man­chen Tagen könn­te man mei­nen, der Bub, er kann doch lachen, er habe es gelernt, das Lächeln mit sei­nen vier Jah­ren. Wenn er so da liegt, sei­ne blin­den Augen sich ruhig bewe­gen, als kön­ne er die Welt abtas­ten, sei­ne Atmung in ruhi­gen Schrit­ten den Brust­korb heben, wie­der fal­len las­sen. Ach Fritz, wenn sich die Son­ne durch die Bäu­me schieb, ein Rascheln der Blät­ter eine Melo­die spie­len. Wenn dann an sol­chen Tagen kei­ne Post den Brief­kas­ten füllt, kein Ärger­nis über die nächs­te Kampf­an­sa­ge vom Amt in den Blick kommt. Ein Lächeln, ein klei­nes Lächeln, nur für mich sicht­bar, nur für mich.
Kate­go­rie: 



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