Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

Der Samstag und kein Hausmann

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Viel­leicht ist es Ihnen auch schon auf­ge­fal­len, die fami­liä­re Müll­ent­sor­gung gehört in des Man­nes Hand. Sie stim­men dem nicht zu? Sie schaf­fen selbst den Müll bis zur nächs­ten Ton­ne, denn es bleibt Ihnen als Haus­frau nichts ande­res übrig. Viel­leicht machen sie etwas falsch, viel­leicht auch nicht. Zumin­dest wenn man bei uns Sams­tag­mor­gen über den Wohn­weg wacht, kommt ein Vater nach dem nächs­ten raus und bringt den Müll zur Ton­ne der kom­mu­na­len Abfallentsorger.

Doch blei­ben wir beim Nein, der “regu­lä­re” Ehe­mann wid­met sich die­ser Tätig­keit nicht. Er wid­met sich dem Auto­putz, der Modell­ei­sen­bahn oder sei­nem Fern­seh­pro­gramm. Eine Bestä­ti­gung die­ser The­se könn­ten wir fin­den, denn wer hier bei uns den Müll raus schafft, dass sind die Väter von Säug­lin­gen bzw. Klein­kin­dern. Der “regu­lä­re” Ehe­mann ist zwar auch Vater, aber nur kurz­fris­tig vom Säug­ling oder dem Klein­kind. Ein Ja kön­nen wir dem aber trotz­dem geben. Der Mann, möch­te er nicht da ste­hen im Haus­halt, als leis­te er für die Ord­nung gar nichts und dies auch vor dem Kin­dern, dann bie­tet der Weg zur Müll­ton­ne doch einen gewis­ses Etwas: Ich leis­te auch mei­nen Anteil und einen, wo man nicht gleich zum Haus­mann wird. (Aber das wäre ja schon wie­der eine neue Behaup­tung, die einen Beweis sucht.)

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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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