Graue Zeit im Winterblues – Fotografieren lernen

In der Hütte schreibend

Die graue Jahreszeit und die Pflege sind schon zwei, die mich schnell block­ieren wollen, raus zu gehen. Eine Stunde, heißt es, soll am Tag helfen, um den Win­terblues zu lösen.

Doch die Pflege von Linn hält mich auf und wenn ich raus schaue, wo alles grau in grau legt, es keine harten oder weichen Schat­ten gibt, keine leuch­t­en­den Far­ben tanzen, die Reflex­io­nen fehlen auf den Fen­stern oder dem Pfützen.

Ich verbleibe drin und frage: Belebt hier die Fotografie mich? Doch, Ja, wenn ich den ersten Schritt schaffe: Ich gehe raus, auch wenn es eine kurze Zeitspanne wie eine halbe Stunde ist. Diese lässt sich regelmäßig mit der Pflege vere­in­baren, auch wenn unsere angestell­ten Pflegekräfte kein Dienst haben. 

Also geht es raus. Denn die Fotografie stärkt mich. Und, mit Gewis­sheit, wer­den es keine Bilder, die ich anderen zeigen will, die mein Port­fo­lio erweit­ern. Aber es fördert mich, wie ich fotografiere.

Ich lerne dazu, wie ich mit der Kam­era bess­er arbeit­en kann, wie die Blende oder der ISO-Ein­stel­lung hier und dort funk­tion­ieren. Es hil­ft mir, an der Fotografie dran zu bleiben und es schenkt mir kleine Augen­blicke, für dich dankbar bin. 

War ich unter­wegs mit dem Fotoap­pa­rat, erlebe ich abends ein gutes Gefühl, wie als würde mich etwas stärken wollen. Lass ich es geschehen.

Fotos find­et Ihr unter: fotos.zitronenzucker.de

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Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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