Pflegezirkus // Gestalte die Intensivpflege mit Lebenslimitierung und Behinderung - der Suche der Identität im Mann-Sein darin //

12.5. – Internationaler Tag der Pflege

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Die Angst etwas in der Pfle­ge falsch zu machen – pfle­gen­de Män­ner lei­den mehr dar­un­ter als die Frau­en, so berich­tet Finanz​nach​rich​ten​.de. Nach der Lek­tü­re wird einem  deut­lich, die häus­li­che Pfle­ge ist mit ihren Aus­wir­kun­gen nicht attrak­tiv. Es ist deut­lich, wenn die Pfle­ge zu einer per­ma­nen­ten Belas­tung wird, lei­det die Gesund­heit. Müss­te man da nicht sagen: Las­sen Sie die Fin­ger davon!

Ja und doch wie­der nein. Ein Nein, denn mit der Pfle­ge, sei es das kran­ke Kind oder die Mut­ter, gewin­nen Sie auch. Kein Lohn in Geld, aber dafür ein Blick auf die Din­ge, die unse­re Lebens­qua­li­tät bestim­men, was das ein­fa­che Sein aus­macht. Das ist doch nur Gere­de, den­ken Sie jetzt. Ich las­se es mal so ste­hen, aber schwie­rig wird die Pfle­ge eben dann, wenn die Erwar­tun­gen, Ver­ein­bar­keit von Beruf und Pfle­ge, nicht stim­men. Was soll man tun?

Die Situa­ti­on der Pfle­gen­den ernst neh­men, über das gesund­heit­li­che Risi­ko reden und auch dar­über, es kann jeden tref­fen, dass die Fra­ge steht: Wer pflegt den Opa nun?
Pfle­gen­de ernst neh­men in ihrer Situa­ti­on heißt aber auch, die Struk­tu­ren zu för­dern und zu for­dern, wel­che die Pfle­gen­den effek­tiv ent­las­tet ohne dass es gleich den Geld­beu­tel leert.
Wie das geht? För­de­run­gen von ehren­amt­li­chen Pro­jek­ten wie den Pfle­ge­be­glei­ter und den Fami­li­en­be­glei­ter. Bun­des­weit gesi­cher­te Finan­zie­rung und der Aus­bau von Pfle­ge­stütz­punk­ten und eben dem Berufs­feld Pfle­ge. Also den Beruf Alten- und Kran­ken­pfle­ge attrak­ti­ver gestalten.

Es geht doch nicht, wer soll das bezah­len? Mal anders gedacht: Was sind wir uns denn noch selbst wert, wenn wir auf Hil­fe ange­wie­sen sind und kei­ner pflegt?

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Ein Blog, kleine "Skizzen" aus dem IntensivZimmer, der Führung in der Pflege, als pflegende Angehörige, dass DrumHerum, wie die Pflege "lebt", ihr gut tut, die Teilhabe wie in der Schule, was die Kranken-, die Sozialkassen ... Wir mitten drin mit der Linn, unserer IntensivLady ...

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