Die Unruhe, unklar dem Woher II.

Wollt sie nicht nur sein, die Unruh, eine Aus­nahme. Gestern weinte sie wieder, ihr ganz­er Kör­p­er war steif. Sie weinte, streck­te sich, dass man sie auch nicht hal­ten kon­nte. Der Tag lief gut, etwas drunter und etwas drüber über dem “Es geht ihr gut”.

Der Abend kam und plöt­zlich über­fiel das Kind ein Schmerz, wie als hätte ihr jemand oder sie sich selb­st weh getan. Was liegt näher als an den Bauch zu denken und doch, dann find­et sie in den Schlaf und plöt­zlich ist sie wieder wach, wieder mit­ten­drin im Weinen. Medika­ment Num­mer eins, schnell­wirk­sam per Zäpfchen, ver­sagt, Arznei zwei nach ein­er hal­ben Stunde bringt auch keine Dien­ste, das Dritte, es schaffte den Durch­bruch nach ein paar Minuten. Vielle­icht war es aber auch nur Zufall. Die Ahnung, was es war, sie ist keine. Wir wis­sen es nicht und heute Abend war es wie im “Nor­mal” der Tage davor, etwas Unwohl­sein vor dem Schlaf, aber nichts, was Ärg­er schafft.

Teile diesen Beitrag

Dirk Strecker

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.